Der 911 GT3 RSR wurde speziell für den Einsatz bei 24-Stunden Rennen und Langstreckenrennen wie in der Le Mans Series entwickelt. Neben der reinen Leistung zählt eine große Standfestigkeit zu seinen hervorragenden Eigenschaften, wie Siege bei den 24-Stunden Rennen vom Nürburgring, Le Mans und Spa Francorchamps bereits im ersten Jahr des neuen 911 GT3 RSR (Typ 997) belegen.
Für die Saison 2008 wurde der 911 GT3 RSR umfangreich weiterentwickelt: Die gewichtsoptimierte, durch Anbauteile (Carbon/Kevlar) verbreiterte 911 GT3 RS (Typ 997, Straßenversion) Karosserie wurde aerodynamisch optimiert. Der 3,8 l 6-Zylinder Boxermotor leistet 465 PS bei 8400 1/min. Die Kraftübertragung erfolgt über ein neues Getriebe, in das Erkenntnisse aus der Entwicklung des RS Spyder Getriebes eingeflossen sind. Ein daran angepasstes und weiterentwickeltes Fahrwerk rundet diese Maßnahmen ab.
Auch in der Saison 2008 waren wieder zahlreiche Teams mit hochkarätigen Fahrern im 911 GT3 RSR in der LMS und zum Teil bei den 24-Stunden von Le Mans am Start. Hierzu zählen insbesondere die Teams IMSA Performance Matmut, Felbermayr Proton und Farnbacher Racing, bei denen die Porsche Werksfahrer Richard Lietz, Marc Lieb bzw. Richard Westbrook zum Einsatz kamen.
Der Einsatz wurde mit der Vizemeisterschaft belohnt, die Porsche Werksfahrer Marc Lieb und Alex Davison vom Team Felbermayr-Proton einfuhren.