Rennberichte 2006-2018

Start zum Porsche Sports Cup in Spa

Vorbericht

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Saison 2006 - 2018

Start zum Porsche Sports Cup in Spa
Porsche Sports Cup: Essmann jr. vor Neuert
Porsche Super Sports Cup in der berühmten Eau Rouge
Startszene Porsche Super Sports Cup
Porsche Sports Cup Endurance - Ibuhrg / Liehm
Porsche Sports Cup Endurance - Siegerehrung in Spa
Porsche Sports Cup Deutschland, Finale, Vorschau, Vorbericht
Top-Besetzung beim Finale des Porsche Sports Cup

Der Porsche Sports Cup feiert am ersten Oktober-Wochenende mit einem waschechten Sportwagen-Feuerwerk das Finale der Saison 2013. Die Starterfelder in den sechs Rennserien und Fahrevents des Wochenendes sind nicht nur prall gefüllt, in allen Championaten ist auch die Titelfrage noch offen, sodass spannender Motorsport garantiert ist: Über 200 Porsche werden die Strecke bevölkern und für Action sorgen. Aus rund einem Dutzend Ländern reisen die Teilnehmer zum Saisonfinale an. Auch der Besuch im Fahrerlager lohnt sich diesmal besonders. Die Partner des Porsche Sports Cup und die umliegenden Porsche Zentren haben viele Gäste eingeladen, die rund um die große Porsche Markenwelt für Trubel sorgen. Der Eintritt an der Strecke und im Fahrerlager ist für jedermann frei. Alle Besucher erwartet hier gute Unterhaltung, Informationen zur Porsche Modellpalette, eine attraktive Kinderwelt und vieles mehr.

Porsche Sports Cup: Lokalmatadore und Meisterschaftskampf

Im Porsche Sports Cup geht es vor dem Saisonfinale spannend zu. Michael Essmann junior (Rheine, 997 GT2 RS) konnte dem Geschehen in der Rennserie für straßenzugelassene Porsche immer wieder seinen Stempel aufdrücken und avancierte zum Dauersieger. Vor dem Finale führt er mit knapp zehn Punkten Vorsprung vor dem Berliner Matthias Jeserich (997 GT3 RS). In den beiden verbleibenden Läufen in Hockenheim ist noch alles drin für den amtierenden Champion Jeserich, zumal er in einer stärker besetzten Klasse als Essmann junior antritt und damit für seine Platzierungen mehr Punkte erhält als der Führende. Auch bei den Protagonisten im Kampf um den dritten Platz dürften die Bleistifte für das letzte Rennwochenende des Jahres gespitzt und die Taschenrechner eingepackt sein. Denn Thomas Neuert (Darmstadt, 996 GT3 Cup), Dirk Stegmann (Faid, 997 GT3) und Jens Kempe (Sehnde, 997 GT2) trennen gerade einmal vier Punkte. Wenn die fast drei Dutzend Teilnehmer in die beiden Läufe des Porsche Sports Cup starten ist also Spannung angesagt – zu der auch einige Piloten aus der Region Hockenheim beitragen werden. In der Klasse 6b des Leaders Essman junior tritt Dieter Dürr (997 GT2 RS) an, der aus dem heimischen Schifferstadt knapp 20 km bis zum Hockenheimring fährt. Matthias Jeserich hat in Klasse 4c mit dem Hockenheimer Lokalmatador Andreas Nieder (997 GT3 RS) zu tun. Gegen Dirk Stegmann tritt in seiner Klasse 4d unter anderem der Schwetzinger Peter Motter in einem 997 GT3 an.

Porsche Super Sports Cup: International besetzter Endkampf um den Titel

Beste Voraussetzungen für packenden Motorsport hat auch der Porsche Super Sports Cup bei seinen beiden Läufen am Final-Wochenende: Weit über 40 Starter gehen in der „Königsklasse“ des Wochenendes ins Rennen. Die internationale Besetzung mit Piloten aus zehn Nationen sagt viel über die Attraktivität der Serie aus. An der Spitze des Feldes dürften auch diesmal die mächtigen 997 GT3 R und RSR den Ton angeben: Heinz-Bert Wolters (Wegberg), Tim Müler (Erlenbach), Dimitrios „Taki“ Konstantinou (Walddorf/Häslach) und der Tscheche Tomas Micanek holten in dieser Saison die Siege. Am erfolgreichsten war dabei „Taki“ Konstantinou, der als Gesamt-Dritter der Meisterschaft zumindest noch rechnerische Titelchancen hat. Die aussichtsreichsten Meisterschaftskandidaten treten allerdings in den „kleineren“ Klassen an: In der mit fast zwei Dutzend Teilnehmern am stärksten besetzten Klasse des gesamten Wochenendes konnte sich bislang Christopher Gerhard (Viersen, 997 GT3 Cup) am besten behaupten. Er hat als erfolgreichster Pilot der „Cup-Klasse“ 5d mit einem Vorsprung von rund sechs Punkten in Gesamtführung des Super Sports Cup übernommen. Hinter ihm rangiert der Österreicher Felix Wimmer. Er konnte mit seinem 997 GT3 Cup in der Klasse 5c bislang jedes einzelne Saisonrennen für sich entscheiden. Konstantinou liegt acht Zählern dahinter zwar noch in Schlagdistanz, hat aber bereits ein wenig „Respektabstand“ zu den Top-Favoriten.

