Porsche
Qualifying
Flying Lizard Motorsports: Andy Lally, Seth Neiman
Paul Miller Racing: Sascha Maassen, Bryce Miller
Team Falken Tire: Wolf Henzler, Bryan Sellers
Flying Lizard Motorsports: J. Bergmeister, P. Long
Jörg Bergmeister
Patrick Long
Andy Lally
Bryan Sellers
Wolf Henzler
American Le Mans Series, 5. Lauf, Qualifying
Jörg Bergmeister mit fünftschnellster Qualifyingzeit

Im Qualifying zum Grand Prix von Mosport, dem fünften Saisonrennen der American Le Mans Series, kam Porsche-Werksfahrer Jörg Bergmeister (Langenfeld) in der stark besetzten GT-Klasse auf die fünftschnellste Zeit. Mit dem von Flying Lizard Motorsports eingesetzten Porsche 911 GT3 RSR absolvierte der vierfache Mosport-Sieger dabei nur vier Runden auf dem anspruchsvollen Kurs im Canadian Tire Motorsport Park, dem früheren Mosport International Raceway in der Nähe von Toronto.

„Unser Auto geht gut, aber speziell die Corvettes waren auf den Geraden schneller“, sagte Jörg Bergmeister, der zuletzt in Lime Rock zusammen mit seinem Werksfahrerkollegen Patrick Long (USA) den ersten Saisonsieg für Porsche geholt hatte. In den zwei freien Trainings war er jeweils die schnellste Zeit gefahren, doch im Kampf um die Pole-Position hatte er nichts zuzusetzen: „Nach vier Runden haben wir uns entschieden, das Qualifying abzubrechen und unsere Reifen fürs Rennen zu schonen. Wir haben ein gutes Renn-Set-up und werden versuchen, mit einer guten Strategie und perfekten Boxenstopps aufs Podium zu fahren.“

Mit dem Porsche 911 GT3 RSR von Paul Miller Racing belegte Sascha Maassen (Aachen) den siebten Platz vor Porsche-Werksfahrer Wolf Henzler (Nürtingen), der mit dem Elfer des Teams Falken Tire die achtschnellste Zeit erzielte. Im zweiten Flying-Lizard-Porsche landete Teameigner Seth Neiman (USA) auf dem elften Platz. Wie stark die GT-Klasse der American Le Mans Series auch in Mosport besetzt ist, zeigt die Tatsache, dass sich in den Top 5 des Qualifyings mit Chevrolet, BMW, Ferrari und Porsche vier verschiedene Hersteller finden.

Das Rennen in Mosport startet am Sonntag, 22. Juli, um 12.00 Uhr Ortszeit (18.00 Uhr MESZ) und wird auf www.americanlemans.com live im Internet übertragen.

Ergebnis Qualifying

Klasse GT
1. Jan Magnussen (DK), Chevrolet Corvette, 1:15,478 Minuten
2. Oliver Gavin (GB), Chevrolet Corvette, + 0,304 Sekunden
3. Bill Auberlen (USA), BMW E92 M3, + 0,533
4. Johannes van Overbeek (USA), Ferrari F458 Italia, + 0,711
5. Jörg Bergmeister (D), Porsche 911 GT3 RSR, + 0,734
6. Dirk Müller (D), BMW E92 M3, + 0,920
7. Sascha Maassen (D), Porsche 911 GT3 RSR, + 1,485
8. Wolf Henzler (D), Porsche 911 GT3 RSR, + 1,582
11. Seth Neiman (USA), Porsche 911 GT34 RSR, + 5,132

Klasse GTC
1. Damien Faulkner (IRL), Porsche 911 GT3 Cup, 1:21,615 Minuten

Das ist die American Le Mans Series

Bei der 1999 ins Leben gerufenen American Le Mans Series (ALMS) gehen Sportprototypen und GT-Fahrzeuge an den Start. Sie sind in fünf Klassen eingeteilt, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden:
Klasse GT: Die beliebteste Klasse der Fahrzeughersteller ist traditionell am stärksten besetzt. Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
Klasse GTC: In dieser Klasse sind Markenpokalfahrzeuge wie der Porsche 911 GT3 Cup startberechtigt.
Klasse LMP1: Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Klasse LMP2: Sportprototypen mit rund 440 PS und 900 Kilogramm Mindestgewicht.
Klasse LMPC: Prototypen-Markenpokal für den ORECA FLM 09.



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