Den ersten Einsatz bestritt der neue Über-Porsche 1969 als Kurzheckversion beim 1.000-km-Rennen von Spa-Francochamps. Doch ein Ventilbruch stoppte den Premierenlauf bereits nach der ersten Runde. Zwei Wochen später, beim 1.000-km-Rennen auf dem Nürburgring kam der 917 mit seinem 4,5-Liter-Zwölfzylinder von 560 PS an achter Stelle ein.
Und eine Sensation bahnte sich an, als bei den 24 Stunden von Le Mans, kaum drei Monate nach der öffentlichen Premiere, ein 917 in Langheck-Version das Rennen 20 Stunden lang anführte, dann aber ausfiel. Sieger wurde schließlich der Gulf-Ford GT 40 unter Jacky Ickx/Jackie Oliver knappe 50 Meter vor dem Werks-908 unter Herrmann/Larrousse. Bei seinem vierten Renneinsatz begann schließlich die großartige Siegesserie des 917: Jo Siffert und Kurt Ahrens gewannen 1969 die 1.000 km von Zeltweg.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Modell: | Porsche 917-4.5 Kurzheck-Coupé |
| Baujahr: | 1969 |
| Motor: | 12-Zylinder-180° V-Saugmotor, luftgekühlt Zweiventiler, je 2 obenliegende Nockenwellen, Steuerradantrieb |
| Hubraum: | 4.494 ccm |
| Bohrung x Hub: | 85 x 66 mm |
| Leistung: | 560 PS (411 kW) bei 8.300 1/min |
| Drehmoment: | 490 Nm bei 6.800 1/min |
| Gemischaufbereitung: | 12-Stempel-Doppelreihenpumpe |
| Kraftübertragung: | 5 Vorwärts-, 1 Rückwärtsgang, Sperrdifferenzial |
| Bremsanlage: | Scheibenbremsen, innenbelüftet |
| Fahrleistung: | Höchstgeschwindigkeit ca. 320 km/h |
| Gewicht: | 830 kg |
| Reifengröße vorne / hinten: |
10.5Jx15; 12Jx15 / 15Jx15; 17Jx15 |
| Radstand: | 2.300 mm |
| Spurweite vorne / hinten: |
1.526 / 1.533 mm |
| Maße (L): | 4.140 mm |