Das weltbekannte “24 Heures du Mans“ ist ein Langstreckenrennen für Sportwagen, das seit 1923 vom Automobile Club de l’Ouest (ACO) nahe der französischen Stadt Le Mans veranstaltet wird. Die nach dem Fluss Sarthe benannte und zum Teil aus öffentlichen Landstraßen bestehende Strecke “Circuit de la Sarthe“ hat aktuell eine Länge von knapp 14 km. Bei einem Vollgasanteil von ca. 75% und Spitzengeschwindigkeiten von über 340 km/h legen die schnellsten Fahrzeuge in den 24 Stunden mehr als 5.000 km zurück. Diese Eckdaten stehen auch heute noch dafür, wie die 24 Stunden von Le Mans einstmals geplant waren: Als Langstreckenrennen, bei dem die Automobilhersteller die Zuverlässigkeit und den Entwicklungsstand ihrer Fahrzeuge unter Beweis stellen können.
Kein Wunder, dass sich Porsche als Rekordteilnehmer und Rekordsieger in die Annalen dieses Rennens eingeschrieben hat: Seit 1951 war immer mindestens ein Porsche bei den 24-Stunden von Le Mans am Start. Das ergibt in der Summe über 600 Teilnahmen von Porsche Fahrzeugen. Mit Prototypen und GT-Fahrzeugen wurden bislang 16 Gesamtsiege und 97 Klassensiege erzielt. Der erste Sieg 1951 mit einem 356 Alu Coupe, der letzte 2009 mit dem RS Spyder.
Neben den fünf 911 GT3 RSR der Teams Felbermayr-Proton, IMSA Performance, Flying Lizard und Endurance Asia, brachten die Teams Essex und Goh zwei RS Spyder an den Start der 24h von Le Mans 2009.
Das dänischen Team Essex mit den Fahrern Casper Elgaard, Kristian Poulsen und Emmanuel Collard wiederholte dabei nicht nur den Klassensieg des Teams Van Merksteijn sondern gewann auch die Umwelt-Wertung "Michelin Green X Challenge".