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Oktober - Dezember

Porsche-Aufsichtsrat stimmt Aktiensplit und Kapitalmaßnahme zuKonzernergebnis sehr deutlich gestiegen – Sonderdividende vorgeschlagen

Stuttgart. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2006/07 der
Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat der Aufsichtsrat in seiner heutigen Sitzung das Konzern-Ergebnis vor Steuern festgestellt, das mit einem Rekordwert von 5,857 Milliarden Euro eine sehr deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahreswert von 2,110 Milliarden Euro aufweist. Besonders erfreulich ist dabei die Entwicklung im Kern-
geschäft, das sich ohne Berücksichtigung der Sondereinflüsse über dem Vorjahresniveau bewegt. Zu diesen Sondereffekten zählen in erster Linie die hohen dreistelligen Entwicklungsaufwendungen für die vierte Baureihe „Panamera“ und für den Hybrid-Antrieb im Cayenne. Ebenso dazuzurechnen sind schwächere Wechselkursabsicherungen im US-Dollar.

Mehr als kompensiert wird diese Entwicklung allerdings durch sehr positive Effekte aus Aktienoptionsgeschäften. Außerdem löste die Neubewertung der Volkswagen-Beteiligung eine einmalige Zuschreibung von 520,8 Millionen Euro aus. Das Porsche zurechenbare Ergebnis aus dem zum Geschäftsjahresende 22,5prozentigen Anteil erreichte 702,4 Millionen Euro. Die Ergebnisse aus Aktienoptions-
geschäften trugen 3,593 Milliarden Euro bei.

Der Konzern-Jahresüberschuss (Ergebnis nach Steuern) kletterte im Berichtszeitraum auf 4,242 (Vorjahr: 1,393) Milliarden Euro. Das Ergebnis je Aktie erreichte 239,80 (78,10) Euro je Stammaktie sowie 239,86 (78,22) Euro je Vorzugsaktie. Analog zum Konzern legte das Ergebnis vor Steuern im abgelaufenen Geschäftsjahr auch in der Porsche AG zu und erreichte 2,918 (1,668) Milliarden Euro. Der Jahresüberschuss in der AG kletterte auf 1,930 (1,254) Milliarden Euro. Davon sollen die Porsche-Aktionäre profitieren.

Außerdem soll der Hauptversammlung am 25. Januar 2008 ein Aktiensplit im Verhältnis 1:10 in Verbindung mit einer Neueinteilung des Grundkapitals zur Entscheidung vorgelegt werden. Das Grundkapital der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG beträgt derzeit rund 45,5 Millionen Euro und ist eingeteilt in jeweils 8,75 Millionen Stamm- und Vorzugsaktien. Damit sichergestellt ist, dass der rechnerische Anteil jeder Aktie am Grund-
kapital nach dem Aktiensplit ein Euro lautet, soll das Grundkapital aus Gewinnrücklagen auf 175 Millionen Euro erhöht und anschließend in jeweils 87,5 Millionen Stück Stamm- und Vorzugsaktien neu eingeteilt werden. Damit würde jeder Inhaber einer bisherigen Porsche-Stamm- oder Vorzugsaktie künftig über zehn Aktien der jeweiligen Aktiengattung verfügen, wobei sich durch den Aktiensplit das Kursniveau rechnerisch auf ein Zehntel des aktuellen Kurses ermäßigt, ohne dass dadurch der Gesamtwert für die Aktionäre berührt wird. Ziel ist es, angesichts des inzwischen erreichten Kursniveaus, die Handelbarkeit der Porsche-Aktie für Privatanleger zu verbessern.

Die heute erfolgte Feststellung des Jahresabschlusses durch den Aufsichtsrat ist eine Voraussetzung für die Eintragung der
Porsche Automobil Holding SE in das Handelsregister. In diesem Zusammenhang bedankte sich Uwe Hück, Vorsitzender des Konzern-
betriebsrats und Mitglied des Aufsichtsrats, bei allen Vertretern der Anteilseigner in dem Kontrollgremium dafür, dass sie sich in der heutigen Sitzung klar für die Mitbestimmungsvereinbarung der künftigen Holding ausgesprochen haben. Hück sagte weiter: „Dieses eindeutige Bekenntnis zeigt mir, dass die Vereinbarung den vollen Rückhalt der Familiengesellschafter Porsche und Piëch hat.“

GO

12.11.2007