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Juli - September

Porsche setzt über 88.000 Fahrzeuge abUmsatz und Ertrag haben im Geschäftsjahr 2004/05 erneut zugelegt

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/05 (31. Juli) neue Rekordwerte bei Absatz und Umsatz eingefahren. Porsche-Vorstandsvorsitzender Dr. Wendelin Wiedeking erklärte zum Auftakt der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt: „Auch beim wirtschaftlichen Ergebnis haben wir im nunmehr elften Jahr in Folge zugelegt – dank unseres konsequenten Wachstumskurses und kontinuierlicher Effizienzsteigerungen. Details zum Ertrag können wir allerdings erst nennen, wenn der Aufsichtsrat diesen im November festgestellt hat.“

Der Umsatz im Porsche-Konzern wuchs nach vorläufigen Zahlen um 6,8 Prozent auf rund 6,56 Milliarden Euro (entsprechender Vorjahreswert: 6,15 Milliarden Euro). Zu beachten ist dabei, dass der Porsche-Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2004/05 erstmals nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften erstellt wird. Gegenüber der bisherigen Bilanzierung nach HGB ergibt sich dadurch ein reduzierender Effekt auf den Umsatz des letzten wie auch – wegen der rückwirkenden Anpassung – des vorangegangenen Geschäftsjahres. Wesentlicher Grund hierfür ist, dass bei bestimmten Leasinggeschäften nunmehr lediglich der Zinsertrag und nicht mehr die gesamte Leasingrate in den Umsatz einfließt.

Der Konzernabsatz wurde um 15 Prozent auf insgesamt 88.379 Fahrzeuge gesteigert (Vorjahr: 76.827 Fahrzeuge). Zu verdanken ist dies vor allem der überaus erfolgreichen Markteinführung der neuen Generationen von 911 und Boxster. Von der Elfer-Baureihe wurden 27.826 Fahrzeuge abgesetzt und damit 17,4 Prozent mehr als im Vorjahr (23.704 Einheiten). Die Boxster-Baureihe verbuchte mit 18.009 Einheiten ein Plus von 38,7 Prozent (Vorjahr: 12.988 Fahrzeuge). Der Cayenne konnte in seinem dritten Verkaufsjahr nochmals zulegen: Von dem sportlichen Geländewagen wurden 41.884 Einheiten abgesetzt und damit 4,9 Prozent mehr als im Vorjahr (39.913 Fahrzeuge). Der Absatz des Hochleistungssportwagens Carrera GT wuchs kräftig auf 660 Einheiten nach 222 im Vorjahr.

Produziert wurden 90.954 Fahrzeuge und damit 11,6 Prozent mehr als im Vorjahr (81.531 Einheiten). Vom 911 wurden insgesamt 28.619 Einheiten hergestellt nach 26.650 Einheiten im Vorjahr (plus 7,4 Prozent). Die Produktion der Boxster-Modellreihe erhöhte sich auf 20.321 Einheiten nach 13.462 Einheiten im Vorjahr (plus 51 Prozent); davon liefen in Finnland 15.892 (Vorjahr 8.862) Einheiten vom Band. Im Werk Leipzig wurden 41.299 Cayenne und 715 Carrera GT hergestellt.

Für das laufende Geschäftsjahr 2005/06 ist Porsche ungeachtet konjunktureller Unwägbarkeiten zuversichtlich. Alle drei Modellreihen erfreuen sich einer lebhaften Nachfrage. Ab Oktober kommen vier neue Allrad-Varianten des 911 Carrera auf den Markt und setzen den Generationswechsel bei der Elfer-Baureihe fort. Im November folgt der Cayman S, ein zweisitziges Coupé mit Mittelmotor, das auf Basis des Boxster entwickelt wurde. Mit diesem neuen Modell wird Porsche nicht nur die Lücke schließen, die bisher zwischen dem Boxster S und dem 911 Carrera Coupé bestand, sondern auch seine Käuferbasis im Bereich der klassischen Sportwagen nachhaltig erweitern. Aufgrund der nochmals gesteigerten Breite und Attraktivität seines Produktprogramms erwartet das Unternehmen im laufenden Geschäftsjahr ein erneutes Wachstum.

GO

13.09.2005