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April - Juni

Porsche-Museum: Fertigstellung noch in diesem JahrOffene Architektur und Ausstellungskonzept bieten Besuchern große Freiheit

Stuttgart. Auf der Baustelle des neuen Museums der
Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, hat der Endspurt begonnen. Zur Zeit sind mehr als 40 Firmen mit bis zu 250 Handwerkern und Spezialisten am Porscheplatz eingesetzt. „Die Arbeiten liegen gut im Plan. Ende des Jahres soll das Museum – Wind und Wetter vorbehalten – fertiggestellt sein“, sagt Anton Hunger, der als Leiter Öffentlichkeitsarbeit und Presse der Porsche AG die Verantwortung für das neue Museum trägt.

Die Stahlkonstruktion, die den 5.600 Quadratmeter großen Ausstellungsraum formt, war im Herbst 2007 erfolgreich auf drei Stahlbetonkerne abgesenkt worden. Unmittelbar nach dem Absenken wurde mit dem Bau der eigentlichen Ausstellungsflächen begonnen. Dazu gehören unter anderem die Geschossdecken aus Stahlbeton sowie großzügig dimensionierte Rampen und Treppen.

Nach einem ausgeklügelten Logistikplan werden die Haustechnik installiert und gleichzeitig Ausstellungsdecken sowie Wand- und Bodenbeläge hergestellt. Während Handwerker im westlichen Gebäudeteil noch die letzten Leitungstrassen für Heizung, Lüftung und Sanitär einbringen, werden im östlichen Teil bereits Trockenbau- und Bodenbelagsarbeiten ausgeführt. „Diese Verzahnung stellt bei allen beteiligten Firmen höchste Anforderungen an präzise Koordination und Termintreue“, sagt Armin Wagner, Projektleiter Bau. Auch die Arbeiten an den Blech- und Glasfassaden des neuen Porsche-Museums schreiten zügig voran. Noch verborgen hinter hohen Baugerüsten nimmt die kühne Architektur allmählich konkrete Formen an.

Bereits im Foyer werden künftige Besucher des neuen Museums einen ersten Eindruck von der Faszination der Marke Porsche erhalten. Denn neben Information, Restaurant, Kaffeebar und Museumsshop besteht die Möglichkeit, gleich einen Blick auf die Museumswerkstatt für historische Porsche-Fahrzeuge zu werfen. Hier werden sowohl Kundenfahrzeuge fachkundig betreut wie auch die insgesamt mehr als 300 Museumsfahrzeuge für ihre weltweiten Fahreinsätze als „Rollendes Museum“ vorbereitet. Durch den Straßeneinsatz aller Exponate wird die 80 Fahrzeuge umfassende Ausstellung am Porscheplatz ständig ihr Erscheinungsbild wechseln. Porsche-Freunde können deshalb bei jedem Besuch auch immer wieder andere Raritäten entdecken.

Ebenso wie die Ausstellungsfläche fußt auch die inhaltliche Struktur des neuen Museums auf drei tragenden Säulen: Die chronologisch aufbereitete Produktgeschichte von Porsche bildet den Leitfaden, der dem Besucher Orientierung gibt. Parallel dazu werden mit der Zusammenführung von Exponaten aus unterschiedlichen Epochen thematische Schwerpunkte arrangiert, die den Blick auf die wichtigsten Fahrzeuge, bedeutendsten Rennklassements und technische Innovationen von Porsche lenken. Die Verbindung zwischen der historischen Entwicklung und den einzelnen Themenarrangements wird durch eine Vielzahl von Kleinexponaten geschaffen, in denen sich als dritte Säule die unverwechselbaren Eigenschaften der Marke, die „Idee Porsche“, widerspiegeln. „Die offene Architektur und das Ausstellungs-
konzept bieten dem Besucher räumlich wie inhaltlich viel Freiheit: Er kann dem Verlauf der Produktgeschichte in einem Rundgang folgen oder gezielt einzelne Themenarrangements ansteuern“, erklärt Christina Becker, Leiterin des Gesamtprojekts.

Das neue Porsche-Museum wird Ausstellungs- und Veranstaltungsort zugleich sein. Mit seinen großzügigen Konferenzflächen und seiner Exklusivgastronomie kann es – flexibel und unabhängig von den regulären Öffnungszeiten – auch für Tagungen genutzt werden.

GO

Hinweis: Bildmaterial zum neuen Porsche-Museum steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse http://presse.porsche.de/ zur Verfügung.

02.04.2008