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April - Juni

Porsche überholt auf der Datenautobahn

Stuttgart. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, startet ins Internet der Zukunft: Ab sofort verwendet der Sportwagenhersteller das Internet Protocol Version 6 (IPv6) und schafft damit die Basis für den zukunftsweisenden Netzzugriff für Kunden und Besucher. Neben dem Zugang zu eingeführten Web-Diensten gewährleistet die Einführung von IPv6 darüber hinaus in der langfristigen Perspektive neue Anwendungen und Serviceangebote. Vorstellbar wäre in diesem Zusammenhang jedem Fahrzeug und allen sicherheitsrelevanten Bauteilen eigene IP-Adressen zuzuweisen, über die sie unverwechselbar für Ferndiagnosen ansprechbar wären.

„Das erlaubt der Automobilindustrie in Zukunft die Entwicklung innovativer Sicher-heitsfunktionen und völlig neuer Assistenzsysteme“, sagt Lutz Meschke, Mitglied des Vorstandes Finanzen und IT der Porsche AG. „Die Umstellung der gesamten Infrastruktur auf IPv6 ist hierbei ein wesentlicher Schritt, bei dem Porsche sich die beste Startposition erarbeitet hat.“

Die Kompatibilität mit dem kommenden Standard wird bei dem Stuttgarter Sportwa-genhersteller seit 2008 bei der Entwicklung und Beschaffung im Netzwerkbereich berücksichtigt. Porsche ist weltweit der erste Automobilhersteller, der mit eigenen IPv6-Adressen im Internet auftritt und liegt damit parallel zu internationalen Internet-konzernen, Netzwerkfirmen und Web-Diensten, die heute, 6. Juni 2012, mit dem „World IPv6 Launch Day“ in eine neue Epoche der Internet-Adressierung gestartet sind. In der zweiten Jahreshälfte 2012 wird die Infrastruktur und Hardware des weltweiten Porsche-Netzwerks nahezu ausnahmslos „IPv6 ready“ sein.

GO

11.06.2012