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Januar - März

Porsche verleiht Ferry-Porsche-Preis an 253 Abiturienten

Stuttgart/Weissach. Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, ehrte gestern Abend gemeinsam mit dem baden-württembergischen Ministerium für Kultus, Jugend und Sport die Ferry-Porsche-Preisträger im Entwicklungszentrum Weissach. Die 253 besten Abiturientinnen und Abiturienten ihres Jahrgangs in den Leistungsfächern Mathematik, Physik und Technik aus Baden-Württemberg wurden ausgezeichnet. Bereits zum 11. Mal möchte der Stuttgarter Sportwagenhersteller somit junge Leute zu einem Ingenieurstudium motivieren und naturwissenschaftliche Fächer attraktiver machen.

Matthias Müller, Vorsitzender des Vorstands der Porsche AG, äußerte sich erfreut über die vielen guten Leistungen der Schulabgänger und sagte: „Begabte Studenten eines technikwissenschaftlichen Studiums sind immer gefragt. Sie können Deutschland und dessen internationale Kunden mit Spitzentechnologien begeistern und das Land somit über die Grenzen hinaus wettbewerbsfähig halten. Abiturienten die sich für einen MINT-Studiengang interessieren, haben später optimale Berufsperspektiven und sollten durch eine möglichst hohe Qualifikation auf das spätere Arbeitsleben vorbereitet werden.“

Die baden-württembergische Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer gratulierte den Preisträgern und betonte: „Es ist wichtig, dass wir die Wissbegierde der jungen Menschen richtig fördern. Wir brauchen die naturwissenschaftlichen Talente für die Zukunft.“ Schulen und Unternehmen verfolgten hier gemeinsame Ziele. Ein Austausch sei daher wichtig. Die Ministerin bedankte sich auch bei der Porsche AG für das Ausloben des Preises und die Vergabe der Stipendien.
Dr. Wolfgang Porsche, Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche AG, erinnerte in seiner Rede an seinen 1998 verstorbenen Vater, den Begründer der Porsche-Sportwagenschmiede Ferry Porsche und gratulierte den Preisträgern persönlich. Er appellierte an die Schulabsolventen: „Deutschland ist auf junge Leute wie ihr, die sich für Naturwissenschaften, Technik und Mathematik interessieren, angewiesen. Wir brauchen euch für die Zukunft um international wettbewerbsfähig zu sein − und damit meine ich nicht nur Porsche. Vor allem auch die Zuliefererfirmen der Automobilindustrie benötigen qualifizierten Nachwuchs.“

Die Verlosung von sechs Stipendien für internationale Praktika war der Höhepunkt der Feier in Weissach. Die stolzen Gewinner heißen: Moritz Burkhart (Gymnasium Neckargemünd), Michael Hanke (Gymnasium Balingen), Christine Schedel (Freihof-Gymnasium, Göppingen), Lisa Wang (Helmholtz-Gymnasium, Karlsruhe), Laila Widmann (Eduard-Spranger-Gymnasium, Filderstadt) und Sebastian Wozniewski (Lessing-Gymnasium, Karlsruhe). Im Sommer werden sie die Möglichkeit haben, einen vierwöchigen Aufenthalt bei einer Tochtergesellschaft von Porsche im Ausland zu absolvieren.

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12.03.2012