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Die Werkstatt

Restaurierte Highlights

Porsche lebt seine Geschichte – und die Kunden leben sie mit. Um eine fachgerechte Wartung und Pflege der historischen Renn- und Sportwagen gewährleisten zu können, hat Porsche eine Museumswerkstatt eingerichtet. Hier bereiten Mitarbeiter der Museumswerkstatt alle historischen Fahrzeuge auf ihre weltweiten Einsätze vor, warten sie regelmäßig und reparieren sie nach Bedarf. Denn trotz des tadellosen Zustands brauchen die historischen Fahrzeuge im „Rollenden Museum“ regelmäßige Pflege, um jederzeit startklar zu sein.

Einzigartig an dieser Werkstatt ist, dass die Meister und Mechaniker ihre Tätigkeit nicht hinter verschlossenen Türen ausführen. Der Besucher kann die Arbeit an den unterschiedlichsten Porsche-Klassikern direkt mitverfolgen. Denn noch bevor er die Ausstellung betritt, passiert er im Foyer eine gläserne Trennwand, die den Blick auf die Museumswerkstatt frei gibt. Ein in dieser Transparenz weltweit einmaliges Erlebnis, das so nur das Porsche Museum bietet.

Das Werkstatt-Team besteht aus einem Meister, drei Mechanikern und einem Sattler. Allesamt haben große Erfahrungen mit Porsche-Fahrzeugen aller Baujahre, sowohl aus der Serienproduktion als auch aus dem Motorsport. Schließlich obliegt ihnen auch die korrekte Einstellung der sensiblen Hochleistungstriebwerke klassischer Rennwagen wie etwa dem Zwölfzylinder-Turbomotor eines 917. Dazu steht ihnen eine hochmoderne Ausrüstung mit zwei Hebebühnen, Drehbänken und Fräsmaschinen zur Verfügung.

Somit sind sie in der Lage, praktisch alle Service-, Reparatur- und Restaurierungsaufgaben zu bewältigen. Selbst einfache mechanische Komponenten können gegebenenfalls nachgefertigt werden. Kleinere Karosseriereparaturen gehören ebenfalls zum Arbeitsgebiet. Für alle darüber hinaus anfallenden Aufgaben kann das Werkstatt-Team auf die gesamte Infrastruktur von Porsche zurückgreifen.

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Zum Fahren zu schade: Das Porsche Museum konserviert den 910/8 Bergspyder

Das bleibt so. Die rostrote Fronthaube, deren verwitterter Lack einstmals in Signalfarbe leuchtete. Die abgewetzte Sitzschale, deren Stoff nur noch in Spuren die einstige Beflockung erahnen lässt. Der zahnlose Zahnriemen, dessen Drahtgerippe sich hilflos über den Antrieb der Einspritzpumpe spannt. Das bleibt so, weil es authentisch ist. Und genau das ist die Botschaft des 910/8 Bergspyder. Authentizität. Originalität. Angehaltene Zeit.

„Diesen Zustand tasten wir nicht an“, sagt Alexander Klein, Leiter Fahrzeugmanagement im Porsche Museum. „Denn jeder Eingriff wäre eine Zerstörung dieser absoluten Originalität.“ Das schließt jegliche Funktion mit ein. Der Motor muss nicht mehr laufen, der Rennwagen nicht mehr fahren. „Wir entkoppeln seinen Status von der Fahrbereitschaft,“ formuliert Alexander Klein. „Der Bergspyder hat sein Soll erfüllt. Er hat bewiesen dass er fahren kann. Und gewinnen.“

Konservieren statt restaurieren. Ein nicht alltägliches Projekt: Erstmals will das Porsche Museum einen Klassiker in der Öffentlichkeit zeigen, der seit seiner aktiven Zeit komplett, aber auch unverändert erhalten blieb. Eine Rarität: Nur drei Rennfahrzeuge in der rund 640 Porsche umfassenden Schatzkammer des Museums sind seit dem Ende ihres Einsatzes unberührt. „Die Einstellung zu klassischen Fahrzeugen und zum Umgang damit hat sich in den vergangenen zehn Jahren deutlich gewandelt,“ erklärt Achim Stejskal, Leiter der Porsche Museums. „Es steht nicht mehr nur die Restaurierung und Zurückführung in den ursprünglichen Neuzustand im Vordergrund.“ Zunehmend rückt auch der klassische Aspekt der Erhaltung von Kulturgütern in das Bewusstsein der Automobilhistoriker. Es ist die Philosophie, wie sie in der "Charta von Turin" festgeschrieben steht. So heißt die internationale Vereinbarung, die seit 2012 die Richtlinien für die Konservierung und Restaurierung von Fahrzeugen vorgibt. Sie präzisiert: "Konservierung umfasst alle Eingriffe, die das Fahrzeug oder Objekt sichern und seiner Stabilisierung dienen, ohne den Bestand zu verändern und ohne seinen historischen oder materiellen Zeugniswert in irgendeiner Weise zu gefährden. Es wird damit also ausschließlich der weitere Verfall verhindert oder zumindest aufgehalten.“

910/8 Bergspyder Film

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