Gerade in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist ein stabiler Aktionärskreis ein nicht zu unterschätzendes Gut für ein Unternehmen, stellt er doch eine solide Basis dar, auf der sich eine auf Wachstum ausgelegte Unternehmensstrategie entfalten kann. Häufige und rasche Änderungen der Eigentümerstruktur erschweren dagegen eine konstante und langfristige Entwicklung des Geschäftes. Bei der Porsche AG weiß man diese Stabilität sehr zu schätzen. So beträgt das Aktienkapital des Unternehmens unverändert 45,5 Millionen Euro und teilt sich in 8.750.000 Stammaktien und 8.750.000 börsennotierte Vorzugsaktien auf.
Die Stammaktien werden von Mitgliedern der Familien Porsche und Piëch gehalten. Von den Vorzugsaktien liegen mehr als die Hälfte bei institutionellen Investoren wie Aktienfonds, Banken und Versicherungen. Diese haben ihren Sitz vor allem in Großbritannien, den USA und Deutschland, in geringerem Maße auch in anderen europäischen Ländern und Asien. Etwas weniger als die Hälfte der Porsche Vorzugsaktien sind breit gestreut und werden von privaten Anlegern vorwiegend aus Deutschland gehalten. Auch die Stammaktionäre der Porsche AG besitzen Vorzugsaktien.
Aktionärsstruktur