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Porsche - Beschleunigende Wirkung

Beschleunigende Wirkung

Porsche investiert gezielt in Ideen und junge Gründer

Als innovatives Unternehmen investiert Porsche gezielt in Ideen und junge Gründer. Damit treibt der Sportwagenhersteller aktiv den digitalen Wandel voran.

Zeit für Transformation. „Wenn wir auch zukünftig an unseren Erfolg der vergangenen Jahre anknüpfen wollen, müssen wir uns grundlegend verändern“, erklärt Porsche- Finanz- und IT-Vorstand Lutz Meschke. Daher arbeitet das Unternehmen auf verschiedene Arten mit Start-ups zusammen. „Porsche zählt schon immer zu den Innovationstreibern der Automobilindustrie. Die Innovationen waren bisher sehr stark von Technik getrieben und nahe an unseren traditionellen Kernkompetenzen. Die nun notwendigen Veränderungen sind teilweise weiter von den heutigen Kernkompetenzen entfernt. Deshalb müssen wir uns ein starkes Ökosystem mit kompetenten Partnern aufbauen“, ergänzt Meschke. Mittlerweile hat Porsche ein breites Set an Formen der Zusammenarbeit mit Start-ups entwickelt, die dem jeweiligen Reifegrad der jungen Unternehmen Rechnung trägt.

Bereits 2016 startete der Sportwagenhersteller eine Kooperation mit der HHL Leipzig Graduate School of Management. In einer Themenpartnerschaft mit dem SpinLab, dem Accelerator der Handelshochschule, ermöglichte Porsche jungen Wissenschaftlern, an eigenen Konzepten zu arbeiten und diese bis zur Geschäftsreife zu bringen.

Seit 2018 unterstützt der Accelerator APX, eine Zusammenarbeit von Axel Springer und Porsche Digital, Start-ups in der Frühphase ihrer Unternehmensgründung und beschleunigt ihre Entwicklung. Dabei können auch Firmen außerhalb der Automotivebranche entstehen, die den digitalen Lifestyle verschiedener Zielgruppen widerspiegeln.

Zudem arbeitet der Sportwagenhersteller im Rahmen der Startup Autobahn in Stuttgart mit Daimler, Deutsche Post DHL, HP Enterprise, DXC Technology, ZF, BASF und vielen anderen Partnern zusammen. Die Innovationsplattform begleitet reifere Start-ups mit bestehenden Technologien und Produkten. Innerhalb von zwei Jahren avancierte Startup Autobahn aus dem Nichts zur größten Innovationsplattform Europas.

Rund 40 Projekte konnte Porsche seit Februar 2017 mit Start-ups aus aller Welt erfolgreich abschließen. Rund ein Drittel hiervon wird für die Serie weiterverfolgt. Hieraus entstanden unter anderem Technologien für den Taycan, den ersten rein elektrischen Porsche, sowie Unternehmensprozesse und Logistik.

Porsche Ventures investiert erfolgreich in Zukunftstechnologien. Zum Beispiel in Elektroantriebe von Rimac, holografische AR-Head-up-Display-Technologien von WayRay und in künstliche Intelligenz von Anagog. Im Vordergrund steht nicht die Übernahme, sondern das strategische Investment in Zukunftstechnologien, neue Geschäftsmodelle und unternehmerische Teams.

Start-ups treiben Zukunftsthemen mit viel Energie und Fachwissen, aber wenig Bürokratie voran. Ihre Kultur lässt es bewusst zu, Irrwege zuzugeben und neue Wege zu gehen. Ganz nach dem Motto: „Manches ist so lange unmöglich, bis es einer gemacht hat.“

Die Zusammenarbeit mit ihnen kann daher selbst auch beschleunigende Wirkung haben. Zum Beispiel dann, wenn sich in den Fachabteilungen von Porsche erste Vorstellungen von gewünschten Entwicklungen etabliert haben. Hat ein Start-up hier schon die passende Technologie? Kann diese für die eigenen Bedürfnisse angepasst werden oder lässt sich damit der Weg zum innovativen Produkt abkürzen?

