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K. Abbelen, S. Schmitz, C. Brück, P. Huisman

Qualifying

K. Abbelen, S. Schmitz, C. Brück, P. Huisman
G. Weiss, O. Kainz, M. Jacobs, J. Krumbach
C. Menzel, E. Collard, M. Stursberg, H.G. Riegel
W. Henzler, P. Dumbreck, M. Ragginger, S. Asch
M. Lieb, R. Dumas, L. Luhr, R. Lietz
M. Lieb, R. Dumas, L. Luhr, R. Lietz
M. Lieb, R. Dumas, L. Luhr, R. Lietz
24h Nürburgring, 24-Stunden-Rennen Nürburgring, Qualifying
Marc Lieb als bester Porsche-Fahrer auf Startplatz sechs

Im erstmals ausgetragenen Top-40-Qualifying sicherte sich Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg) als Sechster eine gute Ausgangsposition für die 40. Auflage des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring. Lieb teilt sich das Cockpit des 911 GT3 R (Wochenspiegel Team Manthey) mit den Werksfahrern Richard Lietz (Österreich) und Romain Dumas (Frankreich) sowie dem Rennprofi Lucas Luhr (Ermatingen). Das Rennen wird morgen um 16.00 Uhr gestartet.

„Mit meiner Runde bin ich zufrieden, sie war sehr gut – und die schnellste, die wir hier jemals mit dem Porsche gefahren sind“, meinte Marc Lieb, der den Langstreckenklassiker im vergangenen Jahr zusammen mit Dumas, Luhr und Timo Bernhard gewonnen hat. „Vielleicht habe ich ein, zwei Zehntel verloren, aber es war nichts Gravierendes. Die drei Sekunden, die mir auf den Schnellsten fehlen, hätte ich auch mit absolut fehlerfreier Fahrt nicht gutmachen können. Wir sind dennoch zufrieden, denn das Auto hat eine sehr gute Balance. In 24 Stunden kann viel passieren.“

Marco Holzer: "Fehlerfrei durchkommen, das Beste daraus machen"

Zufrieden mit seiner Zeit war auch das zweite Wochenspiegel-Quartett in einem 911 GT3 MR. Der Nordschleifenkenner Jochen Krumbach (Eschweiler) war mit Startplatz 19 zweitbester Porsche-Pilot des Top-40-Qualifyings. Unter der Regie von Olaf Manthey, dem mit fünf Gesamtsiegen erfolgreichsten Teamchef des Langstreckenklassikers, fährt Krumbach zusammen mit Oliver Kainz (Mayen), Michael Jacobs (Roettgen) und Georg Weiss (Monschau). „Insgesamt bin ich mit meiner Rundenzeit zufrieden, denn 8.26 Minuten auf die mehr als 25 Kilometer sind für diese Verhältnisse sehr gut“, sagte Krumbach.

Etwas geknickt war Porsche-Werksfahrer Marco Holzer (Lochau) über Rang 21 in der Startaufstellung: „Ich konnte auf meiner schnellsten Runde den Grip der Reifen nicht perfekt nutzen. Aber unsere Abstimmung ist gut, daher werden wir jetzt nicht den Kopf hängen lassen. Die Devise heißt: nach vorne schauen, fehlerfrei durchkommen und das Beste draus machen.“ Der 22-Jährige teilt sich den 911 GT3 R von Manthey-Racing mit den Porsche-Werksfahrern Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Long (USA) sowie mit Nick Tandy (Großbritannien), dem amtierenden Meister des Porsche Carrera Cup Deutschland.

Erfahrene Teams - erfahrene Fahrer

Direkt hinter Holzer gehen drei weitere Elfer ins Rennen. Startplatz 22 belegte das Fahrerquartett Sabine Schmitz, Klaus Abbelen (beide Barweiler), Christopher Brück (Köln) und Patrick Huisman (Niederlande). Startplatz 23 sicherten sich Marc Hennerici (Mayen), Marco Seefried (Wemding), Dennis Busch (Bensheim) und Norbert Siedler (Österreich) im 911 GT3 R des Teams Timbuli Racing. Startplatz 24 eroberten Christian Menzel (Kelberg), Emmanuel Collard (Frankreich), Mike Stursberg (Wermeslkirchen) und H.G. Riegel (Bonn) für das Haribo Racing Team. Der zweite Elfer von Timbuli Racing fuhr auf Startplatz 33.

