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April - Juni

Emissionsfreie Stromladung und weltweit einsetzbare Ladegeräte für Porsche Modelle mit Plug-in-HybridantriebElektrisch fahren mit garantiertem Ökostrom und frei von EEG-Subventionen

Stuttgart. Mit der Weltpremiere des Panamera S E-Hybrid als erster Plug-in-Hybrid seiner Klasse auf der Messe Auto Shanghai 2013 verbindet Porsche ein integriertes Gesamtkonzept, das weltweit einzigartig ist: Es umfasst alle Bereiche des elektrischen Fahrens, vom Ladezubehör über die Installation der Infrastruktur bis hin zur Bedienung per Smartphone. Für Deutschland hat Porsche darüber hinaus ein Ökostrom-Angebot definiert, das die Versorgung der Plug-in-Modelle mit CO2-frei erzeugter Energie garantiert.

Einer der wesentlichen Grundgedanken des Plug-in-Hybridantriebs ist effizientes Autofahren möglichst ohne Emissionen. Die neue E-Hybrid-Generation, die Porsche in diesem Jahr mit dem Panamera erstmals auf den Markt bringt, erfüllt diese Voraussetzung. Egal ob an der heimischen Garagensteckdose, in der Firmentiefgarage oder auf dem Hotelparkplatz im Ausland – vollständig aufgeladen bieten neue Hochleistungsbatterien Reichweiten, die auch in großen Stadtzentren und ländlichen Gebieten rein elektrisches Fahren zuverlässig ermöglichen. Allerdings sind damit nur die lokalen Emissionen gleich null: Um eine komplett abgasfreie elektrische Fahrt zu gewährleisten, muss auch der verbrauchte Strom ohne Emissionen erzeugt werden.
Porsche hat diese Idee mit seinem E-Mobility-Konzept weiter gedacht und in Zusammenarbeit mit dem Marktführer für Ökostrom in Deutschland, der LichtBlick SE, ein Angebot mit der Bezeichnung „AntriebsEnergie“ zusammengestellt. Der gesamte Strom für diesen Tarif stammt aus erneuerbaren Energiequellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. AntriebsEnergie ist ein rein marktwirtschaftlich kalkuliertes Angebot mit dem Stromkunden in Deutschland auf Subventionen durch die Allgemeinheit nach dem Erneuerbaren Energie Gesetz (EEG) verzichten. Zusätzlich wird durch den Stromeinkauf der Neubau von Öko-Kraftwerken initiiert und für jeden Kunden stellt LichtBlick monatlich einen Quadratmeter Regenwald unter Schutz.

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Lückenloses Gesamtkonzept für E-Hybrid-Kunden: E-Mobility
Wie Strom nicht gleich Strom ist, so unterscheiden sich je nach Land und Region auch die Stecker- und Steckdosentypen sowie Netzspannungen und -frequenzen. Für den Panamera S E-Hybrid, der als Weltauto künftig auf allen Kontinenten fahren wird, hat Porsche unabhängig vom Stromangebot ein integriertes Gesamtkonzept für alle Märkte entwickelt. Mit E-Mobility hat das Unternehmen ein komplettes Paket geschnürt, aus dem sich die Kunden je nach Bedarf bedienen können. Die zentrale Rolle spielt dabei das speziell entwickelte und im Serienumfang des Fahrzeugs enthaltene Porsche Universal-Ladegerät (AC). Es stellt die Verbindung zwischen der Ladeschnittstelle des Fahrzeugs und verschiedensten Steckdosenarten her und versorgt das Auto so zuhause und unterwegs mit Wechselstrom. Neben dem Ladeequipment sind aber auch individuelle Lösungen für die Installation der Ladeinfrastruktur sowie die bequeme Bedienung der Lade- und Komfortfunktionen des Fahrzeugs über eine Smartphone App Teil des E-Mobility Konzepts.

„AntriebsEnergie“: Der Tarif im Detail für Auto und Haushalt
Porsche vermittelt das Stromangebot aus ausschließlich erneuerbaren Energien als logische Ergänzung zur Markteinführung des neuen Panamera Plug-in-Hybrid. Es gilt wie bei anderen Tarifen für den gesamten Haushaltsanschluss, wird nach dem Anbieterwechsel zu LichtBlick freigeschaltet und über den Hauptstromzähler erfasst. Dabei wird mindestens ein Drittel des Stromes in neuen Wasserkraftwerken erzeugt. Damit ist sichergestellt, dass der Ausbau der erneuerbaren Energiequellen in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefördert wird. Das Angebot, dessen Herkunft vom TÜV zertifiziert wird, erfüllt so die strengen Kriterien des vom Verein Energievision und seinen Trägern Öko-Institut und der Verbraucherzentrale NRW vergebenen „ok-power“ Gütesiegels.

Der Tarif, der bereits bei LichtBlick bestellt werden kann, setzt sich aus einer monatlichen Grundgebühr von 8,95 Euro und einem Arbeitspreis von 27,48 Cent pro Kilowattstunde zusammen, beides mit einer Preisgarantie für das Kalenderjahr 2013. Der Wechsel zu AntriebsEnergie wird mit 30 Euro honoriert, die Kündigung ist jederzeit zum Monatsende möglich. Porsche-Kunden, die ihr
Plug-in Hybrid-Modell über Porsche Financial Services leasen, erhalten zudem über die Leasingrate eine Gutschrift im Gegenwert von etwa 1.500 Kilowattstunden pro Jahr. Diese Energiemenge reicht aus, um mit dem Panamera S E-Hybrid rund 10.000 Kilometer im gemischten Betrieb zurück zu legen.

