Porsche Porsche strebt für 2030 bilanzielle CO2-Neutralität an

Porsche strebt für 2030 bilanzielle CO2-Neutralität an

Porsche Inside
Lesedauer: 3 min
18.03.2021

Die Porsche AG hat sich ein ambitioniertes Ziel gesetzt: Ab 2030 soll das Unternehmen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg bilanziell CO2-neutral sein. Der Vorstand der Porsche AG wird darüber in der morgigen Jahrespressekonferenz informieren.

„Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Teil unserer Strategie 2030 – ganzheitlich: wirtschaftlich, ökologisch und sozial“, sagt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Wir haben ein umfangreiches Dekarbonisierungsprogramm gestartet mit einem festen Ziel vor Augen: Ab 2030 soll Porsche über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg bilanziell CO2-neutral sein. Das erreichen wir mit dem konsequenten Vermeiden und Reduzieren von CO2-Emissionen.“ Mit diesem vollumfänglichen Ansatz ist Porsche Vorreiter in der Automobilindustrie. „Wir bekennen uns zum Pariser Abkommen. Die EU spricht über 2050, viele Wettbewerber von 2040. Es geht dabei aber nicht um Rekordzeiten, sondern um Verantwortung - jeder Schritt zählt“, so Blume weiter.

Schon heute wird in Zuffenhausen und Leipzig CO2-neutral produziert – durch den Einsatz regenerativer Energien und die Nutzung von Biogas. „Im nächsten Schritt verlangen wir das auch von unseren Zulieferern. Wer für uns Batteriezellen entwickelt, darf sie ausschließlich mit nachhaltiger Energie fertigen“, kündigt Blume an. „Noch werden Batterien sehr energieintensiv hergestellt. Durch die Verpflichtung unserer Lieferanten, auf nachhaltige Energie zu setzen, wird sich die Klimabilanz deutlich verbessern. Und die Batterie selbst wird in spätestens zehn Jahren zu mehr als 90 Prozent recycelt. Zugleich reduzieren wir bei Batterien künftig belastende Stoffe wie Kobalt.“

Porsche hat einen weiteren wichtigen Meilenstein gesetzt: Der Taycan Cross Turismo ist das erste Fahrzeug, das in der gesamten Nutzungsphase CO2-neutral sein wird. Über die nächsten zehn Jahre investiert Porsche mehr als eine Milliarde Euro in Windräder, Solarenergie und andere Klimaschutzmaßnahmen. Für Blume ist die Richtschnur dabei klar: „Wir wollen nicht kompensieren, sondern vermeiden. Wir wollen nicht bei anderen Unternehmen CO2-Zertifikate zukaufen, sondern selbst keine Emissionen verursachen. Wo Energie nicht eingespart werden kann, verwenden wir Strom aus erneuerbaren Quellen.“