Porsche Classic Motoröl
13 Fakten über das Porsche Classic Motor Öl Speziell auf klassische luftgekühlte Boxermotoren abgestimmt Als 20W-50 für 356, 914 und frühe luftgekühlte 911 Modelle bis 2,7 Liter Hubraum konzipiert Als 10W-60 für luftgekühlte 911 Modelle ab 3,0 Liter Hubraum entwickelt Speziell auf wassergekühlte Vier-, Sechs- und Achtzylinder Motoren abgestimmt Als 10W-50 für 924, 944, 968 und 928 Modelle angefertigt Als 5W-50 für 996 und 986 Modelle entwickelt Im Labor und im Praxiseinsatz getestet Produziert für damalige Motoren und Dichtungstechnologien Beste Hochtemperaturbeständigkeit und Scherstabilität Optimaler Verschleiß- und Korrosionsschutz „Engineered by Porsche „Made in Germany“ Verpackung von den Porsche Designern in Weissach entworfen
Zu viel Öl in einem Motor ist für die Umwelt und den Motor schädlich. Durch einen zu hohen Ölstand kann das Motoröl verschäumen und so seiner Aufgabe zu schmieren nur noch bedingt nachkommen. Gleichzeitig wird Ölnebel verstärkt in die Brennräume transportiert und dort nur teilweise verbrannt. Dadurch entstehen Ablagerungen im Brennraum, reduzierte Motorleistung, Rauchentwicklung und neben einem erhöhten Ölverbrauch gelangen unverbrannte Ölbestandteile mit dem Abgasstrom in den Katalysator, dessen Wirkung so auf die Dauer beeinträchtigt wird. Eine regelmäßige Ölkontrolle lässt erkennen, wann Öl in welcher Menge nachgefüllt werden muss. Bei Motoren mit Trockensumpfschmierung muss der Öl-Stand bei laufendem, warmem Motor gemessen werden. Bei Kleingebinden liegt die Mindesthaltbarkeit bei fünf Jahren (Lagerung: trocken und bei Temperaturen zwischen +5 und +30 Grad Celsius ohne direkte Sonneneinstrahlung). Optimal lagert das Öl zum Beispiel im Keller – nicht in der Garage! Angebrochene Gebinde sollten nicht länger als ein halbes Jahr gelagert werden. Die Ölwechselintervalle Ihres Fahrzeugs entnehmen Sie bitte dem Wartungsheft. Auf jeden Fall das Motoröl wechseln. Damit werden Verunreinigungen wie z.B. Verbrennungsrückstände aber auch Kondenswasser aus dem Ölkreislauf entfernt. Im Zusammenwirken mit aggressiven Verbrennungsrückständen kann die Ölfüllung versäuern, wodurch Motorbauteile angegriffen werden. Daher empfiehlt sich ein Ölwechsel vor der Winterpause. Der Motor sollte anschließend noch einmal warm gefahren werden bevor er schließlich abgestellt wird. So bleibt der Boxermotor während der Ruhepause gut geschützt. Bei den beiden Varianten des Porsche Classic Motoröl handelt es sich um Mehrbereichsöle. Diese eignen sich für den Sommer- und Winterbetrieb. Bei Temperaturen unterhalb von minus 10 Grad Celsius rät Porsche Classic vom Betrieb des Motors mit 20W-50 ab. Beim 10W-60 liegt die Grenze bei minus 20 Grad Celsius. Die Empfehlung 20W-50 für Boxermotoren bis 2,7 Liter Hubraum und 10W-60 ab 3,0 Liter Hubraum basiert im Wesentlichen auf zwei Faktoren. Zum einen ist die Weiterentwicklung der Motortechnik, Fertigungstoleranzen und Materialien zwischen dem 2,7-und dem 3,2 Liter-Motor ausschlaggebend – der größte Leistungssprung der Motoren war die Einführung des 3,0 Liter-Turbomotors im Jahr 1975. Zum anderen ist die langjährige Erfahrung von Porsche Classic im Einsatz von Ölen in luftgekühlten Boxermotoren berücksichtigt.
Broschüre

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