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Juli - September

Der neue Sport-Prototyp heißt RS Spyder – Fahrer für Renn-Premiere benanntPorsche in der American Le Mans Series (ALMS)

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, schreibt mit der Entwicklung eines offenen Sport-Prototypen für den Kundeneinsatz bei Langstreckenrennen die Motorsport-Tradition des Unternehmens fort. Dies bringt Porsche auch in der Typenbezeichnung zum Ausdruck: Der Name "RS Spyder" weist auf eine lange Erfolgsgeschichte hin, die 1953 mit dem Spyder 550 1500 RS begann. Im Jahr 1954 waren die ersten offenen Porsche Spyder bei der Carrera Panamericana am Start. 1956 gelang unter der Leitung Huschke von Hansteins mit dem Fahrer Umberto Maglioli und einem 550 A Spyder bei der Targa Florio auf Sizilien der erste bedeutende Gesamtsieg. Dieser Erfolg markiert den Beginn einer Reihe von Triumphen der offenen Porsche, die 1997 mit dem Sieg eines Spyder beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans zunächst endete.

Der brandneue RS Spyder hat jetzt auf der Rennstrecke von Estoril im Süden Portugals ein erstes dreitägiges Testprogramm unter rennähnlichen Bedingungen durchlaufen. Motorsport-Chef Hartmut Kristen fasst die Ergebnisse zusammen: "Der neue 3,4-Liter-V8-Motor, die Kraftübertragung und das Chassis erfüllten die hohen Erwartungen, die wir bereits nach den ersten Funktionstests auf unserer Prüfstrecke im Entwicklungszentrum Weissach hatten. Für die weiteren Tests sind wir deshalb sehr optimistisch."

Die Werksfahrer Lucas Luhr (Monaco) und Sascha Maassen (Belgien) saßen in Estoril abwechselnd im Cockpit des offenen Rennsportwagens, den das Penske-Motorsports-Team in der Le-Mans-Prototypen-Klasse 2 (LMP2) der American Le Mans Series (ALMS) einsetzen wird. Beide pilotieren den RS Spyder auch bei der Rennpremiere am 1. Oktober in Atlanta (USA) und beim zweiten Einsatz in Laguna Seca (USA) am 16. Oktober.

Für das Rennen in Atlanta, das als "Petit Le Mans" über 1.000 Meilen oder eine Dauer von zehn Stunden geht, erhalten sie Verstärkung von dem französischen Werksfahrer Emmanuel Collard.

Luhr und Maassen gewannen mit Porsche bereits je zwei GT-Meisterschaften in der ALMS und siegten in der Gran Turismo-Klasse bei allen bedeutenden Sportwagenrennen, unter anderem bei den 24 Stunden von Le Mans und in Sebring. Emmanuel Collard gehört zu den routiniertesten Sportwagen-Piloten. Gemeinsam mit Luhr und Maassen gewann der Franzose 2001 das 12-Stunden-Rennen in Sebring auf einem Porsche 911 GT3 RS.

Das in Estoril gestartete Test- und Rennprogramm dient der Vorbereitung auf das Jahr 2006, in dem Penske-Motorsports zwei Porsche-Sportprototypen in der gesamten ALMS-Rennsaison einsetzen und gemeinsam mit Porsche für mögliche künftige Kunden-Einsätze weiterentwickeln wird.

Porsche vertraut bei der Durchführung des LMP2-Projektes auf die Kooperation und Unterstützung der teils langjährigen Sponsoren- und Technologiepartner Michelin, ZF Sachs, Mobil 1, Hyatt und mail2web.com.

Hinweis: Fotos des RS Spyder stehen akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse http://presse.porsche.de/ zur Verfügung.

21.07.2005