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Oktober - Dezember

Festakt bei Porsche zum 15-jährigen Jubiläum der Deutschen KinderkrebsnachsorgeGäste aus Politik, Wirtschaft und öffentlichem Leben feiern beim Stuttgarter Sportwagenhersteller

Stuttgart. Rund 300 Gäste kamen am gestrigen Samstag im Porsche-Betriebscasino in Zuffenhausen zusammen, um auf 15 Jahre gemeinnützige Arbeit für herz-, krebs- und mukoviszidosekranke Kinder, Jugendliche und deren Familien zurückzublicken. Am 9. Dezember 1990 war die „Deutsche Kinderkrebsnachsorge – Stiftung für das chronisch kranke Kind“, vormals Klausjürgen Wussow Stiftung, mit Sitz in Tannheim bei Villingen-Schwenningen gegründet worden. Dem von ihr vertretenen Konzept der Familienorientierten Rehabilitation sollte so zu einem weitreichenden Erfolg zu Gunsten aller Betroffenen verholfen werden.

Neben vielen anderen Förderern hat auch die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG diese wichtige sozialtherapeutische Arbeit der Stiftung von Anfang an kontinuierlich unterstützt. Der Sportwagenbauer unterstrich seine langjährige Verbundenheit mit der Einrichtung diesmal aufs Neue, indem er ihr für sie diese Feier – wie schon zu deren 10jährigem Jubiläum – unter dem „Porsche-Dach“ ausrichtete.

Als besondere Ehrengäste der Veranstaltung in Zuffenhausen würdigten Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger und Sozialminister Andreas Renner das seither besonders engagierte und erfolgreiche Wirken der Deutschen Kinderkrebsnachsorge-Stiftung. Unter großem Beifall übergab Oettinger deren Vorsitzenden Roland Wehrle für seinen herausragenden und Beispiel gebenden Einsatz das ihm vom Bundespräsidenten verliehene Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

„Bewegt, mit großem Respekt und mit allen guten Wünschen bin ich heute hier“, eröffnete Oettinger seine Laudatio. „Was in Tannheim entstanden ist, verdient unser aller Hochachtung“, betonte er. Oettinger begründete die besondere Auszeichnung unter anderem damit, dass Roland Wehrle sich nicht nur als Stiftungsvorstand, Klinikleiter und Seelsorger besondere Verdienste um das Gemeinwesen erworben habe, sondern seit neun Jahren auch als Vorsitzender der Schwäbisch-Alemannischen Narrenzünfte. „Dass es eine so große Mitmenschlichkeit in Baden-Württemberg gibt, ist Frauen und Männern wie Ihnen zu verdanken. Sorgen Sie dafür, dass Baden-Württemberg ein Land innerer Wärme und Fürsorge bleibt“, mit diesem Appell beschloss Oettinger seine Rede.

Als Dank an einige langjährige Förderer übergab Roland Wehrle dann selbst Urkunden und Ehrennadeln. Für die Porsche AG nahm deren Presse-Chef Anton Hunger diese Auszeichnung entgegen.

„Porsche weiß aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, für etwas zu kämpfen, das nicht von heute auf morgen gelingen kann, sondern mit viel Geduld, etlichen Widerständen und größter Kraftanstrengung verbunden ist. Auch wenn der Anfang hart und schwer ist – vehementes Durchhalten gibt einem eines Tages Recht. Was einen dabei trägt, ist eine Vision und die unumstößliche Überzeugung für die Richtigkeit des eigenen Handelns. Und hier sehe ich deutliche Parallelen zur Geschichte und Entwicklung der „Kinderkrebsnachsorge-Stiftung Tannheim“. Für diese einzigartig gute und sinnvolle Sache etwas zu tun, war für Porsche daher selbstverständlich“, kommentierte Hunger das Engagement von Porsche.

Im Rahmen des Festaktes konnten schließlich auch zwei Initiativen den mit 10.000 Euro dotierten Nachsorgepreis der Stiftung teilen. Beide hätten sich mit ihren familienorientierten Beratungs- und Betreuungsangeboten im Sinne der Deutschen Krebsnachsorge besonders um die Rehabilitation von Betroffenen verdient gemacht, so Wehrle, der die Preise überreichte.

GO

Hinweis: Bildmaterial steht akkreditierten Journalisten auf der Porsche-Pressedatenbank unter der Internet-Adresse http://presse.porsche.de/ zum Download zur Verfügung.

11.12.2005