Bei den 12 Stunden von Sebring feierte der neue Porsche 911 GT3 RSR eine erfolgreiche Rennpremiere. Sascha Maassen (Aachen), Bryce Miller (USA) und Rob Bell (Großbritannien) belegten mit dem von Paul Miller Racing eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR den fünften Platz in der GT-Klasse. Mit dem Elfer von Flying Lizard Motorsports kamen die Amerikaner Seth Neiman, Darren Law und Andy Lally als Siebte ins Ziel.
Für zwei weitere neue Porsche 911 GT3 RSR stand der Saisonauftakt im Sonnenstaat der USA unter keinem guten Stern. Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) wurde zusammen mit Bryan Sellers (USA) und Martin Ragginger (Österreich) Neunter. Nach dem Qualifying musste der Motor seines vom Team Falken Tire eingesetzten Elfers gewechselt werden, und obwohl seine Mechaniker das in Rekordzeit schafften, ging er mit einer Runde Rückstand ins Rennen. Nicht viel besser erging es seinen Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Patrick Long (USA) und Marco Holzer (Lochau) im zweiten Flying-Lizard-Porsche: In der Einführungsrunde fuhr ihnen ein Ferrari ungebremst ins Heck und warf sie hoffnungslos zurück. Mit einer starken Aufholjagd sicherten sie sich als Zehnte trotzdem noch wertvolle Meisterschaftspunkte.
„Unser Auto hat im Rennen besser funktioniert als im Qualifying. Wir konnten bis zum Ende konstant schnelle Rundenzeiten fahren“, sagte Wolf Henzler. Marco Holzer sagte: „Das war ein bitteres Rennen. Für uns war es schon vor dem eigentlichen Start gelaufen. Von da an war es unser Ziel, die 70-Prozent-Distanz zu schaffen und wichtige Meisterschaftspunkte zu retten.“
Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen sagte: „Glückwunsch an das Team Miller, das mit Platz fünf ein gutes Ergebnis erreicht hat. Schade nur, dass das Rennen für eines unserer stärksten Autos schon vor dem eigentlichen Start ohne eigenes Verschulden gelaufen war.“
Der zweite Lauf der American Le Mans Series wird am 14. April auf dem Stadtkurs in Long Beach/Kalifornien ausgetragen.
Ergebnis
Klasse GT
1. Hand/Müller/Summerton (USA/D/USA), BMW E92 M3, 307 Runden
2. Magnussen/Garcia/Taylor (DK/E/USA), Chevrolet Corvette, 307
3. Gavin/Milner/Westbrook (GB/USA/GB), Chevrolet Corvette, 307
4. Müller/Auberlen/Alzen (D/USA/D), BMW E92 M3, 306
5. Maassen/Miller/Bell (D/USA/GB), Porsche 911 GT3 RSR, 302
6. Brown/Segal/Lazzaro (USA/USA/USA), Ferrari F458 Italia, 302
7. Law/Neiman/Lally (USA/USA/USA), Porsche 911 GT3 RSR, 302
9. Henzler/Sellers/Ragginger (D/USA/A), Porsche 911 GT3 RSR, 289
10. Bergmeister/Long/Holzer (D/USA/D), Porsche 911 GT3 RSR, 251
Klasse GTC
1. Sweedler/Bell/von Moltke (USA/USA/USA), Porsche 911 GT3 Cup, 291 Runden
2. Keen/Dumoulin/MacNeil (USA/CAN/USA), Porsche 911 GT3 Cup, 291
3. Faulkner/Bleekemolen/LaSaffe (IRL/NL/USA), Porsche 911 GT3 Cup, 290
Punktestände
Klasse GT
Fahrer
1. Joey Hand, Dirk Müller, Jonathan Summerton, BMW, 24 Punkte
2. Jan Magnussen, Antonio Garcia, Jordan Taylor, Chevrolet, 20
3. Oliver Gavin, Tommy Milner, Richard Westbrook, Chevrolet, 17
5. Sascha Maassen, Bryce Miller, Rob Bell, Porsche, 12
7. Seth Neiman, Andy Lally, Darren Law, Porsche, 8
9. Wolf Henzler, Bryan Sellers, Martin Ragginger, Porsche, 6
10. Jörg Bergmeister, Patrick Long, Marco Holzer, Porsche, 5
Hersteller
1. BMW, 24 Punkte
2. Chevrolet, 20
3. Porsche, 12
4. Ferrari, 10
Teams
1. BMW Team RLL, BMW, 24 Punkte
2. Corvette Racing, Chevrolet, 20
3. Paul Miller Racing, Porsche, 12
4. Extreme Speed Motorsports, Ferrari, 10
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