Die World Endurance Championship bringt am 29. September die schnellsten Sportwagen der Welt in die Golfregion. Beim sechsten Saisonrennen der neuen Langstreckenweltmeisterschaft in Bahrain haben die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich) mit dem vom Team Felbermayr-Proton eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR ihren zweiten Saisonsieg im Visier.
Das Rennen
Das Sechs-Stunden-Rennen wird auf dem Bahrain International Circuit in der Nähe von Sakhir ausgetragen. Auf der 5,407 Kilometer langen Strecke findet alljährlich der Grand Prix von Bahrain mit zwei Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup statt.
Die Porsche-Fahrer
Mit dem Porsche 911 GT3 RSR treten Marc Lieb und Richard Lietz, die Sieger des Rennens in Spa-Francorchamps, in der hart umkämpften Klasse GTE Pro gegen die starke Konkurrenz von Ferrari und Aston Martin an. Christian Ried (Schönebürg) und seine italienischen Teamkollegen Gianluca Roda und Paolo Ruberti, Gewinner des Auftaktrennens in Sebring, sind in der Klasse GTE Am mit dem Felbermayr-Porsche aus dem Vorjahr am Start.
Das Fahrzeug
Der Porsche 911 GT3 RSR ist das Topmodell der Kundensportfahrzeuge von Porsche Motorsport. In die neue Saison startete der Porsche 911 GT3 RSR mit umfangreichen Modifikationen. Nach Le Mans erhielt er zusätzlich einen neuen Frontsplitter und einen angepassten Heckflügel.
Die Zeiten
Das Sechs-Stunden-Rennen startet am Samstag, 29. September, um 16.00 Uhr Ortszeit (17.00 MESZ). Eurosport 1 zeigt am 2. Oktober um 00.15 Uhr eine Zusammenfassung.
Stimmen vor dem Rennen
Hartmut Kristen, Porsche-Motorsportchef: „Die Motorsportfans in Bahrain haben sich bisher schon für den Porsche 911 GT3 Cup bei den Rennen des Porsche Mobil 1 Supercup und der GT3 Cup Challenge Middle East begeistert. Wir freuen uns darauf, ihnen bei der World Endurance Championship jetzt auch das Topmodell unserer Kundensportfahrzeuge, den Porsche 911 GT3 RSR, im Renneinsatz zu präsentieren und sie von seiner Leistungsfähigkeit zu überzeugen.“
Marc Lieb: „Der Kurs ist sehr flüssig und macht richtig Spaß. Entscheidend wird sein, wie gut wir das Auto auf die Strecke und die sehr hohen Temperaturen abstimmen können. Unsere Performance in Sao Paulo war in der zweiten Rennhälfte sehr gut. In Bahrain müssen wir versuchen, über die gesamte Distanz so schnell zu sein.“
Richard Lietz: „Ich bin auf dieser Strecke 2006 im Porsche Mobil 1 Supercup gefahren. Sie passt sehr gut zu unserem Auto. In den vielen schnellen Kurven könnte unsere Aerodynamik ein entscheidender Vorteil sein. Ich denke, wir haben den Speed, um zu gewinnen. Unser Minimalziel ist ein Platz auf dem Podium.“
Die World Endurance Championship
In der World Endurance Championship starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMGTE Pro, LMGTE Am, LMP1 und LMP2. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, werden aber getrennt gewertet.