Das Starterfeld der Grand-Am Series bilden zwei unterschiedliche Fahrzeugklassen: Die so genannten Daytona Prototypen und GT-Fahrzeuge. Das technische Reglement beider Klassen ist so ausgelegt, dass durch Einschränkung der Entwicklungsmöglichkeiten, Einheitsbauteile und hohe Seriennähe spannende Rennen bei vergleichsweise niedrigen Kosten erzielt werden.
Bei den Daytona Prototypen handelt es sich um reinrassige Mittelmotor-Rennsportwagen. Die Fahrzeug-Chassis liefern von der Grand-Am lizenzierte Spezialhersteller wie Riley, Crawford, Dallara oder Lola. Dabei gibt es für alle Chassis-Konstrukteure vorgegebene Fahrzeugmaße und Einheitsbauteile wie z.B. den Heckflügel, die auch durch die Teams nur sehr eingeschränkt verändert werden dürfen.
Aus Gründen der Chancengleichheit dürfen große Automobilhersteller keine eigenen Teams einsetzen, sondern beschränken sich auf die Motorenbereitstellung. Der Motor leistet in der Spezifikation für Daytona Prototypen rund 510 PS. Das Mindestgewicht der Fahrzeuge beträgt 1.021 Kilogramm.
Bei den Grand-Am GT's handelt es sich um 390 - 450 PS starke Rennfahrzeuge, die von Serien-GT-Sportwagen bzw. Coupes abgeleitet werden. Über Fahrzeuggewicht, Reifengrößen oder Drehzahllimit werden die unterschiedlichen Fahrzeug- und Motorkonzepte im Reglement angeglichen. Damit entspricht die GT-Klasse aktuell in etwa der europäischen FIA GT3-Kategorie.
Diverse Porsche Teams gehen hier mit einem 911 GT3 Cup "Grand-Am" im Wettbewerb an den Start und treten dabei gegen Rennfahrzeuge auf Basis von Camaro GT.R, Pontiac GTO/GXP, Ford Mustang, Mazda RX-8, BMW M3 oder Ferrari 430 an.