Exakt 110 Jahre nachdem Ferdinand Porsche das erste Fahrzeug mit Hybridantrieb, den Lohner Porsche Semper Vivus entwickelt hat, griff Porsche dieses visionäre Antriebskonzept im seriennahen GT-Rennsport wieder auf. Auf dem Genfer Autosalon 2010 feierte der Porsche 911 GT3 R mit einem innovativen Hybridantrieb seine Premiere. Damit schlug Porsche ein neues Kapitel in der mit mehr als 20.000 Siegen in 45 Jahren überaus erfolgreichen Geschichte des Porsche 911 als Rennwagen auf.
Nach erfolgreichen Renneinsätzen 2010, ging 2011 eine weiterentwickelte Version des Porsche 911 GT3 R Hybrid an den Start. Entwicklungsschwerpunkt war die Verbesserung der Effizienz durch gezielte Optimierung der Hybrid-Komponenten, deren Gewicht um 20 Prozent gesenkt werden konnte. Der 911 GT3 R Hybrid in der Version 2.0 hatte damit bei reduziertem Verbrauch die gleichen Rundenzeiten erreicht wie sein Vorgänger. Am 28. Mai 2011 konnte das Fahrzeug im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft Nürburgring sein erstes Rennen auf der Nordschleife gewinnen.
Als so genanntes Rennlabor lieferte der 911 GT3 R Hybrid den Entwicklern und Ingenieuren von Porsche Motorsport Erkenntnisse für die spätere Anwendung der Hybridtechnik in Straßensportwagen. Der Technologieträger ist nicht Bestandteil des Porsche Motorsport Kundensport-Programms und somit nicht käuflich zu erwerben.