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Das Ausstellungskonzept

Im Porsche Museum ist das gesamte historische und zeitgenössische Wissen um die Marke Porsche gebündelt und macht so die „Faszination Porsche“ für jeden erlebbar.

Der Leitfaden für unsere Besucher entsteht aus der Produktgeschichte des Unternehmens. Die „Idee Porsche“ hat richtungsweisende, technische Lösungen für elementare Herausforderungen im Automobilbau hervorgebracht. Sie basiert auf den charakteristischen Eigenschaften „schnell“, „leicht“, „clever“, „stark“, „intensiv“ und „konsequent“.

Der Prolog

Lernen Sie verschiedene Stationen im Leben von Ferdinand Porsche kennen.

Von der ersten Porsche-Konstruktion, dem von Ferdinand Porsche konstruierten und gebauten „Egger-Lohner electric vehicle, C.2 Phaeton model“ aus dem Jahr 1898 über den elektrischen Radnabenantrieb des Lohner-Porsche bis zum Beginn einer eigenen Automobilproduktion in Gmünd 1948 beschreibt der Ausstellungsbereich „Porsche vor 1948“ das Wirken von Ferdinand Porsche in einzelnen Episoden.

So trifft man neben verschiedenen Motoren zum Beispiel auf den Austro-Daimler-Typen „Sascha“ und Wanderer W22. Das Finale dieses Prologs ist reserviert für die so genannte „Nummer 1“, den ersten Prototyp des Porsche 356 aus dem Jahr 1948. Die Exponate repräsentieren die Visionen, die das Unternehmen Porsche geprägt haben. 


Die Idee "leicht"

Erfahren Sie mehr über die Kernkompetenz von Porsche – den Leichtbau.

Der entscheidende Faktor im Sportwagenbau war schon immer das so genannte Leistungsgewicht – also das Verhältnis von Fahrzeuggewicht zu Motorleistung. Deshalb hat sich Porsche vom ersten Tag an der Gewichtsreduzierung und dem Leichtbau verschrieben.

Schon der 356 America Roadster von 1953 war der leichteste Porsche seiner Zeit. Die ausgestellten Rennwagen beginnen hier parallel zur Produktgeschichte in chronologischer Reihenfolge.


Die Idee „clever“

Porsche sucht für technologische Herausforderungen nicht die schnelle Lösung, sondern die optimale.

Seit 1971 beschäftigen sich die Ingenieure des Sportwagenherstellers im Forschungs- und Entwicklungszentrum in Weissach (EZW) mit der Entwicklung und Optimierung technischer Lösungen. Hier wird die Liebe zum technischen Detail gepflegt, die einst schon Ferdinand Porsche entdeckt hat. Die Porsche Ceramic Composite Brake (PCCB), die VarioCam-Ventilsteuerung oder das Porsche-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) sind nur einige Beispiele der von Porsche entwickelten Technologien.


Die Idee „schnell“

Aerodynamik und Beherrschbarkeit des Fahrzeugs sind die zentralen Themen der Idee „schnell“.

Motorleistung alleine bleibt wirkungslos, so lange sie nicht kontrollierbar ist. Deshalb arbeitete Ferry Porsche von Beginn an daran, seine Autos gleichermaßen beherrschbar und windschlüpfrig und damit schneller zu machen.

Technisches Leitexponat der Idee „schnell“ ist der Porsche 956, der spektakulär über Kopf unter der Museumsdecke hängt. Damit wird demonstriert, dass er bei einem Tempo von 321,4 km/h theoretisch an der Decke fahren könnte.


Die Idee „stark“

In diesem Teil der Ausstellung bilden Hochleistungsmotoren und ihre Konstruktion den thematischen Fokus.

Anfang der siebziger Jahre war Porsche im Motorsport erfolgreich wie nie zuvor. Das Zuffenhausener Unternehmen dominierte die gesamte Konkurrenz. Ein neues technisches Selbstverständnis entsteht.

Lange Zeit schon in der Leichtbauweise führend, entwickelt Porsche jetzt auch die stärksten Motoren. Im Rennsport war es die Zeit des Porsche 917, dessen „Kraft-Maschine“ der Besucher detailliert kennenlernt. 

Ein in seine Einzelteile zerlegter Zwölfzylinder-Boxer-Motor dient dabei als Exponat.


Die Idee „intensiv“

Die Faszination Motorsport wird emotional erlebbar gemacht.

Motorsport ist für Porsche der Ausgangspunkt für Neuentwicklungen und Verbesserungen in den Serienfahrzeugen, er bedeutet aber auch Erfolge, Triumphe und Emotionen. Die Faszination Motorsport ist mit technischen Exponaten alleine nicht darstellbar. Deshalb vermitteln nicht nur legendäre Rennwagen, sondern auch emotionale Symbole wie die historische Starterflagge für das 24-Stunden-Rennen von Le Mans sowie über 150 begehrte Pokale den Besuchern die Idee „intensiv“.


Die Idee „konsequent“

Lernen Sie die charakteristischen Merkmale eines Porsche kennen.

Kein anderes Automobil auf der Welt kann eine so kontinuierlich weiterentwickelte Design-Tradition vorweisen wie der Porsche 911. Seit 1964 ist der „Neunelfer“ unverwechselbar – vollkommen unabhängig von Generation und Baujahr.

Initiiert vom aktuellen 911 Carrera rückt die Idee „konsequent“ stilistische Charakteristika eines Porsche in den Vordergrund. Die Linienführung eines Porsche-Sportwagens wird grundsätzlich durch die Reduzierung auf das Wesentliche bestimmt. Eine Philosophie, die sich von Ferdinand Porsche über Sohn Ferry bis auf Enkel Ferdinand Alexander vererbt hat.


Porsche Engineering

Innerhalb seiner Rundreise durch die Porsche-Historie trifft man auf den Themenbereich „Porsche Engineering“.

Bereits seit der Gründung des Konstruktionsbüros von Ferdinand Porsche im Jahr 1931 bietet Porsche externen Auftraggebern eine große Bandbreite technischer Ingenieursleistungen an. 

Zu sehen sind auch ungewöhnliche Konstruktionen, die nicht auf den ersten Blick als Porsche-Technologie zu erkennen sind.


Besucher­information

Am 21. Oktober wird das Museum, aufgrund von Aufbauarbeiten für die Sound Nacht, bereits um 17:30 Uhr schließen.

Anschrift
Porscheplatz 1
70435 Stuttgart-Zuffenhausen

Kontakt

0049 (0)711 - 911 20 911

info.museum@porsche.de


Werksführungen

Verbinden Sie Ihren Besuch im Museum mit einer Werksführung. Die Werksführung startet direkt im Museum. Die Werksführungen finden von Montag bis Freitag statt.

Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich.

Kontakt

0049 (0)711 - 911 20 911

werksfuehrungen@porsche.de


Events

Motorensound-Liebhaber aufgepasst: Die legendäre Sound Nacht geht in die siebte Runde. Ehemalige und aktive Rennfahrer sowie Weissacher Ingenieure präsentieren einzigartige Rennfahrzeuge, deren Motoren live in der Ausstellung gestartet werden.

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News

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