Porsche

Grand-Am Sports Car Series

Die Grand-Am Road Racing Serie wurde 1999 mit dem Ziel gegründet, dem in den 90er Jahren zu beobachtenden Abwärtstrend des Rundstrecken-Rennsports in Nordamerika entgegenzuwirken. Durch bewusstes Einschränken der technischen Entwicklungsmöglichkeiten an den Fahrzeugen und ein über mehrere Jahre stabiles Reglement wurde versucht, die Einsatzkosten für die Teams auf einem niedrigen Niveau zu halten. Mit einem steten Wachstum der Serie und ausgeglichenem Wettbewerbsniveau hat sich die Grand-Am so im Laufe ihrer bisherigen 10 Saisons zu einer der bedeutendsten Sportwagen-Rennserien in Nordamerika entwickelt.
Seit Ende 2008 gehört die Grand-Am zur NASCAR-Organisation, der mit Abstand bedeutendsten Rennserie in Nordamerika.

Das Starterfeld bilden zwei unterschiedliche Fahrzeugklassen: Daytona Prototypen und GT-Fahrzeuge. Sie starten zusammen, werden aber getrennt gewertet. Gefahren wird sowohl auf Traditionsrennstrecken wie Daytona, Montreal oder Watkins Glen als auch auf modernen Rennstrecken wie dem Miller oder Barber Motorsport Park.

Traditioneller Saisonauftakt und Saisonhöhepunkt ist das 24-Stunden-Rennen von Daytona. Darüber hinaus gibt es ein 6-Stunden Rennen, bei den übrigen Rennen geht es über eine "Sprint"-Distanz von 200 - 250 Meilen.