Blesch ließ erneut den Bagger anrollen – und gestaltete. Aus dem langen Par 3 der Bahn 14 machte er ein spektakuläres Stadionloch. Eingebettet zwischen weiteren Parallelbahnen genießen die Tribünenzuschauer bei den Porsche European Open die Sicht auf die Grüns der Bahnen 13, 14 und 16. Oben auf den Hügel stellte Blesch zwei Bänke: „Einer meiner Lieblingsplätze.“ Ein anderer: die ebenfalls neu gestaltete 18, wo eine Landzunge, die in den See entlang des Fairways hineinreicht, ein Naturstadion um das Grün ermöglicht. Blesch nennt es ein „Kolosseum“. Paul Casey sagt: „Ich liebe es – aber es ist hart.“ Ganz so, wie Blesch es geplant hatte.
Unique and exceptional but nothing carved in stone.
Ein heterogener Fuhrpark.
Zwischen Wacholder und Heidesand.
Ständig in Veränderung.
Dem Monster mit Biss begegnen.
Spektakuläre Aussichten.
Nach dem Umbau ist vor dem Umbau.
Mit diesen Umbauten wird das „Monster“ noch schwerer bezwingbar. Aber man darf bereits jetzt gespannt sein, was dem umtriebigen Golfplatz-Designer als nächstes einfällt. Denn so viel ist sicher: Spätestens wenn die Spieler auf dem neugestalteten Porsche Nord Course wieder geringere Scores erreichen, hat Blesch bereits neue Ideen, um es ihnen wieder schwerer zu machen. Wundern würde es daher bestimmt niemanden, wenn die heidebewachsenen Hügel in ein paar Jahren noch raffinierter von Seen umspielt werden – und die Green Eagle Golf Courses dann zu den anspruchsvollsten Plätzen der Welt gehören.