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Entstehung & Architektur

Der Bau des Museums

Im Juli 2004 fiel die Entscheidung für das spektakulärste Bauprojekt in der Geschichte der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Aus über 170 Bewerbungen aus ganz Europa überzeugte das Wiener Architekturbüro Delugan Meissl Associated Architects, die sich darum beworben hatten, das neue Museum zu bauen. Im Oktober 2005 erfolgte der Startschuss für den Beginn der Bauarbeiten.

Zum Jahreswechsel 2006/2007 konnten das so genannte „Basement“ und die tragenden Kerne des Gebäudes fertiggestellt werden. Für Tiefgarage, Erdgeschoss, erstes Obergeschoss und zentrale Träger wurden bis zu diesem Zeitpunkt rund 21.000 Kubikmeter Beton verbaut. Der Stahlbau, welcher die Tragekonstruktion des 5.600 Quadratmeter großen Ausstellungsraums hält, wurde im Herbst 2007 erfolgreich fertiggestellt. Parallel dazu wurde mit der Technik und dem Innenausbau begonnen.

Im Dezember 2008 erfolgte die Fertigstellung dieses futuristischen Baus. Am 31. Januar 2009 wurde das Museum erstmals für das Publikum geöffnet.

Architektur als Erlebnis

Das von Delugan Meissl gestaltete Gebäude fällt auf. Getragen von nur drei V-förmigen Säulen, scheint der dominante Hauptkörper des Museums wie ein Monolith hoch über dem Boden zu schweben. 

In der mutigen und dynamischen Architektur spiegelt sich die Philosophie des Unternehmens wider. Es soll ein Zeichen des Ankommens und der Annäherung setzen und die Besucher mit sanfter Geste willkommen heißen.

Das Gebäude übersetzt sichtbar die Dynamik der Marke Porsche in Architektur. Aus jeder Perspektive präsentieren sich Monolith und Basis durch ihre polygonen, avantgardistischen Formen, aber auch durch unterschiedliche Strukturen und Fensterflächen mit einer anderen Geometrie. Die verglaste Hauptfront des 23 Meter hohen Museums mit dem Porsche-Schriftzug richtet sich nach Norden und empfängt die Menschen, die mit ihrem Auto stadteinwärts fahren. Den Architekten ist es gelungen, einerseits im Umfeld ein hervorstechendes Zentrum zu schaffen, andererseits einen in sich stimmigen Gesamteindruck zu erzeugen.

Mit dem neuen Porsche Museum wird ein Raum geschaffen, der der selbstbewussten Haltung und dem hohen Anspruch des Unternehmens architektonisch Ausdruck verleiht und zugleich der Dynamik von Porsche Rechnung trägt. Wissen, Glaubwürdigkeit und Entschlossenheit sind ebenso Teil der Philosophie wie Mut, Begeisterung, Kraft und Unabhängigkeit. Jede Idee wird als Chance verstanden, sich offensiv neuen Herausforderungen zu stellen, Grenzbereiche auszuloten und sich dennoch treu zu bleiben. „All das soll sich in diesem Museum widerspiegeln”, so die Widmung der verantwortlichen Architekten von Delugan Meissl.

„Inspiration 911“ – Die Skulptur am Porscheplatz

Die Porsche AG fasste 2014 den Entschluss, am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen ein Kunstwerk als neuen Orientierungspunkt auf den Porscheplatz für Besucher, Mitarbeiter und Mitbürger zu integrieren.

Inspiriert vom Mythos 911 hat der englische Künstler Gerry Judah eine Skulptur geschaffen. Sie besteht aus drei Stelen, die an ihren Spitzen in bis zu 24 Metern Höhe je einen Porsche 911 tragen. Die Fahrzeuge stammen aus verschiedenen Baujahren, um die Historie der Sportwagenikone zu dokumentieren. Bestandteile des Kunstobjekts sind: Ein F-Modell aus 1970. Ein G-Modell Baujahr 1981 sowie die 2015 auf der IAA vorgestellte Generation des 911.

Die Skulptur auf dem Porscheplatz ist nun ein optischer Fixpunkt für die Besucher aus aller Welt.


Besucher­information

Anschrift
Porscheplatz 1
70435 Stuttgart-Zuffenhausen

Kontakt

0049 (0)711 - 911 20 911

info.museum@porsche.de


Werksführungen

Verbinden Sie Ihren Besuch im Museum mit einer Werksführung. Die Werksführung startet direkt im Museum. Die Werksführungen finden von Montag bis Freitag statt.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Kontakt

0049 (0)711 - 911 20 911

werksfuehrungen@porsche.de


Events

Thementage zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung.

Zum fünften Mal beteiligt sich das Porsche Museum im Rahmen des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung vom 30. November bis 3. Dezember 2017 u. a. mit themenbezogenen Werks- und Museumsführungen.

Zu den Events


News

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