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Porsche - Erster Tag als Praktikant

Erster Tag als Praktikant

"Die Atmosphäre ist einfach phänomenal"

Xiao Xiao (25) studiert Fahrzeugtechnik am Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg der Tongji-Universität in Shanghai. Den Abschluss bildet ein Doppelmaster zusammen mit der TU Braunschweig. Seit April macht Xiao ein Praktikum in Weissach.

Herr Xiao, wussten Sie, dass Sie mit Porsche-Chef Oliver Blume etwas gemeinsam haben?
Ja, richtig. Oliver Blume hat an der TU Braunschweig studiert und an der Tongji-Universität in Shanghai promoviert. Ich besuche ebenfalls beide Hochschulen.

Gegen eine ähnliche Karriere hätten Sie vermutlich nichts einzuwenden, oder?
Nein, durchaus nicht (lacht).

Kommen wir zu Unterschieden. Was ist in Weissach anders als in Shanghai?
Die kleinen Ortschaften in der Umgebung von Stuttgart gefallen mir gut. Es ist nicht so überlaufen. Allerdings kann man sonntags nicht einkaufen. In Shanghai haben die Läden die ganze Woche rund um die Uhr geöffnet. Auch den öffentlichen Nahverkehr kann man nicht vergleichen. Ich warte hier teilweise recht lange auf Bus und Bahn. Das bin ich ebensowenig gewohnt wie das häufige Umsteigen.

Wie war Ihr erster Tag bei Porsche?
Sehr schön und sehr spannend. Ich war morgens total aufgeregt. Das hat sich dann aber schnell gelegt, weil ich so nett empfangen wurde. Mein Betreuer hat mir als Erstes die Kollegen vorgestellt und mir eine Führung durchs Werk gegeben. Super interessant. Und: Ich durfte bereits in einem Porsche mitfahren. Die Beschleunigung war ziemlich beeindruckend. Ich finde auch das Essen in der Kantine richtig klasse – vor allem Spätzle schmecken mir sehr gut.

Welche Aufgaben haben Sie im Praktikum?
Ich helfe mit, Versuchsfahrzeuge für die Crashtests vorzubereiten. Nach den Tests geht es darum, die Crashteile zu zerlegen und zu bewerten. Dabei schaue ich meinen Kollegen aus der Abteilung über die Schulter und lerne jeden Tag etwas Neues hinzu. Die Arbeit macht mir unheimlich Spaß!

Wie haben Sie den Platz bekommen?
Über ein Stipendium. Es unterstützt herausragende Studenten des Chinesisch-Deutschen Hochschulkollegs mit dem Doppelmaster- und Austauschprogramm an der TU Braunschweig. Porsche ist auf das Programm aufmerksam geworden und hat zwei Praktikumsplätze zur Verfügung gestellt.

Könnten Sie sich vorstellen, nach dem Studium fest bei Porsche zu arbeiten?
Auf jeden Fall. Porsche steht für Spitzentechnologie. An der Entwicklung dieser Top-Sportwagen beteiligt zu sein, wäre für mich als Fahrzeugtechniker ein Traum. Hinzu kommt die Motorsporttradition. Ich habe das 24-Stunden-Rennen von Le Mans zusammen mit mehreren tausend Mitarbeitern im Porsche-Museum live verfolgt. Es wurde gemeinsam mitgefiebert, gezittert und am Ende gefeiert. Die Stimmung war einzigartig. Überhaupt ist die Atmosphäre bei Porsche phänomenal – obwohl hier sehr effizient gearbeitet wird. Obendrein gibt es flexible Arbeitszeiten und 30 Tage Urlaub.

Das heißt, Sie bewerben sich, sobald Sie den Abschluss in der Tasche haben?
Ja. Erst mache ich nach dem Praktikum den Master in Braunschweig, dann versuch ich mein Glück.

Interview Mira De Gobbi
Foto Klaus Hepp

Dieser Artikel stammt aus der aktuellen Porsche Campus Ausgabe für das Wintersemester 2017/18.
Lade dir die komplette Ausgabe hier herunter.

Download Magazin WS 2017/18 (PDF; 5.2 MB)

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