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Nützliches Netzwerk: Wie talentierte Frauen über Femtec zu Porsche fanden

Nützliches Netzwerk: Wie talentierte Frauen über Femtec zu Porsche fanden

Teamgeist und Fairness sind im Motorsport unabdingbar, wenn man Außergewöhnliches leisten und Erfolge feiern will. Das faire Miteinander in gemischten Teams ist Teil unserer Unternehmenskultur und gilt neben der Rennstrecke auch in der Arbeitswelt. Darum unterstützen wir bereits seit 2001 als Unternehmenspartner das Karrierenetzwerk Femtec, das den weiblichen Fach- und Führungskräftenachwuchs in ingenieur- und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern fördert.

Ziel der Förderung: Durch Exkursionen, gemeinsame Projekte und die Bereitstellung von Praktikumsplätzen und Abschlussarbeiten möglichst früh mit talentierten Frauen in Kontakt zu kommen und diese für das Unternehmen Porsche begeistern. Mit Erfolg: Wir zeigen, wie junge Frauen über das Femtec-Netzwerk ihren Weg zu Porsche gefunden haben – und welche Tipps sie für Studentinnen haben.


Lydia Beck: Qualifizierungskoordinatorin Karosseriebau

Sportwagen faszinieren Lydia Beck seit sie 2015 als Werkstudentin in der Entwicklung der Fahrzeugsicherheit bei Porsche startete. Nach verschiedenen Stationen im Unternehmen ist sie mittlerweile im Karosseriebau angekommen. Ihre Aufgaben sind die Konzeption, Planung und Umsetzung von fachlichen Qualifizierungsmaßnahmen im Produktionsbereich. Hierfür stimmt sie sich mit Kollegen aus den Bereichen Fertigung und Produktionsstrategie ab.

Bereits während des Studiums baute sich Lydia ein großes Netzwerk aus Frauen mit ähnlichen beruflichen Interessen auf. „Besonders lehrreich waren in dieser Zeit die Seminare, Workshops und Coachings, die bei der Vorbereitung auf das Berufsleben helfen“, findet sie. Lydias Highlight im Femtec-Programm war die Innovationswerkstatt in Zusammenarbeit mit Porsche: „Hier entstand der direkte Kontakt zu meiner aktuellen Abteilung.“

Lydias Tipp: „Baue dir ein Netzwerk auf. Vor und während dem Berufseinstieg tauchen viele Fragen auf, die du so diskutieren kannst.“

Svenja Knaf: IT-Projektleiterin Fertigungssteuerung

Ein Flyer auf dem Campus weckte Svenja Knafs Interesse für Femtec, nach einem ersten Treffen war sie dann vom Nutzen des Karrierenetzwerks überzeugt. Sie nahm an einer Unternehmensexkursion sowie an der Innovationswerkstatt teil, die in Zusammenarbeit mit Porsche veranstaltet wurde. Das gute Betriebsklima und die Hilfsbereitschaft der Kollegen begeisterten sie auf Anhieb.

Die ehemalige Studentin des Wirtschafsingenieurwesens mit Schwerpunkt auf Elektro- und Informationstechnik an der TU Darmstadt, arbeitet seit 2016 bei Porsche. Im Bereich Fertigungssteuerung leitet sie verschiedene IT-Projekte: „Die bei Femtec absolvierten Trainings helfen mir im beruflichen Alltag immer wieder sehr.“

Svenjas Tipp: „Traut euch in eine Männerdomäne einzusteigen und scheut euch nicht, die Möglichkeiten eures Netzwerks zu nutzen.“

Katharina Gillmeier: Doktorandin Fahrwerk Mechatronik

Katharina Gillmeier erhielt für ihre hervorragende Leistung als Abiturientin den Ferry Porsche Preis. Heute ist sie als Doktorandin im Bereich Entwicklung Fahrwerk Mechatronik tätig. Allen MINT-Studentinnen gibt sie mit auf den Weg: „Glaubt an euch selbst, seid mutig, selbstbewusst und bewerbt euch.“

Theresa Weis: Trainee Produktionsstrategie Antrieb

Von der Masterandin zur Trainee in der Produktionsstrategie Antrieb: Theresa Weis ist studierte Wirtschaftsingenieurin und trägt das Porsche Gen seit dem Schreiben ihrer Masterarbeit in sich. „Die Einblicke, die ich gewinnen konnte, bestärkten mich in meinem Vorhaben, die Elektrifizierung bei Porsche aktiv mitzugestalten.“ Das Porsche Trainee Programm stellte sich als ideale Möglichkeit heraus, die Porsche Familie noch besser kennenzulernen.

