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Porsche - Erster Arbeitstag

Erster Arbeitstag

„Der Anspruch ist hier auf einem höheren Level!“

Erster Arbeitstag für Frank Buss als Montierer im Bereich Endfertigung

Frank, bis vor Kurzem hast du noch bei Volkswagen in Emden gearbeitet. Jetzt bist du bei Porsche in Zuffenhausen. Dein erster Eindruck von den Schwaben?
Oh, durchaus herzlich und offen. Bei uns nickt man sich zu, sagt „Moin“, und das war dann eine schöne Unterhaltung. Das Herzliche wird erst mal gut versteckt. Mein erster Eindruck hier: Es geht etwas familiärer zu, gerade bei Porsche.

Das klingt gut. Dabei hast du den Job ja wegen des Stellenabbaus im Werk Emden gewechselt.
Richtig. Das hat mich anfangs auch ganz schön getroffen. Doch dann bekam ich dieses überaus reizvolle Angebot, am ersten Elektro-Porsche mitarbeiten zu können. Es anzunehmen bedeutet zwar, 700 Kilometer weit weg von zu Hause zu sein, Haus und Garten mit Apfelbaum aufzugeben, aber sonst wäre ich jetzt arbeitslos oder in einem unbefriedigenden Job. In Ostfriesland gibt es nichts Vergleichbares.

Was sagt deine Familie?
Meine Freundin tut sich noch etwas schwer mit dem Umzug, sie hat eine große Familie. Meine Eltern haben mir zugeraten. Bei Porsche gibt es Aufstiegsmöglichkeiten, hier kann ich mich entwickeln. Ich bin zwar Einzelkind und habe engen Familienanschluss. Aber meine Eltern sind in Rente – sie kennen das Schwabenland noch nicht und wollen hier bald mal Urlaub machen.

Hast du schon eine Wohnung gefunden?
Puh, heikles Thema! Der Süden ist schon eine andere Welt. Bei uns im Norden kostet ein Haus mit 180 Quadratmetern und Grundstück rund 250.000 Euro. In Stuttgart bekommt man dafür gerade einmal zwei Zimmer. Aber ich habe inzwischen außerhalb etwas gefunden. Und pendeln bin ich gewohnt.

Wie lief denn dein erster Arbeitstag?
Prima. Die Kollegen haben mich alle sehr nett empfangen. Es gab ein paar sprachliche Schwierigkeiten. Aber die konnten durch Nachfragen schnell geklärt werden. Obwohl ich vom Fach bin, war ich etwas aufgeregt, weil Anspruch und Qualität sich hier auf einem höheren Level bewegen. Porsche ist ein Arbeitgeber mit einem hohen Bewusstsein für das Unternehmen und das Produkt.

Und wofür bist du zuständig?
Bevor ich zum Taycan wechsle, arbeite ich zunächst an der bisherigen Sportwagen-Linie. Dort kümmere ich mich am Montageband um die Endnacharbeit. Das heißt: Ich klopfe jedes einzelne Fahrzeug auf kleinste Fehler ab. Der letzte Feinschliff sozusagen.

Bist du froh, den Schritt gemacht zu haben?
Absolut! Wenn jetzt noch meine Freundin nachkommt, kann ich mit ruhigem Gewissen sagen: Es war richtig. Bislang läuft alles wie am Schnürchen. Einen sicheren Arbeitsplatz zu haben, gibt mir ein beruhigendes Gefühl. Und dass ich dabei auch noch bei Porsche gelandet bin, macht das Ganze umso besser.

Interview Jo Berlien

Dieser Artikel stammt aus der aktuellen Porsche Campus Ausgabe für das Sommersemester 2019.
Lade dir die komplette Ausgabe hier herunter.

Download Magazin SS2019 (PDF; 14.9 MB)

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