Porsche
Le Mans Classic vom 09.07. - 11.07.2010
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Le Mans Classic vom 09.07. - 11.07.2010

Im Rahmen von Le Mans Classic 2010 feiert Porsche den 40. Jahrestag des ersten Gesamtsiegs bei den 24 Stunden von Le Mans.

„Le Mans Classic“ hat sich seit dem Start im Jahr 2002 als das größte und ultimative Oldtimerrennen weltweit etabliert. Le Mans Classic wird im zweijährigen Turnus ausgerichtet. Vom 9. bis 11. Juli diesen Jahres trafen sich auf dem legendären Rundkurs 470 klassische Rennwagen und knapp 100.000 Besucher zur fünften Ausgabe des rasanten 24-Stunden-Rennens.

Wer die Renn-Atmosphäre vergangener Epochen live erleben möchte, findet in Le Mans alles was dazu gehört: Eine authentische Kulisse, enthusiastisches Publikum, phantastische Rennfahrzeuge unterschiedlichster Klassen und wagemutige Piloten. Die starten hier noch nach alter Sitte: Auf Signal laufen sie zu ihren Boliden, starten die Motoren und donnern los. Dies geschieht in einer Serie von sechs Plateaus, den Klassen, jeweils nach Baujahren sortiert. Es dürfen Rennwagen teilnehmen, die bis 1980 in Le Mans an den Start gegangen sind.

Jedes Starterfeld wird innerhalb der 24 Stunden drei Mal zum Start aufgerufen. Jeder Rennwagen ist gut zwei Stunden unterwegs. Das reicht. Denn die Fahrzeuge werden in dieser Zeit gnadenlos über den Kurs getrieben. Auf der bekannten Hunaudières-Geraden erreichen die schnellsten über 300 km/h.

Le Mans Classic ist jedoch weit mehr als die 24 Stunden, von 16.00 Uhr bis 16.00 Uhr. Le Mans Classic bietet beste Unterhaltung. Im Infield des Kurses sind tausende interessante Autos der Besucher zu bestaunen. Keine Neuwagen – die müssen draußen bleiben – sondern meist interessante Klassiker.

Im sogenannten Bugatti Circuit präsentierten sich dieses Mal wieder internationale Automobil Hersteller und Clubs. Hier befindet sich auch – direkt an der Startaufstellung der Rennfahrzeuge – das große Porsche Gelände, auf dem in diesem Jahr erneut knapp 1.000 Porsche Fahrzeuge parkten. Die Porsche Fahrer trafen sich in der Porsche Hospitality oder auf einem der Porsche Ausstellungsstände. Porsche Classic war dieses Jahr mit einem großen Ausstellungsbereich vertreten, wo die Porsche Classic Spezialisten aus Zuffenhausen mit Rat und Tat den Kunden zur Verfügung standen. Ausgestellt wurde neben den aktuell neuaufgelegten Classic Originalteilen auch die verfügbare technische Literatur für die Porsche Klassiker. Darüber hinaus wurden Bilder einer Restaurierung in der Porsche Classic Werkstatt in einem Film präsentiert. Highlight: die Rohkarosse eines 911 SC RS (Bj. 83) – einem Museumsfahrzeug, das derzeit in der Classic Werkstatt restauriert wird. Vertreten waren neben Porsche Classic, auch das Porsche Museum, Porsche Exclusive & Tequipment und Porsche Design Drivers‘ Selection.

Porsche feierte in diesem würdigen Rahmen außerdem den 40. Jahrestag des Triumphs von Hans Herrmann und Richard Attwood, die 1970 mit dem berühmten Porsche 917 KH mit der Startnummer 23 den Gesamtsieg einfuhren. Etliche Fahrzeuge der Ausnahmeklasse – wie der 917 KH/Startnummer 23, der Porsche 936 Martini (Siegerfahrzeug im Jahr 1977), der Porsche 962 (6 Siege in den 80er Jahren) und nicht zuletzt der Porsche GT1 (Siegerfahrzeug im Jahr 1998) – gaben sich aus diesem Anlass ein Stelldichein auf dem Stand des Porsche Museums. Ebenso übrigens, wie viele ihrer ehemaligen Fahrer: Hans Herrmann, Richard Attwood, Laurent Aiello, René Metge und Vic Elford gaben Autogramme auf dem Porsche Stand und fuhren eine Jubiläumsparade mit den Porsche Fahrzeugen, die die Renngeschichte in Le Mans über die Jahrzehnte hinweg geprägt haben und auf direktem Wege aus dem Porsche Museum in Stuttgart anreisten. Besonders zu erwähnen sind hierbei auch der Porsche 917 mit der Startnummer 22 (Siegerfahrzeug aus dem Jahr 1971) und der ganz untypisch rosafarben lackierte Porsche 917 mit dem Beinamen „Die Sau“ (Teilnahme am Rennen 1971).