Nicht nur in solchen Konstellationen sieht Christian Knörle, Innovationsmanager aus dem ressortübergreifenden Innovationsteam, in den Start-ups eine positiv antreibende Kraft. Anderen Projekten kommt vielleicht der Spirit einer offensiven Fehlerkultur zugute. Oder die fokussierte Kundenorientierung. „Einerseits interessieren uns neue Technologien und Geschäftsmodelle. Andererseits begeistern uns der Wille und die Geschwindigkeit von Start-ups entgegen aller Widrigkeiten“, betont er.

Auf die Plätze, fertig, Business!

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Ein Holzhaus im österreichischen Gmünd: Hier hat Ferry Porsche 1947 seine Vision eines Sportwagens verwirklicht

Start-ups verändern die Welt. Aber was ist eigentlich ein Start-up? Und was unterscheidet es von anderen Unternehmen?

Was braucht es für ein erfolgreiches Start-up? Eine großartige Idee, ein großartiges Produkt, ein großartiges Team und eine großartige Umsetzung. Und fertig ist das neue Facebook? Nicht wirklich. Denn es spielt noch eine fünfte Variable mit: Glück, und zwar in beliebiger Größe. Diese Rechnung stellte Sam Altman auf. Er ist Präsident des kalifornischen Gründerzentrums Y Combinator und einer der Vordenker des Silicon Valley. Seine Schlussfolgerung: „Es gibt viel einfachere Wege, reich zu werden.“

Und dennoch: Start-ups boomen. Teilweise werden sie derart gefeiert, dass man sich überlegt, wie traditionelle Industrien überhaupt noch erfolgreich sein können. Facebook, Google, Amazon – alles ehemalige Start-ups. Genauso wie Apple oder Microsoft. Oder Porsche. Porsche? Genau, Porsche!

Gründungen kleiner Unternehmer gab es natürlich schon lange, bevor der Begriff „Startup“ populär wurde. Die Faktoren für ihren Erfolg sind vielfältig. Dass es vor etwas mehr als hundert Jahren gerade in Baden-Württemberg eine Gründungswelle gab, lag daran, dass es hier im Gegensatz zum boomenden Ruhrpott mit seinen Kohlebergwerken und Eisenhütten an großen Unternehmen mit sicheren Arbeitsplätzen fehlte. Da wollte sich mancher eben selbst helfen.

Dabei sind Start-ups immer dort zu finden, wo es wenige Jobs, wenig Industrie, aber viele willige Unternehmer gibt. Dies erklärt, warum man innovative Firmen generell eher in Tel Aviv findet als in der Schweiz, wo sichere und gut bezahlte Arbeitsplätze die Regel sind. Doch das ist nur die eine Seite. Die Start-up-Szene moderner Prägung hat ihren Ursprung in einem Landstrich, der seit jeher prosperiert: Kalifornien. Um genau zu sein, an der Universität von Stanford, 60 Kilometer südlich von San Francisco nahe Palo Alto gelegen. Entscheidend hierfür ist das Mindset. An vielen europäischen oder deutschen Hochschulen bekommt der Studierende zwar eine fundierte Ausbildung – was er damit nach seiner Uni-Zeit anfängt, interessiert die Professoren aber meist nur am Rande.

In Stanford war und ist das anders. Hier gilt der Leitsatz: „It’s object, to qualify its students for personal success, and direct usefulness in life“ (Stanford University, 1885). Augenscheinlich hat der Anspruch, die Studenten für den „persönlichen Erfolg“ und den „direkten Nutzen im Leben“ zu qualifizieren, den Weg in viele Köpfe gefunden. Ohne die Stanford University würde es das Silicon Valley wohl nicht geben. Die sich seit rund fünf Jahrzehnten rasant entwickelnde Computertechnologie liefert darüber hinaus einen Nährboden für rasche Fortschritte.

Um damit aber wirklich erfolgreich zu sein, muss man noch eine schwer zu kalkulierende Variable einberechnen: den Kunden. Um es wieder mit Sam Altman zu sagen: „Du kannst keinen Markt erschaffen, der gar nicht existieren will.“ Die Produktidee eines Start-ups müsse wenigstens einen Kunden überzeugen, zur Not einen selbst. So wie bei Ferry Porsche, der den Sportwagen, den er sich wünschte, nicht finden konnte und kurzerhand selbst gebaut hat. Ließe sich auch auf Mark Zuckerberg übertragen, der die richtige Plattform, um Frauen zu daten, nicht finden konnte, und so Facebook gründete.