Falken Motorsports unter der Leitung von Sven Schnabl durfte beim Qualifying der besten 40 nicht teilnehmen, weil es beim letzten Training versehentlich zu früh auf die Strecke gegangen war. Wie im Vorjahr sitzen am Steuer des 911 GT3 R vier erfahrene und gut eingespielte Piloten. Neben Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen) gehen Sebastian Asch (Ammerbuch), Martin Ragginger (Österreich) und Peter Dumbreck (Großbritannien) für Falken Motorsports in die 24-Stunden-Hatz.

Umfangreiche Berichterstattung auf Sport1

Das Top-40-Qualifying wurde zum 40. Jubiläum des Rennens eingeführt. Die Teilnehmer resultierten aus den Ergebnissen der ersten drei Rennen der Langstrecken-Meisterschaft Nürburgring sowie den Qualifying-Ergebnissen zum 24-Stunden-Rennen. Die Startreihenfolge wurde dann ausgelost. Im Abstand von etwa fünf Sekunden fuhren die Fahrzeuge auf die Strecke, wo auf eine Einführungsrunde zwei gezeitete Runden folgten. Das 24-Stunden-Rennen wird morgen um 16.00 Uhr gestartet. Sport1 überträgt im Internet (sport1.de) das gesamte Rennen live. Und auch im Fernsehen berichtet der Sportsender umfangreich vom Nürburgring.

Startaufstellung

1. Müller/Müller/Alzen/Adorf (D/D/D/D), BMW Z4 GT3, 8:18,382 Minuten
2. Mamerow/Abt/Ammermüller/Hahne (D/D/D/D), Audi R8 LMS ultra, + 1,319 Sekunden
3. Edwards/Bleekemolen/Metzger/Schall (GB/NL/CH/D), Mercedes-Benz SLS AMG, + 1,668
4. Heyer/Schneider/Arnold/Margaritis (D/D/D/D), Mercedes-Benz SLS AMG, + 2,349
5. Hürtgen/Schwager/Bastian/Adorf (D/D/D/D), BMW Z4 GT3, + 2,524
6. Lieb/Lietz/Dumas/Luhr (D/A/F/D), Porsche 911 GT3 R, + 3,002
7. Frankenhout/Simonsen/Kaffer/Arnold (NL/S/D/D), Mercedes-Benz SLS AMG, + 3,223
8. Fässler/Mies/Rast/Stippler (CH/D/D/D), Audi R8 LMS ultra, + 3,437
9. Lamy/Kechele/Lauda/Van der Ende (P/D/A/NL), BMW Z 4 GT3, + 3,847
10. Graf/Jäger/Roloff/Seyffarth (D/D/D/D), Mercedes-Benz SLS AMG, + 3,871

19. Weiss/Kainz/Jacobs/Krumbach (D/D/D/D), Porsche 911 GT3 MR, + 8,526
21. Holzer/Tandy/Bergmeister/Long (D/GB/D/USA), Porsche 911 GT3 R, + 9,323
22. Abbelen/Schmitz/Brück/Huisman (D/D/D/NL), Porsche 911 GT3 R, + 10,233
23. Hennerici/Seefried/Busch/Siedler (D/D/D/A), Porsche 911 GT3 R, + 10,564
24. Menzel/Collard/Stursberg/Riegel (D/F/D/D), Porsche 911 GT3 R, + 10,803
35. Gebhardt/Grossmann/Kentenich/Posavac (D/D/D/D), Porsche 911 GT3 Cup, + 24,126
37. Gülden/Kisters/Panchyrz/Schmickler (D/D/D/D), Porsche 911 GT3 Cup, + 27,012
40. Henzler/Dumbreck/Ragginger/Asch (D/GB/A/D), Porsche 911 GT3 R



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