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Paolo Ruberti, Christian Ried, Gianluca Roda

Rennbericht

Paolo Ruberti, Christian Ried, Gianluca Roda
Patrick Pilet, Richard Lietz, Marc Lieb
Porsche 911 GT3 RSR, Team Felbermayr-Proton
Porsche 911 GT3 RSR, Team Felbermayr-Proton
Porsche 911 GT3 RSR, Team Felbermayr-Proton
Porsche 911 GT3 RSR, Team Felbermayr-Proton
Porsche 911 GT3 RSR, Flying Lizard Motorsports
Porsche 911 GT3 RSR, Team Felbermayr-Proton
Porsche 911 GT3 RSR, Paul Miller Racing
Porsche 911 GT3 RSR, Team Felbermayr-Proton
Porsche 911 GT3 RSR, JWA-AVILA
Porsche 911 GT3 RSR, Team Falken Tire
FIA World Endurance Championship, 1. Lauf in Sebring, USA , Rennbericht
Erfolgreiche Rennpremiere für neuen Porsche 911 GT3 RSR

Bei den 12 Stunden von Sebring feierte der neue Porsche 911 GT3 RSR eine erfolgreiche Rennpremiere. Mit dem vom Team Felbermayr-Proton eingesetzten Elfer belegten die Porsche-Werksfahrer Marc Lieb (Ludwigsburg), Richard Lietz (Österreich) und Patrick Pilet (Frankreich) beim Langstreckenklassiker in Florida den zweiten Platz in der Klasse GTE Pro und starteten damit vielversprechend in die neue World Endurance Championship.

„Der zweite Platz ist ein tolles Ergebnis. Unser neuer 911 GT3 RSR war auf Anhieb zuverlässig, das ist sehr positiv“, sagte Marc Lieb. „Allerdings fehlt uns noch etwas der Speed, um aus eigener Kraft gewinnen zu können.“ Richard Lietz, der vom Ende des Feldes starten musste, weil die Cockpittemperatur seines Porsche im Qualifying um ein Grad über dem erlaubten Wert lag, sagte: „Mit dem Rennverlauf bin ich sehr zufrieden. Unser Elfer lief zwölf Stunden lang ohne das kleinste technische Problem. Das ist nicht selbstverständlich beim ersten Rennen mit einem neuen Auto.“

Positive Bilanz

Einen optimalen Saisonstart erwischte Christian Ried (Schöneburg) mit seinen italienischen Teamkollegen Gianluca Roda und Paolo Ruberti. Mit dem zweiten Porsche 911 GT3 RSR (Modelljahr 2011) von Felbermayr-Proton feierten sie den Sieg in der Klasse GTE Am. „Dieser Erfolg ist für uns ein perfekter Saisonauftakt“, sagte er. „Die letzten eineinhalb Stunden des Rennens waren für Paolo Schwerstarbeit, denn er musste ohne Servolenkung fahren.“

Eine positive Bilanz des Saisonstarts zog Porsche-Motorsportchef Hartmut Kristen. „Ein Kompliment an das Team Felbermayr-Proton. Mit einem Sieg in der Klasse GTE Am und Platz zwei in der GTE-Pro-Wertung hat es ein nahezu optimales Ergebnis erzielt“, sagte er. „Mit der Zuverlässigkeit des neuen 911 GT3 RSR bin ich extrem zufrieden. Was die Zeitdifferenz zu unseren schnellsten Konkurrenten im Qualifying und im Rennen angeht, müssen wir jetzt analysieren, ob die letzten Einstufungen in der Balance of Performance hier einen Einfluss hatten.“

Der zweite Lauf der World Endurance Championship wird am 5. Mai 2012 in Spa-Francorchamps/Belgien ausgetragen.

Zahlen und Fakten

Ergebnis
Klasse GTE Pro
1. Bertolini/Beretta/Cioci (I/MC/I), Ferrari F458 Italia, 307 Runden
2. Lieb/Lietz/Pilet (D/A/F), Porsche 911 GT3 RSR, 306
3. Mücke/Fernandez/Turner (D/MEX/GB), Aston Martin Vantage, 291
4. Fisichella/Bruni/Vilander (I/I/SF), Ferrari F458 Italia, 215
5. Melo/Makowiecki/Vernay (BRA/F/F), Ferrari F458 Italia, 183

Klasse GTE Am
1. Ried/Roda/Ruberti (D/I/I), Porsche 911 GT3 RSR, 298 Runden
2. Bourret/Gibon/Belloc (F/F/F), Chevrolet Corvette, 297
3. Bornhauser/Canal/Lamy (F/F/P), Chevrolet Corvette, 288
4. Kaufmann/Waltrip/Aguas (USA/USA/P), Ferrari F458, 283
5. Krohn/Jönsson/Rugolo (USA/S/I), Ferrari F458 Italia, 265
6. Binnie/Palttala/Camathias (USA/SF/CH), Porsche 911 GT3 RSR, 251

Punktestände
World Cup Hersteller Klasse GTE
1. Ferrari, 34 Punkte
2. Porsche, 33
3. Chevrolet, 22

Team Trophy Klasse GTE Pro
1. AF Corse, Ferrari , 26 Punkte
2. Felbermayr-Proton, Porsche, 18
3. Aston Martin Racing, Aston Martin, 15

Team Trophy Klasse GTE Am
1. Felbermayr-Proton, Porsche, 25 Punkte
2. Labre Competition, Chevrolet, 18
3. AF Corse-Waltrip , Ferrari, 12