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Ferry Porsche, rechts, 1959 mit seinem Sohn Ferdinand Alexander

In beiden Fällen war der Markt sehr überschaubar: Im Nachkriegsdeutschland der 1950er-Jahre dachten wohl die Wenigsten daran, Sportwagen zu fahren. Und Mark Zuckerberg hatte seine digital noch wenig vernetzten Kommilitonen von der Harvard-Universität im Visier. Was beide eint: die unbändige Lust, etwas Neues zu schaffen und damit erfolgreich zu sein. Dass man dabei Risiken eingeht, wird allerdings nicht immer in jeder Gesellschaft so gewürdigt wie im Silicon Valley. Wer freiwillig seinen sicheren Job verlässt, wird mancherorts nur bemitleidet. Und wenn der Aussteiger mit seiner Unternehmung scheitert, wird der Stab über ihn vollends gebrochen. In solch einem Umfeld wird manches Start-up vorsichtshalber gar nicht erst gegründet. Gegenargumente gibt es ja genug: keine Zeit, kein Geld, keine Unterstützung vom Chef. Von der Anerkennung der Kollegen ganz zu schweigen.

Die Denkweise, die mit der Start-up-Kultur der Marke Kalifornien Einzug in die Weltwirtschaft gefunden hat, ist genau andersherum: Nur wer den sicheren Hafen einer Firma verlässt oder dort gar nicht erst anfängt, kann erfolgreich sein. Wenn der Weg nicht zum Ziel führt, hat man es wenigstens versucht und zumindest etwas dabei gelernt. Scheitern gehört zum Geschäft. Mehr noch: Scheitern ist hilfreich – zumindest dann, wenn man bereit ist, die richtigen Schlüsse aus diesem Scheitern zu ziehen.

Genau diese Denkweise herrscht in den USA vor, aber auch in China oder eben in Tel Aviv. Elon Musk hätte ohne diesen inneren Schwung wohl nie einen Tesla auf den Markt gebracht. Es gibt nur einen Weg: nach vorne. Bei dieser Denkweise ist ein Gesichtsverlust nach einem Scheitern gar kein Thema.

Auch das Team ist von zentraler Bedeutung. Facebook- Gründer Mark wollte nur Leute einstellen, mit denen er gern seine Freizeit verbringen würde. Gerade zu Beginn müsse jedes Team turbulente Zeiten durchstehen und daher perfekt zusammenpassen, hebt auch Sam Altman hervor. An einem gestörten Binnenklima sind schon viele Start-ups gescheitert.

Partnerwahl

Eine Auswahl an Start-ups, mit denen Porsche zusammenarbeitet:

Künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz im Mobilitätsbereich ist das Steckenpferd von Anagog. Die Firma programmiert Software, die Kundenverhalten in bestimmten Positionen auswertet. So können zum Beispiel intelligente Parkoptionen verbessert werden. Aktuell kommt die Techno- logie des Start-ups in mehr als 100 Apps weltweit zum Einsatz. Die Porsche Digital GmbH hält eine Minderheitsbeteiligung an Anagog.

  • Gründung: 2010
  • Sitz: Tel Aviv, Israel
  • Fokus: Künstliche Intelligenz

www.anagog.com

Vorbildliche Elektro-Entsorgung

Binee hat ein System zur Wiederverwertung von alten Elektrogeräten entwickelt. Das gezielt gesteuerte Recycling soll dazu beitragen, den Abbau von Rohstoffen zu reduzieren. Am Porsche-Standort Leipzig haben Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre Mobiltelefone und Elektrokleingeräte zu entsorgen und so einen Teil zum Umweltschutz beizutragen.

  • Gründung: 2016
  • Sitz: Leipzig, Deutschland
  • Fokus: Recycling

www.binee.com

High Mobility

Die Hersteller haben eine klare Vorstellung vom Auto von morgen: ein Computer auf Rädern. Das Berliner Start-up High Mobility stellt Entwicklern eine Plattform und Werkzeuge bereit, um ihnen die Softwareentwicklung für vernetzte Fahrzeuge zu erleichtern. Porsche unterstützt die Entwicklung dieser Innovationsplattform.

