Die American Le Mans Series (ALMS) bietet ihren Fans in aller Welt spannende Rennen mit faszinierenden Sportprototypen und Sportwagen. Glanzlichter im Kalender sind Langstreckenklassiker wie die 12 Stunden von Sebring und das Petit Le Mans in Road Atlanta. Das Reglement ähnelt dem der 24 Stunden von Le Mans.
Alle Rennwagen starten gleichzeitig, werden aber nach Klassen getrennt gewertet. Das sorgt für spannende und abwechslungsreiche Rennen mit zahlreichen Überholmanövern. Punkte gibt es nur für die Platzierung in der jeweiligen Klasse.
Bei jedem Rennen werden in jeder Klasse Punkte für die 10 bestplatzierten Fahrer, Teams, Hersteller (Chassis und Motor) und Reifenlieferanten nach folgendem Schema vergeben:
Rennen unter 4 Stunden:
20-16-13-10-8-6-4-3-2-1
Rennen zwischen 4 und 8 Stunden:
22-18-15-12-10-8-6-5-4-3
Rennen über 8 Stunden:
24-20-17-14-12-10-8-7-6-5
Die Meister werden für jede Klasse ermittelt.
Die Rennen dauern in der Regel 2:45 Stunden. Ausnahmen sind Sebring (12 Stunden), Long Beach (1:40), Laguna Seca (6.00) sowie Road Atlanta (1.000 Meilen oder 10 Stunden). Ausgetragen wird die American Le Mans Series in den USA unter dem Patronat der International Motor Sport Association (IMSA).
Die 1999 ins Leben gerufene Rennserie ist der Weltführer in Sachen „Green Racing“: Alle Teams mit benzingetriebenen Fahrzeugen tanken Kraftstoff mit mindestens zehn Prozent Bio-Ethanol.
In der American Le Mans Series starten Sportprototypen und Sportwagen in fünf verschiedenen Klassen, die gemeinsam starten, aber getrennt gewertet werden
Die beliebteste Klasse der Fahrzeughersteller ist traditionell am stärksten besetzt. Leicht modifizierte Seriensportwagen mit 440 bis 500 PS und einem Mindestgewicht von 1.245 Kilogramm (z.B. Porsche 911 GT3 RSR).
In dieser Klasse sind Markenpokalfahrzeuge startberechtigt (z.B. Porsche 911 GT3 Cup).
Sportprototypen mit bis zu 550 PS und einem Mindestgewicht von 900 Kilogramm.
Sportprototypen mit rund 440 PS.
Prototypen-Markenpokal für den ORECA FLM 09.
Diese klassenübergreifende Umweltwertung geht an das Fahrzeug mit der besten Gesamteffizienz im Verhältnis von Rundenzeiten und Benzinverbrauch.