Porsche

Klassen und Fahrzeuge

Die Grand-Am Series wird mit 2 Fahrzeugklassen ausgetragen: Mit den so genannten Daytona Prototypen und mit GT-Fahrzeugen. Das technische Reglement beider Klassen ist so ausgelegt, dass durch Einschränkung der Entwicklungsmöglichkeiten, Einheitsbauteile und hohe Seriennähe spannende Rennen bei vergleichsweise niedrigen Kosten erzielt werden.

Daytona Prototypen (DP's)

Bei den Daytona Prototypen handelt es sich um reinrassige Mittelmotor-Rennsportwagen. Die Fahrzeug-Chassis liefern von der Grand-Am lizenzierte Spezialhersteller wie Riley, Crawford, Dallara oder Lola. Dabei gibt es für alle Chassis-Konstrukteure vorgegebene Fahrzeugmaße und Einheitsbauteile wie z.B. den Heckflügel, die auch durch die Teams nur sehr eingeschränkt verändert werden dürfen.

Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen große Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern beschränken sich auf die Motorenbereitstellung. Die ca. 500 PS starken Rennmotoren müssen von Serientriebwerken abgeleitet sein und können von den Teams mit jedem der bestehenden DP-Chassis kombiniert werden.

Die Porsche Teams Penske Racing und Brumos Racing gehen mit einem 3,99-Liter-Sechszylinder Boxermotor - einem ähnlichen Motor wie im 911 GT3 RSR - und einem Riley-Chassis an den Start.

Grand Touring-Klasse (GT's)

Bei den Grand-Am GT's handelt es sich um 390 - 450 PS starke Rennfahrzeuge, die von Serien-GT-Sportwagen bzw. Coupes abgeleitet werden. Über Fahrzeuggewicht, Reifengrößen oder Drehzahllimit werden die unterschiedlichen Fahrzeug- und Motorkonzepte im Reglement angeglichen. Damit entspricht die GT-Klasse aktuell in etwa der europäischen FIA GT3-Kategorie.

Diverse Porsche Teams gehen hier mit einem 911 GT3 Cup "Grand-Am" im Wettbewerb an den Start und dabei gegen Rennfahrzeuge auf Basis von Corvette, Pontiac GTO/GXP, Ford Mustang, Mazda RX-8 oder Ferrari 430 an.