Aussenansicht des beleuchteten Porsche Museums bei Nacht
Entstehung & Architektur
Ein Teil des Porsche Museum zur Abenddämmerung mit lila Himmel im Hintergrund

Entstehungsprozess des Porsche Museum

Aus einem Gedanken wurde Wirklichkeit. Das Porsche Museum ist eines der spektakulärsten Automobilmuseen der Welt. Zeitweise sind dort 95 Fahrzeuge auf einer Ausstellungsfläche von 5.600 Quadratmetern arrangiert. Seit 2009 präsentiert das Porsche Museum die Geschichte und Faszination der Marke lebendig und modern. Am Stammsitz in Zuffenhausen treffen Vergangenheit und Zukunft der Idee Porsche aufeinander. Das Museum hält die Tradition lebendig, indem es die Werte des Unternehmens Porsche modern in Gegenwart und Zukunft transportiert. Historische Kommunikation findet bei uns nicht nur zurückgewandt statt, das klare Bekenntnis der Marke zur Elektromobilität geht einher mit einem ebenso klaren Bekenntnis zu den Wurzeln des Unternehmens.

Die Baustelle des Porsche Museums als es gebaut wurde

Entstehung & Architektur

Die Entscheidung für den spektakulärsten Bau in der Geschichte der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG fällt im Juli 2004. Mehr als 170 Architekturbüros aus Europa hatten sich beworben, überzeugen kann Delugan Meissl Associated Architects aus Wien. Im Oktober 2005 beginnen die Bauarbeiten. Für Tiefgarage, Erdgeschoss, erstes Obergeschoss und zentrale Träger werden bis zum Jahreswechsel 2006/2007 rund 21.000 Kubikmeter Beton verbaut.

Der Stahlbau, der die Tragekonstruktion des 5.600 Quadratmeter großen Ausstellungsraums hält, ist im Herbst 2007 fertig. Parallel dazu beginnen Innenausbau und Technikinstallationen. Im Dezember 2008 ist das futuristische Bauwerk vollendet. Am 31. Januar 2009 öffnet das Porsche Museum seine Ausstellung für Besucher, zehn Jahre später haben bereits 4,5 Millionen Menschen die historischen Fahrzeuge in Zuffenhausen gesehen.

Eine spiegelnde Decke des Porsche Museum, in die Bodenbeleuchtung reflektiert wird

Architektur als Erlebnis

Sichtbar dynamisch, passend zur Marke: Das Museum am Porscheplatz fällt auf. Getragen von zwei V-förmigen und einer weiteren Säule scheint der dominante Hauptkörper des Museums über dem Boden zu schweben. Daher auch der Spitzname Flieger. Seine Fassade besteht aus rautenförmigen Elementen, unter deren Ecken sich Drehteller befinden. So kann die Bewegung des Gebäudes in der Fassade aufgefangen werden. Das Porsche Museum ist so gestaltet, dass sich Blickachsen ergeben, die konisch zusammenlaufen und sich wieder öffnen. Das schafft ebenso Dynamik und Lebendigkeit wie die verspiegelte Unterfassade.

Im Gebäude ist nicht nur das Museum beheimatet, sondern auch das Unternehmensarchiv, eine Werkstatt, Restaurants und eine Coffeebar, der Museumsshop, Arbeitsplätze und Eventflächen.

The exterior view of the Porsche Museum in Stuttgart with the Porsche sculpture in front of the museum

„Inspiration 911“ – Die Skulptur am Porscheplatz

In Zuffenhausen schlägt das Herz von Porsche. Dort lief im Jahr 1963 der erste Porsche 911 vom Band, der Kern der Marke. Das Museum am Porscheplatz steht für Lebendigkeit und Abwechslung, für Herkunft und Tradition. 2014 entschied sich die Porsche AG dazu, am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen ein Kunstwerk zu integrieren: Eine Skulptur als optischer Fixpunkt für die Besucher aus aller Welt.

Inspiriert vom Mythos 911 schafft der englische Künstler Gerry Judah eine Skulptur für den Porscheplatz. Sie besteht aus drei Stelen, die an ihren Spitzen in bis zu 24 Metern Höhe je einen Porsche 911 tragen. Die Fahrzeuge stammen aus verschiedenen Epochen, um die Historie der Sportwagenikone zu dokumentieren. Bestandteile des Kunstobjekts sind: Ein F-Modell aus dem Jahr 1970, ein G-Modell mit dem Baujahr 1981 sowie die 2015 auf der IAA vorgestellte Generation des 911 (Typ 991).

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