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April - Juni

Porsche schreibt Erfolgsstory an der BörseHoher Wertzuwachs der Vorzugsaktie seit der Erstnotiz vor 20 Jahren

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, ist am heutigen 4. Mai 20 Jahre an der Börse notiert. Die Vorzugsaktie des Sportwagenherstellers wurde im Frühjahr 1984 erstmals zum Kauf angeboten und stieß schon damals auf eine rege Nachfrage bei den Investoren, so dass die Emission mehrfach überzeichnet war. Das Interesse an der Porsche-Aktie hat sich über die Jahre hinweg deutlich verstärkt, der Aktionärskreis ist breiter und zunehmend internationaler geworden. Das Papier wurde am 4. Mai 1984 mit 1.020 DM notiert; umgerechnet in Euro und bereinigt um den vor drei Jahren durchgeführten Aktiensplit entspricht dies rund 50 Euro. Vom Tag des Börsengangs bis heute (Börsenkurs rund 520 Euro) hat sich der Wert der Aktie damit deutlich mehr als verzehnfacht.

Insbesondere seit dem Jahr 1996 – der Markteinführung des Boxster – konnte sich die Porsche-Aktie zu einem der Favoriten von Anlegern und Analysten entwickeln. Die Börsianer honorierten vor allem, dass die Profitabilität des Unternehmens dank einer tiefgreifenden Restrukturierung aller Prozesse sowie neuer attraktiver Produkte nach und nach immer neue Höhen erklomm. Auch seit Beginn des laufenden Geschäftsjahres 2003/04, das am 31. Juli endet, hat der Porsche-Aktienkurs im Vergleich zum Dax und dem deutschen Branchenindex für Automobile stärker zugelegt.

Der Sportwagenhersteller wurde aufgrund des außerordentlichen Wertzuwachses seiner Aktie schon mehrfach ausgezeichnet, unter anderem durch die Fachschreitschrift „Automotive News Europe“, die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft „PricewaterhouseCoopers“ und die Ratingagentur „Standard & Poor’s“. Erst vor wenigen Tagen konstatierte „PricewaterhouseCoopers“, dass die Porsche-Aktie im Drei-Jahres-Zeitraum von Ende März 2001 bis Ende März 2004 mit 119,9 Prozent den mit Abstand höchsten „Total Shareholder Return“ (bezogen auf Kursgewinne einschließlich Dividenausschüttungen) aller europäischen Automobilhersteller erzielte.

Dr. Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG: „Unsere Aktie verfügt besonders in der Langfrist-Betrachtung über eine herausragende Performance. Dem kurzatmigen, auf Quartale ausgerichteten Denken hat sich Porsche nie angeschlossen. Stattdessen sind wir einen nachhaltigen Wachstumskurs gefahren – und zwar gleichermaßen beim Umsatz wie beim Ertrag. Die Börse hat diese Strategie honoriert, und wir arbeiten hart daran, dass Porsche weiter auf der Erfolgsspur bleibt.“

Das Unternehmen veröffentlicht bekanntlich keine Quartalsberichte. Der Kursentwicklung der Aktie hat dies gleichwohl nicht geschadet, zumal Porsche auf eine substanzielle und kontinuierliche Information der Finanzmärkte setzt – allerdings ohne sich dabei die Berichtstermine von der Börse diktieren zu lassen.

Wiedeking: „Uns freut besonders, dass die europäischen Finanzminister und das europäische Parlament unlängst beschlossen haben, den Unternehmen Quartalsberichte nicht verbindlich vorzuschreiben. Zu wünschen wäre, dass auch mehr andere Unternehmen eine kritische Haltung gegenüber diesen Berichten einnehmen. Nicht zuletzt die zahlreichen Bilanzskandale haben gezeigt, dass Scheintransparenz und wolkige Versprechungen dem Anleger unterm Strich eher schaden als nutzen können.“

Über die Aktie hinaus ist Porsche noch mit zwei Anleihen am Kapitalmarkt vertreten. Deren Volumen liegt insgesamt bei rund 560 Millionen Euro. Zudem wurde im März 2004 in den USA eine Privat-Platzierung über 625 Millionen US-Dollar begeben – dadurch wird die bereits existierende sehr gute Finanzausstattung des Unternehmens bis weit in die Zukunft abgesichert.

GO

06.05.2004