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Porsche - Classic News Archiv

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Vor 50 Jahren lief der zehntausendste Porsche vom BandAm 16. März 1956 wurde bei Porsche die Herstellung des zehntausendsten Porsche gefeiert – zusammen mit einem Firmenjubiläum.


Bei Porsche stand an diesem Tag die Produktion still. Es war der 16. März 1956 – ein historischer Moment. Alle Aufmerksamkeit galt einem blauen Porsche 356 Coupé, das mit einer Nelkengirlande geschmückt war und aus dessen vorderen Ziergittern Narzissen ragten. Es handelte sich um den zehntausendsten gebauten Porsche Wagen, wie die große Zahl auf seiner vorderen Haube verriet. Dieses Ereignis bildete den Anlaß zu einer kleinen Feier, und zu den Gästen gehörten die Witwe von Ferdinand Porsche, Ferry Porsche mit Gattin und Sohn Wolfgang, Ministerialrat Dr. Seifriz vom Wirtschaftsministerium, Louise Piëch, der Stuttgarter Oberbürgermeister Dr. Klett und Vertreter anderer deutscher Autohersteller wie VW-Chef Dr. Nordhoff und Professor Dr. Nallinger von Daimler-Benz.

Genau genommen wurde an diesem Tag noch ein weiteres Jubiläum gefeiert – 25 Jahre Porsche in Stuttgart. Zwar hatte Ferdinand Porsche bereits im Dezember 1930 in der Kronenstraße in Stuttgart ein eigenes Ingenieurbüro eingerichtet, aber erst im Frühjahr 1931 war das Unternehmen ins Handelsregister eingetragen worden.

Hans Kern, der sogenannte „Finanzminister des Hauses Porsche“, konnte während der Feier eine erfolgreiche Bilanz vorlegen. An den Start war das Unternehmen 1931 mit 13 Angestellten gegangen, im Jahr 1955 beschäftigte Porsche bereits 232 Angestellte und 384 Arbeiter. Rund 3000 Porsche 356 liefen 1955 vom Band, wovon 77 Prozent für den Export bestimmt waren.

31.07.2006