Porsche
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Das 40. Jubiläum des 911 Carrera

Porsche feiert den RS-Geburtstag in Le Mans

Die im zweijährigen Turnus ausgerichtete „Le Mans Classic“ hat sich seit ihrem Start im Jahr 2002 als das weltweit ultimativste und größte Oldtimerrennen etabliert. Wenn sich auf dem legendären Kurs an der Sarthe vom 6. bis 8. Juli 2012 wieder knapp 500 klassische Rennwagen ein Stelldichein geben, ist auch Porsche Classic, der für die Betreuung aller Porsche Old- und Youngtimer zuständige Bereich der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, wieder mit dabei.

Direkt an der Startaufstellung – im so genannten Bugatti Circuit – liegt das große Porsche Gelände, auf dem bei der letzten Veranstaltung rund 1.000 Porsche parkten. Hier treffen sich die Porsche Fahrer in der Porsche Hospitality oder können sich auf dem Porsche Ausstellungsstände über die Aktivitäten von Porsche Classic informieren. Porsche Exclusive & Tequipment sowie der Eventtruck der Drivers’ Selection by Porsche Design werden in der Nähe der Paddocks im Le Mans Village vertreten sein. Und selbstverständlich ist auch das Porsche Museum in Frankreich mit ausgewählten Rennfahrzeugen dabei.

Insgesamt 16 Gesamtsiege von Porsche in Le Mans sind zudem Grund genug, um auch dort den 40. Geburtstag des 911 Carrera RS 2.7 zu feiern. Schließlich war der von Oktober 1972 bis Juli 1973 gefertigte Hochleistungssportler ursprünglich nur als Motorsport-Homologationsserie von 500 Stück geplant. Aber die Kundennachfrage war derart gewaltig, dass letztendlich 1.580 RS gebaut wurden. Darunter 55 RSR für den reinen Renneinsatz, die der Beginn einer neuen Ära im Kundensport von Porsche sein sollten.

In Le Mans setzte das Porsche Werksteam 1973 zwei RSR in der Gruppe 5 ein. Ein weiterer Werkswagen wurde für die Gruppe 4 vom französischen Porsche-Importeur gemeldet, dazu standen in der GT-Klasse nicht weniger als 11 private Carrera RSR am Start. Die Werksfahrer Herbert Müller und Gijs van Lennep beendeten das Rennen schließlich mit einem hervorragenden vierten Gesamtrang.

Die Renn-Atmosphäre jener Zeit lässt sich heute bei der „Le Mans Classic“ wieder live und authentisch erleben. Und natürlich starten die Fahrer, die in einer Serie von sechs „Plateaus“ (Klassen) sowie nach Baujahren bis 1980 sortiert zum Rennen antreten, nach den Regeln des klassischen Le Mans Starts: Auf Signal sprinten sie zu ihren Autos, springen hinein, starten die Triebwerke und donnern los. Innerhalb der 24 Stunden wird jedes Starterfeld drei Mal aufgerufen, gut zwei Stunden ist jeder der alten Rennklassiker unterwegs. Geschont wird das Material dabei allerdings nicht. Die schnellsten der Rennboliden erreichen auf der „Hunaudiéres“ über 300 km/h.