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Januar - März

Ausgezeichnete Berufsaussichten für Studenten der Ingenieurswissenschaften198 Ferry-Porsche-Preisträger im Entwicklungszentrum Weissach geehrt

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, und das baden-württembergische Ministerium für Kultus, Jugend und Sport haben gestern die 198 Ferry-Porsche-Preisträger des Jahres 2005 im Rahmen einer Feier im Entwicklungszentrum in Weissach geehrt. Mit diesem Preis werden seit 2001 die jahrgangsbesten Abiturientinnen und Abiturienten an den allgemein bildenden und beruflichen Gymnasien des Landes Baden-Württemberg mit den Leistungsfächern Mathematik und Physik/Technik ausgezeichnet. Die beiden Partner wollen mit diesem Preis einen Beitrag dazu leisten, die Attraktivität der naturwissenschaftlichen und technischen Fächern an den Gymnasien Baden-Württembergs zu stärken.

Harro Harmel, Vorstand Personal der Porsche AG, beglückwünschte die jungen Menschen zu ihren hervorragenden schulischen Leistungen und verwies auf die ausgezeichneten Berufsaussichten, die sich ihnen in Ingenieur-Berufen böten. Porsche selbst sei dafür das beste Beispiel, sagte der Vorstand. Das Unternehmen entwickle derzeit das viersitzige Sportcoupé Panamera, das im Jahr 2009 auf den Markt kommen soll. Seit Herbst 2005 wurden deshalb die eigenen Entwicklungskapazitäten noch einmal beträchtlich aufgestockt und zahlreiche Ingenieure eingestellt. Insgesamt werden durch den Panamera allein an den Standorten Zuffenhausen und Weissach rund 400 neue Stellen geschaffen.

Harmel erläuterte, dass die Neuen als junge Nachwuchskräfte mit den kompetenten Porsche-Spezialisten mit langjähriger Berufserfahrung eng zusammenarbeiten würden – mit einem klaren Ziel: „Wenn wir 2009 in ein neues Marktsegment vorstoßen, dann muss unser Fahrzeug die Messlatte werden, an der sich der Wettbewerb zu orientieren hat. Wir müssen besser sein als die Konkurrenz, schneller und wendiger als die großen Konzerne, die unsere Branche heute dominieren“, sagte der Vorstand. Den Preisträgern empfahl er, sich bereits während ihres Studiums um einen Praktikumsplatz bei Porsche zu bewerben, denn das Unternehmen rekrutiere heute den Großteil seines akademischen Nachwuchses aus dem Praktikanten-Pool.

Der baden-württembergische Kultusminister Helmut Rau dankte der Porsche AG für ihr Engagement bei der Förderung des naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchses. Erforschung und Entwicklung neuer Verfahren, besserer Produkte und kundennaher Dienstleistungen seien die Grundlage für die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Deutschland. "Wir müssen die Tür zur Wissensgesellschaft öffnen. In Zukunft wird der wirtschaftliche Erfolg noch stärker von einer guten Ausbildung und einer leistungsstarken Forschung abhängen", betonte der Kultusminister. Die große Zahl der Preisträgerinnen und Preisträger des Ferry-Porsche-Preises weise auf die Attraktivität der technischen und naturwissenschaftlichen Fächer hin und sei ein Beleg für die erfolgreiche Vermittlung des Unterrichtsstoffes dieser Wissensgebiete in Baden-Württembergs Schulen.

Der Ferry-Porsche-Preis ist nach dem Begründer der gleichnamigen Sportwagen benannt und wurde im Jahr 2001 zum ersten Mal vergeben. Höhepunkt der diesjährigen Feier war wieder die Verlosung von fünf Stipendien für Auslandspraktika durch Dr. Wolfgang Porsche, Gesellschafter und Aufsichtsrat der Porsche AG sowie jüngster Sohn von Ferry Porsche. Die glücklichen Gewinner sind Johannes Bürkle (Geschwister-Scholl-Gymnasium, Stuttgart), Sandra Kallähn (Albert-Schweitzer-Gymnasium, Laichingen), Manuel Kambeitz (Max-Planck-Gymnasium, Karlsruhe), Markus Mack (Georg-Büchner Gymnasium, Winnenden) sowie Christopher Sarter (Hohenstaufen-Gymnasium, Eberbach). Die Gewinner haben die Möglichkeit, im Sommer 2006 bei einer ausländischen Vertriebstochter des Sportwagenherstellers ein vierwöchiges Praktikum zu absolvieren.

GO

15.02.2006