Auf Femtec ist Theresa durch eine Einladung des Karlsruher Instituts für Technologie aufmerksam geworden. „Das Femtec-Programm hat mich sowohl persönlich als auch fachlich entscheidend in meiner Entwicklung vorangebracht. Die Workshops und Seminare umfassten zum einen fachliche Themen wie Projekt- und Innovationsmanagement, zum anderen aber auch die Entwicklung meiner Soft Skills, beispielsweise souveränes Auftreten oder Organisationskompetenz.“

Theresas Tipp: „Nutzt alle Chancen, die das Studium bietet und ergreift dabei auch Eigeninitiative, beispielsweise bei der Planung eines Auslandssemesters oder Praktikums.“

Filiz Akkaya: Entwicklungsingenieurin Antriebsprüffeld

Von der Doktorandin zur Projektingenieurin: Filiz Akkaya ist seit ihrer Doktorarbeit mit viel Herzblut bei der Sache. Im Entwicklungszentrum Weissach entwickelt sie ganzheitliche Erprobungsstrategien für elektrifizierte Fahrzeugantriebe. Klingt kompliziert, ist für sie aber ganz logisch: „Wie muss ich die Teststrategie anpassen, wenn wir unsere Fahrzeugantriebe elektrifizieren? Was müssen wir zu welcher Zeit und mit welchen Tests erproben, um den Antriebsstrang über den Entwicklungsprozess bis zum ‚Start of Production‘ freigeben zu können?“, diesen Fragen geht sie nach. An ihrer Tätigkeit schätzt Filiz, dass sie viel Gestaltungsfreiraum hat und selbst entscheiden kann, welcher Weg sie zum Ziel bringt.

Besonders am Herzen liegt Filiz der „Femtec-Spirit“, der sich vor allem im offenen Austausch und in der Bereitschaft zur Unterstützung widerspiegelt. Aus dieser Begeisterung heraus ist auch der Femtec Stammtisch im Entwicklungszentrum entstanden. Anfänglich trafen sich 3 motivierte Damen, heute – zweieinhalb Jahre später – tauschen sich bereits 30 Mitarbeiterinnen regelmäßig beim Mittagsessen aus.

Filiz‘ Tipp: „Bewirb dich und werde Teil des Femtec Netzwerks.“

Maja Buch: Referentin Porsche Approved Garantie

Durch eine von Femtec organisierte Exkursion ist Maja Buch vor 7 Jahren auf Porsche aufmerksam geworden und seit 2015 in der Fachabteilung Garantie und Kulanz für die Produktausgestaltung der Porsche Approved Garantie zuständig. Maja gibt MINT-Studentinnen den Ratschlag: „Haltet Ausschau nach gleichgesinnten Frauen und vernetzt euch.“

Vivien Schreiber: Versuchsingenieurin Boxermotoren

Eine Versuchsingenieurin der Boxermotoren: Vivien Schreiber kam während ihres Studiums des Wirtschaftsingenieurwesens Maschinenbau mit Fokus Energietechnik durch ein Praktikum zu Porsche. Seit Ende 2016 ist sie mit größter Leidenschaft dabei und fest im Team verankert. „Mich begeistert, dass ich einen guten Überblick über den gesamten Versuchsverlauf bekomme und vor allem, dass ich meine eigenen Ideen einbringen und umsetzen kann“, berichtet sie.

Den ersten Kontakt zum Femtec Netzwerk stellte sie innerhalb der Innovationswerkstatt bei Porsche her, nachdem sie an einer Femtec-Informationsveranstaltung an der RWTH Aachen teilnahm: „Es herrscht ein reger Austausch untereinander; das Netzwerk wird aktiv genutzt und ich versuche selbst dazu beizutragen, dass dies auch weiterhin so gut funktioniert.“

Viviens Tipp: „Findet heraus, wo eure Begeisterung und Leidenschaft liegt, sei es durch Praktika oder Werkstudententätigkeiten und lasst euch nicht durch Rückschläge verunsichern. Kommuniziert eure Ziele und Vorstellungen ganz offen, denn oft gibt es jemanden im näheren Umfeld, der weiterhelfen oder unterstützen kann.“