Porsche Sports Cup Endurance: Drei Top-Piloten mischen beim Finale mit

Den sportlichen Schlusspunkt des Sports Cup Wochenendes setzt das zweistündige Langstreckenrennen der Porsche Sports Cup Endurance, das in Hockenheim besonders viel Spannung verspricht. Denn unter die Teilnehmer in der Top-Klasse 7e mischen sich diesmal drei hervorragene Profi-Piloten, die dem Geschehen noch mehr Würze bringen könnten: Der Schweizer Karl Renz geht in einem 997 GT3 R mit dem Österreicher Norbert Siedler an den Start, der sonst im Porsche Carrera Cup seine Punkte sammelt. Aus dem Porsche Mobil1 Supercup tritt Christian Engelhart (Kösching) an. Er verstärkt im 997 GT3 R von Stadler Motorsport Mark Ineichen (Schweiz). Und auch ein dritter Schweizer hat sich prominente Unterstützung gesichert: Remi Terrail wird das Rennen gemeinsam mit ALMS-Pilot Sascha Maassen bestreiten. Mit der Titelentscheidung dürften sie alle jedoch nichts zu tun haben, denn die Meisterschaft wird wohl auch in der Porsche Sports Cup Endurance in der Cup-Klasse fallen. Hier rangieren Friedrich Leinemann (Katlenburg-Lindau) und Beat Ganz (Jona) vor Bertram Hornung (Stutensee) und Matthias Jeserich. Exakt fünf Punkte trennen die beiden Teams vor dem Finale.

Wettkampf im Zeichen von Fahrsicherheit und Fahrperfektion

Gut besetzt sind auch die Starterfelder in den Fahrevents des Porsche Sports Cup Wochenendes. Die Porsche Sports Cup Experience ist als Einsteigerklasse konzipiert. Hier erhalten die Teilnehmer einen Blick hinter die Kulissen, schnuppern Motorsportluft und gehen als Höhepunkt des Wochenendes hinter Instrukteuren der Porsche Sport Driving School sogar zu Besichtigungsrunden auf die Rennstrecke. Wer reif für den Wettbewerb ist, kann im Rahmen von Gleichmäßigkeitsprüfungen (GLPs) sein Fahrkönnen verbessern und gleichzeitig den sportlichen Kampf gegen die Uhr führen: Dazu wurden der PZ-Drivers’s Cup und die PZ-Trophy ins Leben gerufen. Im ersteren trainieren die Teilnehmer zunächst intensiv mit Instruktoren, bevor sie anschließend Ihr Können im freien Training perfektionieren und zum Abschluss des Wochenendes in einer finalen GLP antreten. Und da es dabei nicht um den direkten Wettkampf untereinander geht, ist das Starterfeld hier besonders vielfältig. So auch in Hockenheim, wo die Palette der Teilnehmer vom Porsche 914 des Klosterlechfelders Peter Wiedemann bis hin zu den aktuellsten 991 reicht: Auf der neuesten Modellgeneration geht etwa der Freisinger Günter Baumeister (991 Carrera) an den Start. In der PZ-Trophy können routiniertere Piloten zwei Trainingssitzungen und zwei GLPs absolvieren. Und da die Fahrer dabei schon traditionell eine extrem gute Fahrpräzision beweisen, ist die Titelentscheidung hier auch besonders eng. Wolfgang Jordan (Osnabrück, 997 GT3 RS 4.0) hat vor dem Finale die Nase vorne und rangiert fünf Punkte vor Josef Smarda (Tschechien, 997 GT3) sowie Dr. Rocco Herz (München, 997 GT3). Die Anmeldung zu allen Fahrevents ist auf der Homepage des Porsche Sports Cup möglich.

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