Für den rennsportlichen Einsatz entwickelte Porsche den 911 zum 911 R weiter, der in einer Kleinserie von 19 Exemplaren bei der Stuttgarter Karosseriefirma Baur für einen kleinen Kreis von Top-Privatfahrern und natürlich auch für das Werk selbst gebaut wurde. Der "R" (R = Racing) war ein auf dem Serien-Coupé aufgebauter Prototyp mit Carrera 6-Motor von 210 PS, wog dank vieler Kunststoffteile und einer extremen Magerausstattung 830 Kilogramm und kostete in der Grundausstattung 45.000 Mark.
Seine Standfestigkeit und Schnelligkeit demonstrierte der 911 bei den 84 Stunden "Marathon de la Route" auf dem Nürburgring 1967, wo Porsche diese Dauerprüfung sogleich als willkommenen Prüfstand für ein neues Serienteil nutzte: Vic Elford, Hans Herrmann und Jochen Neerpasch gewannen in einem 911 R mit neuem Sportomatic-Getriebe.
Die Erfolge addierten sich. Im Werkseinsatz war der 911 R auch 1969 bei der "Tour de France" unter Gerard Larrousse siegreich.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Modell: | Porsche 911 R-2.0 Coupé |
| Baujahr: | 1967 - 1969 |
| Motor: | 6-Zylinder-Boxer-Saugmotor, luftgekühlt Zweiventiler, je 2 obenliegende Nockenwellen mit Kettenantrieb |
| Hubraum: | 1.991 ccm |
| Bohrung x Hub: | 80 x 66 mm |
| Leistung: | 210 PS (154 kW) bei 8.000 1/min |
| Drehmoment: | ca. 206 Nm bei 6.000 1/min |
| Gemischaufbereitung: | 2 Dreifach-Vergaser |
| Kraftübertragung: | 5 Vorwärts-, 1 Rückwärtsgang, Differenzialsperre |
| Bremsanlage: | Zweikreis-Scheibenbremsen |
| Fahrleistung: | Höchstgeschwindigkeit ca. 230 km/h |
| Gewicht: | 830 kg |
| Reifengröße vorne / hinten: |
165 HR 15 |
| Radstand: | 2.211 mm |
| Spurweite vorne / hinten: |
1.370 / 1.370 mm |
| Maße (L x B x H): | 4.100 x 1.610 x 1.320 mm |