Porsche

Rolex Sports Car Series

Seit 2000 steht die Rolex Sports Car Serie für das Wiederaufleben des Rundstrecken Rennsports in Nordamerika. Mit den Daytona Prototypen (DP) sind in der Rolex Sports Car Serie einerseits reinrassige und speziell für Rennen entwickelte Fahrzeuge am Start. Die Rennfahrzeuge der GT Klasse basieren andererseits auf Serienmodellen, die für den Rennsport modifiziert wurden.

Der Rennkalender mit insgesamt 15 Veranstaltungen bietet eine fesselnde Mischung aus Langstrecken-Rennen, wie z.B. der Eröffnungsveranstaltung mit dem 24 Stunden Rennen von Daytona, sowie Sprint-Rennen über 400 Kilometer und 250 Meilen und Rennen mit bis zu 9 Stunden Renndauer. Traditionsgemäß treten in den meisten Events beide Klassen (Daytona Prototypen und GT Klasse) im gleichen Rennen an. Die einzige Ausnahme sind einige wenige spezielle, so genannte „split 250 mile“-Veranstaltungen, bei denen die Klassen in getrennten Rennen starten.

2007 waren Porsche Kundenteams sowohl mit Daytona Prototypen als auch mit Porsche 911 GT3 Cup Fahrzeugen in der GT Klasse dabei. Die Porsche Werksfahrer Patrick Long (USA), Jörg Bermeister, Timo Bernhard (beide Deutschland), Sascha Maassen (Belgien), Emmanuel Collard und Romain Dumas (beide Frankreich) starteten bei den 24 Stunden von Daytona in der DP-Klasse mit von Porsche Motoren angetriebenen Daytona-Prototypen der Kundenteams Ruby Tuesday Championship Racing, Cheever Racing und TruSpeed Motorsports. Jörg Bergmeister und Patrick Long bestritten mit Ruby Tuesday Championship Racing die gesamte Saison. Porsche gewann die Hersteller-Meisterschaft in der GT-Klasse.

Koni Challenge

Die Koni Challenge ist die Plattform für die neuesten internationalen und US-amerikanischen Straßenfahrzeuge, die als Rennfahrzeuge modifiziert wurden. Da gravierende Modifikationen nur im Hinblick auf vergrößerte Sicherheitsstandards erlaubt sind, beheimatet die Challenge die gleichen Fahrzeuge, die alltäglich auf Straßen und Highways zu sehen sind. Die Fahrzeuge unterliegen strengen Vorschriften in Bezug auf Motor und Chassis und fahren mit einheitlichen Reifen.

Das Starterfeld umfasst meist mehr als 50 Rennfahrzeuge. Die Renndistanz beträgt im Durchschnitt 200 Meilen und hat ein auf drei Stunden begrenztes Zeitlimit. Die Koni Challenge fährt meistens im Vorprogramm der Rolex Sports Car Serie. Der Kalender umfasst aber auch einige eigenständige Rennen.

Wie in der Rolex Sports Car Serie wird auch in der Koni Challenge in 2 Klassen gestartet. Porsche Rennfahrzeuge treten dabei in der GS-Klasse gegen Nissan, BMW, Pontiac, Cadillac und Ford an. Die GS-Klasse umfasst 3,6-Liter-Fahrzeuge, während in der kleineren ST-Klasse Fahrzeuge mit Vier- und Sechszylinder-Motoren und weniger als 3,6 Litern starten. Fahrzeuge mit Turbomotor sind nicht zugelassen.Die Fahrzeugwahl vieler erfolgreicher Koni Challenge Teams fällt auf modifizierte Porsche 911 Rennfahrzeuge.