Porsche

1973 - Porsche 917/30 CanAm Spyder

Im Mai 1973 gab der neue Porsche beim CanAm-Lauf in Road Atlanta sein Debüt: Am Start stand Mark Donohue mit seinem 917/30 Spyder, dem stärksten jemals bei Rundstreckenrennen eingesetzten Rennsportwagen. Der weiter entwickelte Zwölfzylinder brachte bei einem Hubraum von 5,4 Litern standfeste 1.100 PS auf den Asphalt.

Kein Wunder, dass Donohue – nach leichten Anfangsschwierigkeiten – das Rennen drei bis acht überlegen gewinnen konnte und souverän vor seinem Markengefährten auf dem 917/30 Meister wurde. Die Überlegenheit der Porsche-Rennfahrzeuge war derart groß, dass das Sportreglement der CanAm-Meisterschaft kurzfristig abgeändert wurde, um den 917 von einer weiteren Teilnahme in der nächsten Saison auszuschließen. Im August 1975 machte der 917/30 nochmals Schlagzeilen, als Mark Donohue auf dem Ovalkurs von Talladega in Alabama einen bislang ungebrochenen Rundenrekord aufstellte: Der Amerikaner fuhr die schnellste Runde mit einem Rundendurchschnitt von 355,85 km/h.

Technische Daten
Modell: Porsche 917/10 CanAm-Spyder
Baujahr: 1973
Motor: 12-Zylinder-180° V-Motor, Mittelabtrieb, luftgekühlt
Zweiventiler, je 2 obenliegende Nockenwellen, Steuerradantrieb
Hubraum: 5.374 ccm
Bohrung x Hub: 90 x 70,4 mm
Leistung: 1.100 PS (809 kW) bei 7.800 1/min
Drehmoment: 1.098 Nm bei 6.400 1/min
Gemischaufbereitung: 12-Stempel-Doppelreihenpumpe, zwei Abgasturbolader
Kraftübertragung: 4 Vorwärts-, 1 Rückwärtsgang,
Sperrdifferenzial/starr
Bremsanlage: Scheibenbremsen, innenbelüftet
Fahrleistung: Höchstgeschwindigkeit ca. 385 km/h
Gewicht: 800 kg
Reifengröße
vorne / hinten:

12x15“ / 19x15“
Radstand: 2.500 mm
Spurweite
vorne / hinten:

1.670 / 1.564 mm
Maße (L x B x H): 4.562 x 2.085 x 1.150 mm