Porsche

Michelin

Starke Partnerschaft für Top-Performance: Porsche und Michelin.

Seit 2002 verbindet Porsche und Michelin eine ebenso enge wie erfolgreiche Partnerschaft, die von der Bereifung der Serienmodelle bis hin zu sämtlichen Motorsportaktivitäten des Sportwagenherstellers reicht. So starten nicht nur die zahlreichen nationalen Porsche Carrera Cups, sondern auch der internationale Porsche Supercup seit zehn Jahren auf Reifen von Micheln. Auch in den führenden Endurance-Rennserien wie der neuen Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship), der American Le Mans Series (ALMS) oder der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring (VLN) vertrauen die Werksfahrer und werksunterstützten Teams des Unternehmens auf die ebenso erfolgsversprechenden wie zuverlässigen Hightech-Produkte von Michelin. Zugleich ist Porsche auch für Michelin ein wichtiger Partner bei der Entwicklung von Hochleistungsreifen. Für zahlreiche Serienmodelle des renommierten Herstellers existieren Freigaben für die Produkte der französischen Premium-Marke.

Die Kombination Porsche und Michelin blickt im Motorsport auf beeindruckende Erfolge zurück. 1984 siegte McLaren mit dem von Porsche konstruierten TAGTurbomotor in der Formel 1 – auf Reifen von Michelin Weltmeister wurde Niki Lauda mit einem halben Punkt Vorsprung auf seinen Teamkollegen Alain Prost. Zwölf Grand Prix-Siege gingen in dieser Saison auf das gemeinsame Konto.

[+]

16 Mal blieben Rennwagen von Porsche auch bei den legendären 24 Stunden von Le Mans ungeschlagen. Den bis dato letzten Le Mans-Gesamtsieg feierte Porsche 1998 gemeinsam mit Michelin, als Allan McNish, Laurent Aiello und Stéphane Ortelli den Langstreckenklassiker mit dem Porsche GT1 für sich entschieden.

Auch in den Folgejahren blieb die Kombination Porsche und Michelin in Le Mans ein sicherer Tipp für Klassensiege. So gewann zum Beispiel der 911 GT3 RSR 2004, 2007 und 2010 jeweils in der GT2-Wertung auf den französischen Rennreifen. 2008 kehrte der Sportwagenhersteller mit dem offenen RS Spyder nach Le Mans zurück und sicherte sich gemeinsam mit Michelin prompt den ersten Platz in der LM P2 Klasse. Auch im Folgejahr blieb Porsche hier ungeschlagen und gewann obendrein noch die Umweltwertung „Michelin Green X Challenge“ für den Rennteilnehmer mit der höchsten Energie-Effizienz. Ein Titel, den 2010 der Porsche 911 GT3 RSR des Teams Felbermayr-Proton mit den Werksfahrern Marc Lieb, Richard Lietz und Wolf Henzler verteidigte.

Ihr Engagement für „grünen Motorsport“ haben beide Partner mit einem außergewöhnlichen Projekt unter Beweis gestellt: Der 911 GT3 R Hybrid mit Energie-Rückgewinnungssystem und Schwungrad-speicher zählte 2010 zu den Highlights des 24-Stunden-Rennens auf dem Nürburgring, denn er führte das Feld für mehr als neun Stunden an. Der besonders sparsame Hybrid-Porsche konnte zwischen zwei Tankstopps eine Runde mehr zurücklegen als konventionell motorisierte Konkurrenten – der verlängerten Distanz hielten die Rennreifen von Michelin klaglos stand.

[+]

Auch sonst können die beiden Premium-Marken bei dem 24-Stunden-Festival auf dem Nürburgring gemeinsam auf eine bemerkenswerte Bilanz zurückblicken. Im Jahr 2000 gewann erstmals ein Porsche auf Reifen von Michelin den legendären Eifel-Marathon, als Bernd Mayländer, Michael Bartels, Uwe Alzen und Altfrid Heger mit dem 996 GT3 R des Porsche Zentrums Koblenz als erste über die Ziellinie gingen. 2006 übernahm dann Manthey Racing die Regentschaft auf dem Traditionskurs: Bis 2011 holte das Team auf Porsche gemeinsam mit Michelin fünf Siege.

Die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit im Rennsport hat sich auch als Basis für die Entwicklung von Serienreifen bewährt. So rollen zum Beispiel Sportwagenmodelle wie der Porsche 911 GT3 und GT2 schon ab Werk auf Pneus von Michelin wie etwa dem Pilot Super Sport oder dem besonders leistungsfähigen Pilot Sport Cup+, einem der schnellsten Rennreifen mit Straßenzulassung. Sie profitieren von hochmodernen Technologien wie den extrem belastbaren TWARON Hochleistungsfasern für die Gürtellage – die für eine optimierte Stabilität der Lauffläche auch bei hohen Geschwindigkeiten sorgt – oder der neuartigen Dual-Compound-Laufflächenmischung, die dank unterschiedlicher Komponenten für die Innen- und Außenseite der Laufflächen die Vorteile von Regen- und Trockenreifen vereint.