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Modelle
911

Die 60er Jahre

1960:

Der Porsche Super 90 (mit Ausgleichsfeder an der Hinterachse) kommt ins Programm (1.582cm³, 90PS/66kW).

1961:

Das Karosseriewerk Karmann baut für Porsche das Hardtop Coupé. Das Dach ist nicht abnehmbar. Die Silhouette zeigt ein leichtes Stufenheck.

1962:

Das neue Topmodell heißt 356 B 2000GS Carrera 2 (1.966cm³, 130PS/96kW). Die Besonderheit: innenumfassende Bremszangen an den Bremsscheiben. Am 3. April rollt der 50.000. Porsche vom Band. Das tägliche Produktionsvolumen beläuft sich zu dieser Zeit auf etwa 50 Sportwagen.

1963:

Der Porsche 901, der spätere 911 wird vorgestellt. Die erste Version des neuen 6-Zylinder-Boxermotors hat die gleiche Leistung wie der 356 C 2000GS Carrera 2 (1.991cm³, 130PS/96kW). Im Spätsommer wird der Porsche 356 C vorgestellt. Die wesentliche Neuerung: vier Scheibenbremsen sind nun bei allen Modellen, auch bei den regulären Modellen, serienmäßig. Es gibt zwei Modelle: 1600 C (75PS/55kW) und 1600 SC (95PS/70kW).

1964:

Die Produktion des Porsche 911 läuft an. Der 356 C verkauft sich besser denn je.

1965:

Die neue Baureihe wird durch den Typ 912 mit dem 4-Zylinder-Boxer (1.582cm³, 90PS/66kW) nach unten erweitert. Das Sparmodell wird zum Bestseller. Der 356 läuft im April aus.

1966:

Als neue offene Version kommt im Herbst der Porsche Targa mit Überrollbügel ins Programm. Der 911 S bekommt einen stärkeren Motor (160PS/118kW). Am Jahresende liegt der 912 in den Verkaufszahlen vor dem 911.

1967:

Neu in der Sechszylinder-Baureihe ist der 911 T mit knapperer Ausstattung und schwächerem Motor (110PS/81kW) zu einem attraktiven Preis unter 20.000 Mark. Ein steil ansteigender USA-Export.

1968:

Der Radstand des 911 wird um 57 Millimeter verlängert. Die 6-Zylinder-Motoren erhalten wegen der amerikanischen Abgasgesetze eine mechanische Benzineinspritzung von Bosch. Der 911 E (140PS/103kW) wird eingeführt. 911 S: 10PS mehr Leistung auf 170PS. 911 T mit Vergaser 110PS/81kW.

1969:

Der 911 bekommt zum Modelljahr 1970 einen größeren Motor mit 2.195cm³. Die neue Leistungs-Hierarchie lautet: 911 T (125PS/92kW), 911 E (155PS/114kW),
911 S (180PS/133kW). Auf Wunsch ist die halbautomatische Sportomatic lieferbar. Neben der jahrzehntelangen Entwicklungstätigkeit für das Volkswagenwerk kam es noch einmal zu einer engeren Zusammenarbeit mit VW, als Ferry Porsche beschloss, einen Sportwagen unterhalb der 911 Preisklasse anzubieten. Da die Ingenieure in Wolfsburg ebenso wie in Stuttgart-Zuffenhausen vom Mittelmotorkonzept überzeugt waren, entstand 1969 der Typ 914 als Mittelmotor-Sportwagen mit herausnehmbarem Dach und 4-Zylinder-Einspritzmotor von VW mit anfangs 1,7 Litern Hubraum, gefolgt vom Typ 914-6 mit dem 2-Liter-6-Zylinder-Motor des 911 T. Im 914-6 leistete das Triebwerk 110PS.