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911

Die frühen Jahre

1948:

Ferdinand "Ferry" Porsche (am 27. März 1998 im Alter von 88 Jahren verstorben) und bewährte Mitarbeiter hatten im während des Krieges nach Gmünd in Kärnten verlagerten Betrieb mit der Entwicklungsnummer 356 begonnen. Am 17. Juli 1947 entstanden die ersten Konstruktionszeichnungen, und am 8. Juni 1948 erteilte die damalige Kärntner Landesregierung eine Einzelgenehmigung zur Zulassung des Wagens. Kommentar von Ferrys Vater, Professor Dr.-Ing. h.c. Ferdinand Porsche, nachdem ihn seine Familie aus französischer Internierungshaft freigekauft hatte: "Keine Schraube hätte ich anders gemacht." Der Nr. 1 folgte noch in Gmünd eine Kleinserie von 52 Wagen. In Stuttgart wurden von 1950 bis 1965 insgesamt 78.000 Exemplare des Typs 356 gebaut. Der Motor: 1.131cm³, 35PS (26kW). Die ersten 356 Coupés werden aus Leichtmetall gebaut.

1948:

Die ersten Porsche 356 Cabriolets werden gefertigt.

1950:

Produktionsbeginn in Stuttgart.

1951:

Die Modelle Porsche 1300 (1.286cm³, 44PS/32kW) und 1500 (1.488cm³, 60PS/44kW) kommen hinzu. Der Porsche 1500 ist der Bestseller.

1952:

Der Porsche 1500 S (1.488cm³, 70PS/51kW) kommt neu ins Programm.

1953:

Neu im Angebot: der Porsche 1300 S (1.290cm³, 60PS/44kW).

1954:

Die ersten 200 Porsche Speedster werden gebaut.

1955:

Der Speedster wird mit zum Verkaufserfolg. Im Herbst läuft die Baureihe 356 A an mit den bewährten Motoren 1300 und 1300 S, hinzu kommen 1600 (1.582cm³, 60PS/44kW), 1600 S (1.582cm³, 75PS/55kW) und 1500 GS – der erste Carrera und der erste Einsatz des neuen Sportmotors mit vier obenliegenden Nockenwellen (1.498cm³, 100PS/74kW). Die 1100er Motoren entfallen.

1957:

Außer dem spartanisch sportlichen Porsche 1500 GS Carrera gibt es eine komfortablere Version 1500 GS de Luxe.

1958:

Die Leistung des Porsche 356 A 1500 GS Carrera GT nimmt zu (110PS/81kW). Der Speedster wird vom Convertible D abgelöst, der eine größere Windschutzscheibe und seitlich Kurbelscheiben hat. Die 1300er Motoren fallen weg.

1959:

Der Carrera wird stärker und heißt 1600 GS-GT. Die Sportausführung ist stärker (1.588cm³, 115PS/85kW) als die de Luxe-Version (105PS/77kW). Im Herbst läuft die Baureihe 356 B an. Der Convertible D erhält die Bezeichnung Roadster.