  • Gründung: 2013
  • Sitz: Berlin, Deutschland
  • Fokus: Software

www.company.high-mobility.com

Smart Living

Fahrzeuge mit dem Zuhause vernetzen – das ist das Metier des Start-ups Home-iX. Das Unternehmen, an dem die Porsche Digital GmbH zehn Prozent hält, haben zwei ehemalige Porsche-Mitarbeiter gegründet. Mit der Expertise von Home-iX sollen konkrete Lösungen für ein Vernetzen von Zuhause, Fahrzeug, mobilem Endgerät und digitalem Assistenen entstehen.

  • Gründung: 2016
  • Sitz: Stuttgart, Deutschland
  • Fokus: Digitale Vernetzung

www.home-ix.com

Smartphonebasierte Prämien

Als erstes Unternehmen weltweit hat Miles, an dem sich Porsche Digital beteiligt, ein Prämienprogramm für Mobilität entwickelt. Dabei ist die Form des Reisens – ob mit Auto, Zug oder zu Fuß – egal. Mithilfe künstlicher Intelligenz ermöglicht die Miles-Plattform, Kundenbedürfnisse zu verstehen und zu antizipieren.

  • Gründung: 2016
  • Sitz: San Jose, USA
  • Fokus: Prämienprogramm für Mobilität

www.getmiles.com

Weltweite Pannenhilfe

Porsche Ventures investiert in künstliche Intelligenz und beteiligt sich an Urgent.ly. Das US-Unternehmen unterstützt Pannenhilfe-Dienstleistungen in Nordamerika, Europa und Asien. Über eine Plattform können mittels Geolokalisierung Autofahrer, Dienstleister und Hersteller in Echtzeit während eines Pannenfalls koordiniert werden. In den USA sind bereits mehr als 50 Prozent der Pannenhilfe-Anbieter an die Plattform angeschlossen.

  • Gründung: 2011
  • Sitz: Vienna, USA
  • Fokus: Pannenhilfe-Dienstleistung

www.geturgently.com

Augmented Reality

Das Start-up WayRay entwickelt und produziert holografische Head-up-Displays und will mittels Augmented Reality virtuelle Objekte in das Fahrerlebnis integrieren. Außerdem hat das Unternehmen eine Technik entwickelt, mit der digitale Dienste direkt auf die Windschutzscheibe visualisiert werden. Porsche beteiligt sich mit umgerechnet 69 Millionen Euro an dem Unternehmen.

  • Gründung: 2012
  • Sitz: Zürich, Schweiz
  • Fokus: Augmented Reality

www.wayray.com

Blockchain-Anwendungen

Das Start-up Xain aus Berlin ist auf Cybersicherheit und Blockchain spezialisiert. Gemeinsam mit dem Unternehmen hat Porsche als erster Automobilhersteller das Verfahren im Fahrzeug erprobt. Damit lassen sich aus dem Auto heraus sicher und schnell Transaktionen durchführen, die zeitgleich transparent und fälschungssicher sind. Das Berliner Unternehmen hat 2017 den ersten Porsche Innovation Contest gewonnen.

  • Gründung: 2014
  • Sitz: Berlin, Deutschland
  • Fokus: Blockchain-Anwendungen

www.xain.io

Der klassische Satz vom Kunden als König hat auch bei Start-ups seine Berechtigung. Wenn der Kunde wissen lässt, dass er zwar hinter dem Start-up steht, die Idee aber ebengerne modifiziert sähe, wird mitunter über Nacht das Geschäftsmodell geändert. Yahoo, Google, Apple und Facebook waren eher Nebenprodukte ihrer jeweiligen Gründer.

Bedeutsam dabei ist eine Unterscheidung: Die Idee ist das eine, noch viel wichtiger ist deren Umsetzung oder zumindest der genaue Plan für den Weg dorthin. Dabei schadet Fachwissen gewiss nicht. „Ein Ziel muss sein, Experte in deiner Branche zu werden“, erklärt Andora Cheung, Gründerin der Putzkraftvermittlung Homejoy und mittlerweile auch bei Y Combinator aktiv. Sie warnt davor, ein Produkt zu bauen, das man nicht selbst benutzen wolle. Zur Abschreckung verweist sie auf den eigenen Werdegang: Andora scheiterte zunächst mit der Idee einer Therapeutenvermittlung.

