Home

Hauptnavigation
Modelle
911

Januar - März

Porsche Middle East auf dem Weg zu neuem AbsatzrekordWiedeking trifft in den arabischen Staaten hochrangige Regierungsmitglieder

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG befindet sich in den Märkten des Mittleren Ostens auf konsequentem Wachstumskurs. Davon konnte sich Dr. Wendelin Wiedeking, Vorstandsvorsitzender des Stuttgarter Herstellers sportlicher Fahrzeuge, Mitte März während eines Informationsbesuchs in der Region persönlich überzeugen. Anlass der einwöchigen Reise, die den Porsche-Chef nach Kuwait, Quatar, Abu Dhabi, Dubai und in den Libanon führte, war die Eröffnung mehrerer neu errichteter Porsche-Zentren. Darüber hinaus traf sich Wiedeking mit Regierungsmitgliedern wie dem kuwaitischen Premierminister, Scheich Nasser M. Al Sabah, dem Wirtschaftsminister von Abu Dhabi, Scheich Tahnoun Bin Zayed, sowie dem libanesischen Ministerpräsidenten, Fouad El Sanioura, zu Gesprächen über die ökonomische Entwicklung in der Region.

Die 1999 gegründete Vertriebstochter „Porsche Middle East and Africa“ mit Sitz in Dubai, die derzeit 19 Porsche-Zentren in 17 Märkten betreut, wird im laufenden Geschäftsjahr 2005/06 mindestens 4.500 Neufahrzeuge ausliefern. „In den ersten sechs Monaten dieses Geschäftsjahres lagen die Verkäufe noch einmal deutlich über dem hohen Niveau des Vorjahreszeitraums, und unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt“, berichtete Deesch Papke, Geschäftsführer der regionalen Vertriebsgesellschaft, anlässlich des Besuchs von Dr. Wendelin Wiedeking in Dubai. Damit steht die Region Mittlerer Osten in der internationalen Absatzstatistik des Konzerns nach Nordamerika, Deutschland, Großbritannien und Italien auf dem fünften Rang.

Wachstumstreiber ist der sportliche Geländewagen Cayenne, dessen Verkaufszahlen sich seit seiner Markteinführung Mitte 2003 von rund 500 auf voraussichtlich gut 3.200 Einheiten zum Ende dieses Geschäftsjahres mehr als versechsfacht haben. Positiv haben sich auch die Verkäufe der klassischen Sportwagen entwickelt: Im Geschäftsjahr 1999/2000 wurden von den Modellen der Baureihen 911 und Boxster insgesamt rund 550 Einheiten ausgeliefert, im laufenden Geschäftsjahres werden es deutlich mehr als 1.200 Einheiten sein. Hinzu kommen 55 Exemplare des Hochleistungssportwagens Carrera GT. Damit hat sich der Gesamtabsatz von Porsche Middle East and Africa innerhalb von nur sechs Jahren nahezu verneunfacht.

Nach seinen Gesprächen mit den Regierungschefs und Ministern sowie den Porsche-Importeuren Ali Bebehani (Kuwait), Salman Darwish (Quatar), Ahmed Al Dhahry (Abu Dhabi) und Assaad Raphael (Libanon) zeigte sich Wiedeking zuversichtlich, dass Porsche auch weiterhin von der dynamischen wirtschaftlichen Entwicklung in den arabischen Staaten profitieren werde: „Der Mittlere Osten ist eine Wachstumsregion mit großem Zukunftspotenzial. Vorausgesetzt, die geopolitische Lage bleibt insgesamt stabil, wird Porsche seine Chancen nutzen und hier in enger Zusammenarbeit mit seinen engagierten Vertriebspartnern weiter expandieren.“ Der Vorstandsvorsitzende der Porsche AG kündigte an, den Ausbau des bestehenden Vertriebs- und Service-Netzes sowie die Erschließung neuer Märkte konsequent voranzutreiben.

„Mit unserer aktuellen Modellpalette sind wir in dieser Marktregion heute sehr gut aufgestellt“, erklärte Wiedeking zum Abschluss seiner Reise. „Vor allem unser sportlicher Geländewagen Cayenne erfreut sich hier einer überaus starken Nachfrage. Und mit unserer künftigen vierten Baureihe, dem viertürigen Sportcoupé Panamera, werden wir unsere Kundenbasis im Mittleren Osten ab 2009 noch einmal deutlich verbreitern.“

GO

22.03.2006