Das Titelbild zeigt eine Fläche am Porsche Stammsitz in Zuffenhausen, die zur Gestaltung eines naturnahen Firmengeländes genutzt werden soll.

Porsche schafft naturnahes Firmengelände

Porsche Inside
Lesedauer: 5 min
19.07.2021

Porsche investiert in Nachhaltigkeit: Im Rahmen des internationalen Tags der Umwelt am 5. Juni 2021 präsentiert der Sportwagenhersteller die erste Fläche auf dem Weg zur Umsetzung eines naturnahen Firmengeländes am Stammsitz in Zuffenhausen.

Albrecht Reimold, Vorstand Produktion und Logistik der Porsche und AG Pate für die Nachhaltigkeitsstrategie, lächelt in die Kamera.
Albrecht Reimold, Vorstand Produktion und Logistik der Porsche und AG Pate für die Nachhaltigkeitsstrategie

Der Bereich des ehemaligen Werkswagen-Verkaufs wird auf rund 2.000 Quadratmetern ökologisch aufgewertet. Das neue grüne und blühende Umfeld bietet den Nachbarn des Traditionswerks einen natürlichen Lärmschutz. Zugleich macht das Unternehmen diese Fläche freiwillig öffentlich zugänglich: Das Gelände dient daher den Nachbarn als Erholungsort und bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mehr Aufenthaltsqualität.

Porsche ist Pionier nachhaltiger Mobilität. Wir bekennen uns zum Pariser Klimaabkommen und möchten bis 2030 CO₂-neutral sein“, sagt Albrecht Reimold, Vorstand Produktion und Logistik der Porsche AG sowie Pate für die Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens. „An unseren Standorten sind wir ebenfalls Vorreiter in Sachen Klima- und Umweltschutz: Bis 2030 entsteht an unserem Stammsitz auf mehr als 55.000 Quadratmetern ein Paradebeispiel, um in einem Industriequartier mitten in der Stadt Ökologie und Ökonomie gemeinsam in Einklang zu bringen.“

Einzigartiges Beweidungskonzept in Leipzig

An seinem sächsischen Standort in Leipzig betreibt Porsche bereits seit dem Jahr 2002 ein einzigartiges Beweidungskonzept auf dem 132 Hektar großen Offroad-Gelände. Mit eigens angelegten Blänken, Feuchtbiotopen und Weideflächen bietet das Gelände zahlreichen Tier- und Pflanzenarten einen natürlichen Lebensraum. Der jährliche "Tag der Umwelt" erinnert an die Eröffnung der Konferenz der Vereinten Nationen zum Schutz der Umwelt am 5. Juni 1972 in Stockholm. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen, Aktionen und Maßnahmen wird an diesem Tag global ökologische Courage gefördert. Weltweit beteiligen sich rund 150 Staaten am World Environment Day. Er soll das Bewusstsein dafür stärken, dass es vor allem der Mensch selbst ist, der die Vielfalt und Stabilität der Umwelt bedroht.

Der fortschreitende globale Klimawandel, die Verschwendung von Ressourcen und der Raubbau an der Natur bedrohen die Lebensgrundlagen einer wachsenden Weltbevölkerung. Albrecht Reimold: „Dem Entgegenzutreten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Gemeinsam müssen wir das Bewusstsein für eine nachhaltigere Welt schärfen. Bei Porsche stellen wir uns dieser gesellschaftlichen und unternehmerischen Verantwortung.“

Eine Luftaufnahme zeigt das Beweidungskonzept am Porsche Standort in Leipzig.
Beweidungskonzept am Standort Leipzig

Der Porsche-Weg: Elektromobilität ganzheitlich denken

CO₂-Neutralität bei Porsche heißt: CO₂-Emissionen maximal zu vermeiden und zu reduzieren. Erst wenn diese beiden Möglichkeiten voll ausgereizt sind, setzt der Sportwagenhersteller auf sorgfältig ausgewählte Kompensationsmaßnahmen, um die Lücke zur bilanziellen Neutralität zu schließen. Konkret sind seit Anfang des Jahres alle großen Standorte des Unternehmens CO₂-neutral: bereits seit 2020 Zuffenhausen, im Januar 2021 folgten Weissach und Leipzig.

Zusätzlich werden über die nächsten zehn Jahre für Dekarbonisierungsmaßnahmen mehr als eine Milliarde Euro investiert. Einen Meilenstein hat Porsche mit der Weltpremiere des Taycan Cross Turismo Anfang März gesetzt. Der Allrounder unter den Elektro-Sportwagen ist das weltweit erste Fahrzeug, das in der gesamten Nutzungsphase CO₂-neutral sein wird. Weitere Modellreihen werden folgen. Insbesondere sollen im Jahr 2030 mehr als 80 Prozent aller neuverkauften Fahrzeuge als rein elektrisches Modell oder als Plug-in-Hybrid in Kundenhand übergeben werden. In 2025 soll der Anteil der Neufahrzeuge mit Elektromotor bereits 50 Prozent betragen.

Porsche strebt für 2030 bilanzielle CO₂-Neutralität an.
Ab 2030 soll das Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg bilanziell CO₂-neutral sein.

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Text erstmalig erschienen im Porsche Newsroom.