Zweifel gehören dabei genauso zum Geschäft. Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin wollten ihre Suchmaschine während des Entwicklungsprozesses für eine Million Dollar veräußern. Ein Käufer fand sich nicht. Und so hat das junge Team eben weitergemacht. Heute hat Google andere Suchmaschinen abgehängt, gehört zu den wertvollsten Marken der Welt und hat sein ursprüngliches Geschäftsmodell ausgeweitet.

Geschwindigkeit geht vor Exklusivität. Um Patente kümmern sich Start-ups eher selten. Es geht darum, ein Produkt möglichst früh und nutzbar auf den Markt zu bringen. Viele Investoren pochen nicht auf das alleinige Nutzungsrecht einer Anwendung. Wenn mehrere Kunden eine Entwicklung nutzen, erhöht dies schließlich den geschäftlichen Erfolg und beschleunigt die Praxistauglichkeit.

In der modernen Welt leben traditionelle Unternehmen und Start-ups zunehmend miteinander. Eine erfolgreiche Beziehung lässt sich dabei mit einem erfolgreichen Flirt vergleichen: Wenn die neue Freundin anruft, lässt man sie nicht lange auf einen Rückruf warten. Wer sich damit eine Woche Zeit lässt, hinterlässt nicht den besten Eindruck. Zumal beim Tempo von Start-ups eine andere Zeitrechnung gilt als in einem Industrieunternehmen. Ein Termin in drei Monaten? Das ruft beim Start-up im besten Fall Verblüffung hervor. In dieser Zeitspanne kann das Produkt des Start-ups nämlich schon wieder ganz anders aussehen.

Um mit einem Vorurteil aufzuräumen: Viele Start-up-Unternehmer relaxen nicht bei Starbucks und warten auf Eingebungen. Ihr Terminkalender ist meist dicht getaktet. Pünktlichkeit gehört zum Beginn eines Meetings wie zu dessen Ende. Sie liefern Ideen und Produkte, als Lieferanten sehen sie sich nicht. Eher als Partner eines Traditionsunternehmens. Auch wenn der Weg zur Ehe ein weiter ist. Wenn er denn überhaupt angestrebt wird.

Gute Führung

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Agile Cooking: Lernen durch gemeinsames Kochen

Start-ups liefern Porsche wichtige Impulse und Ideen für neue Geschäftsfelder. Beim Thema Führungskultur geht es um die Verbindung von Start-up-Elementen mit gewachsener Porsche-Kultur. Zum Beispiel, um sich künftig noch besser an ein schnelllebiges, dynamisches und digitalisierendes Umfeld mit neuen Wettbewerbern anzupassen.

Porsche führt hierzu aktuell sogenannte Führungs-Labs durch – ein Workshop-Format für alle Führungskräfte. Diese unterstreichen, wie wichtig es ist, sich in Zeiten der Veränderung intensiv mit dem Thema Führung zu beschäftigen. So wichtig, dass Führung & Kultur bei Porsche ein Fokusthema in der Strategie 2025 ist. Basis für die Labs ist der „Porsche Code“ – das neue Führungsleitbild, entwickelt von Porscheanern für Porscheaner.

Mehr als 1.500 Führungskräfte füllen in den eineinhalbtägigen Workshops den Porsche Code mit Leben. Ziel ist es, dieses Führungsverständnis anschließend mit der Mannschaft weiter auszugestalten und gemeinsam zu leben.

Schwerpunkte bilden die Aspekte „unternehmerische und zukunftsgerichtete Führung“, „Integrität und Mitbestimmung“ sowie „innovationsfördernde und agile Führung und Vielfalt“. Neben dem intern entwickelten Porsche Code werden bewusst externe Impulse aufgenommen – zum Beispiel von der Universität St. Gallen. Flankiert werden die Labs durch begleitende Impulsvorträge, Seminare und Programme. Zudem können sich die Führungskräfte über digitale Plattformen austauschen.

Dieser Artikel stammt aus der aktuellen Porsche Campus Ausgabe für das Sommersemester 2019.
Lade dir die komplette Ausgabe hier herunter.

Download Magazin SS2019 (PDF; 14.9 MB)

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