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E-Mobility: Passende Lademöglichkeiten in allen Herren Ländern
E-Mobility greift bereits, wenn sich der Kunde für den neuen Plug-in-Hybrid von Porsche entschieden hat. In einem Beratungsgespräch erhält er alle Informationen, die für den Umgang mit dem neuen Hybridfahrzeug wichtig sind. Im Mittelpunkt steht dabei die Stromversorgung für die heimische Lademöglichkeit, die zum serienmäßigen Lieferumfang gehört. Sie kann sowohl an eine Haushaltssteckdose als auch an eine mehrpolige Industriesteckdose angeschlossen werden. Falls diese Infrastruktur nicht vorhanden ist, empfehlen die Porsche-Zentren auf Wunsch weltweit einen vom TÜV Rheinland auditierten Elektriker, der den oder die gewünschten Anschlüsse prüfen bzw. herstellen kann.

Noch vor der Auslieferung des Hybridfahrzeuges kann das Unternehmen dem Kunden das Lade-Dock für die Wandmontage zur Verfügung stellen, die Teil der Serienausstattung ist. In der von Porsche Design entworfenen, hochwertigen Box finden das mit dem Fahrzeug gelieferte mobile Porsche Universal-Ladegerät (AC) mit Netzkabel, Bedieneinheit und Fahrzeugkabel Platz. Der Kunde kann dabei aus mehr als 20 unterschiedlichen Netzkabel-Varianten wählen, die fast alle normierten Anschlussmöglichkeiten weltweit abdecken: Serienmäßig zählen je ein Kabel für die gewünschte Haushaltssteckdose sowie die ausgewählte Industriesteckdose zum Lieferumfang. Alle weiteren Varianten sind optional verfügbar. So ist zum Laden an öffentlichen Ladestationen ein Mode 3-Ladekabel lieferbar. Netzkabel und Fahrzeugkabel sind durch eine Steckverbindung mit der Bedieneinheit verbunden und können vom Fahrer einfach, schnell und sicher getauscht werden. Damit hat der Fahrer beispielsweise die Möglichkeit, bei regelmäßigen Reisen in ein anderes Land das geeignete Kabel mit zu nehmen. Alternativ bietet Porsche als Option zur Montage eine frei stehende Ladesäule an, die beispielsweise in Carports oder auf Unternehmensparkplätzen als Stromtankstelle dienen kann.

Porsche Car Connect: Komfortable App steuert die Standklimatisierung
Mit dem neuen Plug-In-Hybrid führt der Sportwagenhersteller die komfortable Fernsteuerung von Funktionen über eine Smartphone-App unter dem Namen Porsche Car Connect ein. Die damit verbundenen E-Mobility-Services sind für fünf Jahre kostenlos. Der Fahrer kann mit der Smartphone-App wichtige Informationen über das Fahrzeug abrufen und steuern. Die App gliedert sich in vier Menübereiche Ladestatusübersicht, Reichweiten-Management, Lade-Timer und optional Fernsteuerung der Standklimatisierung.

Neben dem Batterie-Ladestatus mit verbleibender Restladezeit ist die aktuelle Reichweite sowohl elektrisch als auch verbrennungsmotorisch ersichtlich. Dabei wird die E-Reichweite in einer Navigationskarte anschaulich visualisiert. Über die Funktion Lade-Timer können drei verschiedene Abfahrtszeiten eingestellt werden. Das System steuert auf dieser Basis den Ladevorgang so, dass die
Hochvolt-Batterie möglichst schonend und kostenoptimal geladen wird.

Die Elektrifizierung der Klimaanlage bietet beim Porsche E-Hybrid die Voraussetzung für eine besonders komfortable Option: Die Standklimatisierung. Über den Lade-Timer kann diese so voreingestellt werden, dass im Innenraum zum vorgesehenen Abfahrtszeitpunkt die Wunschtemperatur herrscht. Dazu wird der Fahrzeuginnenraum entsprechend geheizt oder gekühlt. Im Winter wird die Heizleistung auch elektrisch durch einen Hochvolt-Zuheizer erzeugt. Die Standklimatisierung ist sowohl batterieschonend bei angeschlossenem Ladekabel, als auch nur auf Batterie-Basis möglich.

Der erste Plug-in-Hybrid seiner Klasse: 0,0 Liter auf bis zu 36 Kilometern
Mit der zweiten Generation des Gran Turismo führt Porsche das weltweit erste plug-in-hybrid-elektrische Fahrzeug (PHEF*) in der Luxusklasse ein: Der Panamera S E-Hybrid bietet eine Systemleistung von 416 PS und übertrifft die Fahrleistungen des Vorgängers deutlich. Zudem sinkt der NEFZ**-Verbrauch von 7,1 l/100 km um 56 Prozent auf 3,1 l/100 km. Das entspricht einer CO2-Emission von 71 g/km. Gleichzeitig verbessert sich die elektrische Performance in Bezug auf die elektrische Beschleunigung, die elektrische Reichweite und die elektrische Höchstgeschwindigkeit substantiell. Die elektrische Reichweite des Panamera S E-Hybrid wurde im NEFZ mit 36 Kilometern ermittelt; da hier gemäß Vorgaben beispielsweise die Klimaanlage beziehungsweise die Heizung ausgeschaltet ist, kann die Reichweite im Realbetrieb allerdings schwanken. Eine realistische, elektrische Reichweite im Alltagsbetrieb liegt deshalb zwischen 18 und 36 Kilometern –unter besonders günstigen Bedingungen sogar noch darüber. Rein elektrisch angetrieben ist der sportliche Gran Turismo mit dem neuen
Plug-in-Antrieb bis zu 135 km/h schnell. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 270 km/h.

* PHEF, englisch meist PHEV für Plug-in Hybrid Electric Vehicle

** NEFZ für Neuer Europäischer Fahrzyklus, englisch meist NEDC (New European Driving Cycle)

02.05.2013