Nachdem das RS Spyder Projekt planmäßig ausgelaufen ist, rückt der Porsche Fokus in diesem Jahr wieder in die GT2-Klasse der ALMS. Die Klasse der seriennahen GT-Fahrzeuge verspricht noch mehr Wettbewerb als in der vergangenen Saison. Um an bisherigen Erfolge anknüpfen zu können, wurde der 911 GT3 RSR über den Winter weiterentwickelt und an die Änderungen im Reglement angepasst.
Der 911 GT3 RSR ist aus dem GT Sport nicht wegzudenken. Seit seiner Einführung 1999, mit dem 911 GT3 R (996), fuhr er zahlreiche Klassensiege und Meisterschaften ein, unter anderem in Le Mans. Die ALMS und die FIA GT konnte ebenfalls mit einem gewonnen werden. Das Basisfahrzeug ist der Seriensportwagen 911 GT3 RS (Typ 997).
Schon auf den ersten Blick sind die Unterschiede vom aktuellen 911 GT3 RSR zu seinem Vorgänger erkennbar. Die Entlüftungsschlitze, die so genannten Louvers, in der Fronthaube sind die markanteste Änderung: Ein Hinweis auf die komplett erneuerte Luftführung der Kühler, die durch die Neuauslegung von Zu- und Abluft bei Verbau der optional erhältlichen Klimaanlage nötig wurde. Auch die Aerodynamik wurde weiter optimiert. Der neue Heckflügel bietet einen erweiterten Verstellbereich. Der 4l-Boxermotor leistet nach einer erneuten reglementsbedingten Reduzierung des Luftmengenbegrenzers rund 450 PS bei 7.800 U/min und entwickelt ein maximales Drehmoment von 430 Nm bei 7.250 U/min.
In der Saison 2009 setzen die Teams Flying Lizard Motorsports, Farnbacher Loles Racing und VICI Racing mehrere 911 GT3 RSR in der ALMS ein. Wie bei Porsche üblich, ergänzen die Werksfahrer Jörg Bergmeister, Patrick Long und Wolf Henzler, erfahrene Privatfahrer wie Johannes van Overbeek, Seth Neiman, Darren Law oder Dirk Werner.