Porsche und Michelin blicken auf eine lange und überaus erfolgreiche Zusammenarbeit zurück. Der letzte Gesamtsieg bei den „24 Stunden von Le Mans“ mit dem GT1 im Jahre 1998 ist dabei nur ein Beispiel. Aktuell rüstet Michelin die 911 GT3 Cup im Porsche Mobil 1 Supercup und den weltweiten Carrera Cups, die 911 GT3 RSR in der ALMS und der FIA GT Meisterschaft sowie die Porsche Sportwagen im Porsche Sports Cup aus.’
Michelin ist auch in das RS Spyder Projekt als Technologiepartner integriert. Zusammen mit den Porsche Renningenieuren wird ein maßgeschneiderter Rennreifen entwickelt, den Michelin exklusiv mit Porsche in der LMP2-Kategorie einsetzt. Der Wille zum gemeinsamen Erfolg bildet die Basis für diese Kooperation, die sich auch auf die Entwicklung wegweisender Technologien für die Serienmodelle von Porsche erstreckt.
Für die Bereifung markengebundener Einheitsrennserien wie dem Porsche Carrera Cup und dem Porsche Mobil 1 Supercup gelten hinsichtlich der Reifen ganz besondere Bedingungen. Die Teilnehmer starten bei allen Bedingungen mit dem stets gleichen Standardreifen. Für Regenrennen stellt Michelin einen entsprechenden Regenreifen zur Verfügung. Umfangreiche Änderungen an den Fahrwerkseinstellungen sind auf wenige im Reglement definierte Werte beschränkt.
Bereits im Vorfeld wird in aufwendigen Testfahrten ein Pneu definiert, der alle Erwartungen erfüllt. So muss dieser zum Beispiel unter allen vorstellbaren Außen- und Asphalttemperaturen sowie Streckenbeschaffenheiten optimal funktionieren. Ganz wichtig: Die Rennreifen besitzen untereinander absolut gleichwertiges Niveau, um sowohl Balance-Probleme als auch Bevor- oder Benachteiligungen einzelner Teilnehmer auszuschließen.
Trotz dieser Gleichheit der Reifen können die Fahrer mit deren Hilfe den vielleicht entscheidenden Vorteil gegenüber den Konkurrenten erzielen. So lässt sich das Funktionieren der Pneus und damit das Fahrverhalten des Rennwagens bereits durch geringe Änderungen des Luftdrucks oder über die Spur- und Sturzwerte erheblich beeinflussen. Zudem muss der Fahrer entscheiden, wann er seine Reifen fordert und wann lieber schont, um über die gesamte Distanz die optimale Leistung abrufen zu können.
Porsche vertraut auf die Qualität der Michelin Reifen. Und das bei allen Renneinsätzen.