Der 911-2.0 “Monte“ von 1965, der unter Linge/Falk die motorsportliche Premiere des „Elfers“ mit einem 5. Rang bei der Rallye Monte Carlo eingeläutet hatte, war im Rahmen des Reglements auf eine Leistung von 160 PS gebracht worden. Damit avancierte er zum Vorläufer der 911 S, aus dem wiederum verstärkte Versionen abgeleite wurden. So entstanden der 170 PS starke 911 S-2.0 “Rallye“ mit dem Vic Elford auf Anhieb die Rallye-Europameisterschaft 1967 gewann. Vor allem im Rallyeeinsatz und bei Langstreckenrennen kamen die Vorzüge des luftgekühlten Sechszylinders voll zur Geltung. Auch der 911 S-2.0 blieb in seiner Rallyeversion dem Serientyp recht nahe. Die vom Werk eingesetzten, poloroten 911 S mit schwarzer Innenausstattung erhielten eine beheizte Heckscheibe mit Scheibenwischer und Catacolor-Rundumverglasung. Der Beifahrer freute sich über den Liegesitz mit “Schlummerrolle“, der Fahrer über seinen Schalensitz. Das Sperrdifferenzial und die Antriebswellen stammten vom Typ 904.
| Technische Daten | |
|---|---|
| Modell: | Porsche 911 S 2.0 Coupé “Rallye“ |
| Baujahr: | 1967 |
| Motor: | 6-Zylinder-Boxermotor, luftgekühlt Zweiventiler, je 1 obenliegende Nockenwelle, Kettenantrieb |
| Hubraum: | 1.991 ccm |
| Bohrung x Hub: | 80 x 66 mm |
| Leistung: | 170 PS (125 kW) bei 7.300 1/min |
| Drehmoment: | 182 Nm bei 5.500 1/min |
| Gemischaufbereitung: | 2 x Weber Dreifachvergaser |
| Kraftübertragung: | 5 Vorwärts-, 1 Rückwärtsgang, Differenzialsperre |
| Bremsanlage: | Scheibenbremsen, innenbelüftet |
| Fahrleistung: | Höchstgeschwindigkeit ca. 225 km/h |
| Gewicht: | 1.030 kg |
| Reifengröße vorne / hinten: |
165 VR 15 |
| Radstand: | 2.211 mm |
| Spurweite vorne / hinten: |
1.367 / 1.339 mm |
| Maße (L x B x H): | 4.163 x 1.610 x 1.320 mm |