Seit 1923 jedes Jahr ausgetragen, zieht das legendäre 24-Stunden-Rennen von Le Mans jährlich mehr als 200.000 Zuschauer in die französische La Sarthe Region. Weltweit ist dieser Langstreckenklassiker im Motorsport eine der größten Herausforderung für Mensch und Maschine. 24 Stunden Spitzenleistung wird benötigt, um auf der Siegertreppe zu stehen.
Eine der Besonderheit ist der Start von unterschiedlichen Fahrzeug-Klassen im gleichen Rennen. Das garantiert spannende Rennverläufe mit ständigen Überholmanövern. Aktuell fahren zwei Prototypen- (“LMP1“ und “LMP2“) sowie zwei GT-Klassen (“GT1“ und “GT2“) um die Siege.
Auf der Basis dieses technischen Reglements hat sich seit 1999 in Nordamerika die American Le Mans Series (ALMS) und seit 2004 in Europa die Le Mans Series (LMS) etabliert.
2009 starten zahlreiche Porsche Teams mit dem 911 GT3 RSR und dem RS Spyder in der LMS und bei den 24 Stunden von Le Mans. Zur Fortsetzung der bisherigen Erfolge wurde insbesondere der 911 GT3 RSR weiterentwickelt und an das geänderte Reglement angepasst.
Bei den 24 Stunden von Le Mans 2009 feierte das Team Essex einen souveränen Sieg in der LMP2-Klasse und setze damit die Erfolgsgeschichte des Porsche RS Spyder fort. Der 440 PS starke Sportprototyp gewann außerdem erneut die Umweltwertung "Michelin Green X Challenge" als das Auto mit der besten Gesamteffizienz.